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Anton Slavik







Beiträge: 688
Wohnort: ja

Beitrag Titel: [Story]Deep Space - Die Bedrohung
Verfasst am: 05.06.06 20:57
Antworten mit ZitatNach oben

Da auch ich ein begeisterter Story-Schreiber bin, möchte ich hier mal den Anfang einer Story hineinschreiben. Lest sie euch bitte durch und übt fleißig Kritik. Ich will wissen ob es sich lohnt sie weiterzuschreiben und was ich verbessern sollte. Ein paar Ideen hab ich aus diversen anderen Quellen, also sollten euch ein paar Kleinigkeiten bekannt vorkommen, bitte drüber hinwegsehen.

Hier die Story:

Deep Space - Die Bedrohung

Veränderungen werden stattfinden in der Galaxie.
Die Bedrohung, sie ist ganz nah.
Krieg und Zwietracht wird es geben wie nie.
Und nichts wird mehr sein, wie es einmal war.

Masse wird siegen über Klasse.
Das Alte muss dann dem Jungen weichen.
Das Zahlreiche wird sie vertreiben, jene hohe Rasse.
Und die Macht des Mächtigen muss sich beweisen.

(David Cornelius Carson, selbsternannter Prophet, 2598)



Prolog

07.12.2941, 07:00 Uhr Erdzeit,
System Zeta 325,
Lost Space Sektor,
Galaktischer Norden,
Nahe dem menschlichen Territorium


Das Universum! Der Kosmos! Der Weltraum! Alles Worte für etwas eigentlich Unbeschreibliches. Diese riesigen leeren Weiten zwischen den Himmelskörpern, die die Menschheit jahrhundertelang nicht überwinden konnte. Diese riesigen, strahlend hellen Sterne, die alles vernichten, was ihnen zu nahe kommt. Diese riesigen Sternenanhäufungen, die man Galaxien nennt, bei denen die Sterne scheinbar so dicht beieinander liegen und das Licht trotzdem Jahre braucht, um von einem Stern zum nächsten zu gelangen. All dies ist eigentlich unbeschreiblich und geradezu ein Wunder. Warum gibt es das Universum, den Weltraum? Warum gibt es überhaupt irgend etwas? Es ist wahrlich ein Wunder, dass dies alles geschaffen wurde und dass sich daraus solch hochentwickelte Lebensformen wie die Menschen oder gar die Haishan entwickelt haben.
“Gebietsscan beendet.”, erklang eine monoton klingende, freundliche Frauenstimme.
Das holte Lieutenant Gary Redwood sofort zurück in die Wirklichkeit. Er saß in einem kleinen Einmann-Aufklärer der Erdflotte. Der Jäger war silbergrau mit dem Symbol der UPM* auf den drei Flügeln. Diese standen zweimal zur Seite und einmal nach unten von dem Cockpitmodul ab. Um den Jäger herum war nur die grenzenlose Leere des Weltraums. Die einzigen Abwechslungen waren ein Asteroidenfeld in einer Entfernung von eineinhalb Lichtstunden und die schier unendliche Anzahl von Sternen.
“Danke EFA**”, erwiderte der Pilot.
Unglaublich, dass die Erdflotte es imer noch nicht geschafft hat, den Computern eine halbwegs abwechslungsreiche Stimme zu verpassen, dachte er. Lt. Redwood überflog die Daten schnell, aber aufmerksam. Alles normal. Keine groben Abweichungen und auch kei... halt mal, was ist das? Rückstände eines Raumrisses!!!
"EFA, sofort Sektor B3, Punkt 53-71-235 scannen. Analysiere die Nuklearrückstände. Wie alt sind die?”
Wenn das stimmt was ich vermute, waren hier in den letzten Wochen Settra. Allerdings sollten sie sich nicht so nah am menschlichen Territorium aufhalten.
“Gebietsscan beendet”, wiederholte sich die Computerstimme:”97%ige Strahlung, fünf Stunden alt.”
Nur fünf Stunden!!!! Das heißt, die könnten noch hier sein!!
“EFA, nach, von Sektor B3, Punkt 53-71-235 ausgehende Strahlungsspuren messen!!”
“Gebietsscan beendet. Strahlungsspur festgestellt. Endpunkt: Sektor E6, Punkt 98-95-486. Kein Raumriss zu erkennen.”
DIE SIND GENAU NEBEN MIR??!!!!
“EFA, Wurmloch zur H.S.S.*** Freedom erzeugen. Den gesamten Bordcomputer auf verschlüsseltem Kanal übertragen!! Alarmstufe-Rot-Signal senden!!!”
“Wurmloch erzeugt. Übertragung beendet. In Sektor E6, Punkt 98-95-486 enttarnt sich ein Settraraumschiff der Korvettenklasse.” Verdammt!!!
“Schilde hoch, passive Flugtaktik!!” Er hatte nur eine Chance, wenn seine Flugbahn unvorhersehbar war, das wusste er. Mit einem geschickten Manöver brachte er sich schnell aus der Schussbahn, und das keinen Augenblick zu früh, denn schon schoss eine Plasmaladung an ihm vorbei, die ihm den Antrieb zerlegt hätte, wäre er noch an seiner vorherigen Position. Mit ständig wechselndem Kurs steuerte er auf das, von ihm erschaffene Wurmloch zu.
“EFA, bei Eintritt in das Wurmloch sofort Antischwerkraft erzeugen!!”
Plötzlich wurde der Jäger von einer heftigen Erschütterung durchgerüttelt. Jede kleine Konzentrationsstörung konnte hier tödlich enden.
“Schilde bei 73%”, meldete EFA.
Auf der Stelle brachte er seinen Jäger mit einer Rolle nach rechts in Sicherheit.
Er war fast am Ziel. Nur noch 2 km ... 1,5km ... 1 km ... ein halber Kilometer...
“Eintritt in Wurmloch, Antischwerkraft wird erzeugt.”
Sofort wurde der Raumjäger von mehreren Explosionen erschüttert, da er durch die Antischwerkraft manövrierunfähig war.
“Schilde ausgefallen”, meldete der Computer:”Triebwerke 23%, Antischwerkraftgenerator 45%, Waffen ausgefallen, Navigation 2%, Lebenserhaltung 65%, CPU ausgefallen”
SCHEIßE!!! Das schaff ich nie durchs Wurmloch. Die Antischwerkraft wird nicht reichen...

* UPM - United Planets of Menkind(Vereinte Planeten der Menschheit)
** EFA - Elektronischer Flugassistent
*** H.S.S. - Human Space Ship(menschliches Raumschiff)


Captain Clark saß allein in seinem geräumigen Büro an Bord der H.S.S Freedom und studierte die Aufklärungsberichte der letzten paar Stunden. Es war wie immer das Gleiche - nur leerer Weltraum und hin und wieder ein paar Aktivitäten, die sich dann doch nur als kleine Asteroiden oder Weltraumstaub herausstellten. Dies war eindeutig eine Aufgabe, die er absolut nicht ausstehen konnte. Doch er kannte seine Pflichten als Erdflottenoffizier. Jede einzelne Aufgabe musste ernst genommen werden, um das Wohlergehen der Menschheit zu sichern. Wenn ihm irgendetwas entging, was sich als Gefahr entpuppte, dann konnte das ernste Folgen haben.
"Captain", erklang eine Stimme seines ersten Offiziers aus seinem Kommunikator an seinem Kragen:
"wir bekommen gerade ein Alarmstufe-Rot-Signal rein, sowie eine Übertragung des Bordcomputers eines unserer Aufklärer"
"Gehen Sie auf Alarmstufe Gelb, ich komme sofort", meldete er sich.
Eine Bordcomputerübertragung? Das kann nichts gutes bedeuten!
Er begab sich zur Brücke, die gleich neben seinem Büro lag. Die Brücke war ebenfalls sehr geräumig. Die vordere Hälfte war bis auf einem Holoprojektor völlig leer. Dieser Holoprojektor wurde für strategische und taktische Ansichten genutzt, wenn diese dreidimensional dargestellt werden mussten. Häufig wurde er daher für die Darstellung von Sternenkarten und Karten eines Schlachtfeldes genutzt. Dahinter saßen die beiden Piloten mit ihren Terminals. Das Ende der Brücke war erhöht, um einen möglichst guten Überblick zu gewährleisten, und beherbergte seinen und den Sessel seines ersten Offiziers. Zwischen diesen beiden Sesseln befand sich ein besonderer Sessel, der mit allen Schiffssystemen verbunden war. Auf diesen Sessel setzte sich im Notfall ein speziell ausgebildeter Pilot, der dann die Kontrolle über das gesamte Schiff übernahm. Dieser Pilot wird Exekutor genannt und ist dann das “Gehirn” des Schiffes. Hinter den Sesseln befanden sich die strategischen und taktischen Anzeigen. An den Seiten befanden sich weitere Terminals, die für Scans, Berichte, Kommunikation usw. benutzt wurden. An der Front bot ein großes Fenster aus schwer zerstörbarem transparenten Stahl, der außen und innen von Kraftfeldern gesichert wurde, einen Blick über die Starts und Landungen der Jäger, sowie den Weltraum vor dem Schiff. Über dem Sichtfenster befand sich ein ebenso großer Bildschirm, der auf Wunsch jede beliebige Information und Ansicht zeigte. Außerdem besaß der Raum vier Türen, zwei an der hinteren Wand, die zum Rest des Schiffes führten und je eine an den Seiten, die einmal in das Büro des Captains und zum anderen in den Besprechungsraum führten.
“Bericht!” forderte Captain Clark und setzte sich auf seinen Kommandosessel.
“Unser Aufklärer Gamma 7, hat ein Schiff der Settra im Abschnitt B5 entdeckt”, berichtete sein Erster Offizier sofort:”Wir empfingen durch ein Wurmloch ein Alarmstufe-Rot-Signal, sowie eine komplette Bordcomputerübertragung. Außerdem hat ein Objekt das Wurmloch verlassen, es ist jedoch zu klein um es zu orten. Wir vermuten, dass es das Cockpitmodul des Aufklärers ist. Wahrscheinlich wurde er von dem Schiff angegriffen, wonach die Übertragung erfolgte. Ich habe bereits die Lambdastaffel startklar machen lassen, sie warten nur noch auf Ihren Befehl.”
“In Ordnung”, befahl er:”Lassen Sie sie starten, aber sie sollen auf Feindaktivitäten aufpassen. Machen Sie außerdem die Staffeln Alpha und Omega startklar. Ich möchte so schnell wie möglich einen Scanbericht des Sektors vorliegen haben. Alarmstufe Gelb bleibt vorerst bestehen.”
Dieser Sektor liegt zu nah an unserem Territorium. Die Settra dürften sich hier nicht aufhalten! Hoffentlich ist es nichts Ernstes. Vielleicht nur ein verirrter Aufklärer. Oder aber ...



Kapitel 1

07.12.2941, 07:31 Uhr Erdzeit,
Human Prime,
Human-System,
Centerpoint Sektor,
Galaktischer Norden,
Hauptplanet der United Planets of Menkind


Michael Schmidt saß in seinem bequemen Stuhl in der Kurie. Es war wieder einer dieser belanglosen Vorschläge, denen er als Verteidigungsminister beiwohnen musste. Dieses Mal ging es um eine Erhöhung der Handelsroutenmaut, ein Thema, das ihn gar nicht betraf. Er war nicht einmal Senator und hatte somit nicht einmal das Recht zur Abstimmung. Zur Zeit sollte er besser in seinem Büro im Hauptquartier der Erdflotte auf der Erde sitzen, um sich besser über die erhöhten Settrasichtungen in letzter Zeit auf dem Laufenden halten zu können. Ihre Anwesenheit in Sektoren nahe des menschlichen Territoriums widersprach eindeutig den an sie gestellten Aufnahmebedingungen für den Großen Rat. Doch das war nicht alles. Laut der HSA*, der HDA** und Außenminister Chang ist der Kontakt zu mehreren Völkern des galaktischen Westens abgebrochen.
Er sah gerade wie der Senator von Tigris III vortrat, als sich sein Kommunikator meldete:
+Verteidigungsminister, hier Hernandez, ich habe beunruhigende Neuigkeiten. Sie sollten so schnell Sie können in die Lobby kommen. Ende+
Er drückte die Sprechtaste und erwiderte:
+Verstanden, Hernandez, ich komme gleich.+
Er dachte nicht lange nach sondern ging sofort zum Konsul: “Lee, mein Adjutant hat eine wichtige Neuigkeit für mich und möchte mich in der Lobby treffen.”
“Schon gut Michael, ich weiß ja, dass dich dieser Scheiß hier sowieso nicht interessiert, aber die Bürokraten wollten ja unbedingt, dass jeder dabei ist. Du kannst meinetwegen gehen”, erwiderte Konsul Leroy J. Derwin.
“Danke Lee, ich wünsch dir noch viel Spaß bei diesem überaus wichtigen Thema. Als ob wir die Händler nicht schon genug ausnehmen würden!”
“Du sagst es. Na dann, bis nachher!”

* HSA - Human Security Agency (der Nachrichtendienst der UPM für innere Sicherheit)
** HDA - Human Diplomcy Agency (der diplomatische Nachrichtendienst der UPM)


Nachdem dies erledigt war, wandte sich Michael zum Ausgang und stieg in den Fahrstuhl zur Lobby. Als er unten ankam wurde er bereits von seinem Adjutanten erwartet.
“Herr Minister, die Erdflotte hat soeben die Meldung von einem ihrer Patroullienkreuzer die Meldung erhalten, das eine kleine Flotte von Settraschiffen im Outer Rim Sektor gesichtet wurde.”
“Was?!? Sagten Sie im Outer Rim Sektor? Aber das ist auf unserem Territorium! Am besten wir gehen in mein Büro.”
Sie stiegen wieder in den Fahrstuhl ein, aus dem er gekommen war, und wählten die Regierungsetage der Kurie.
“Herr Minister, was ist ...” begann Hernandez, wurde jedoch sofort von Michael unterbrochen:”Wie oft noch, du darfst mich duzen. Als mein Adjutant musst du mich nicht unbedingt mit Titel ansprechen, verstanden?”
“Natürlich, Herr... Michael. Ich halte es nur für respektlos eine Person in ihrer Position mit Vornamen anzusprechen.”
“Schon gut. Also, was wolltest du jetzt sagen?”
“Oh..ähm...ich wollte fragen, was wäre, wenn wir nun Krieg bekommen. Ich habe Angst, dass wir ihn verlieren könnten, immerhin waren wir schon seit Jahrhunderten nicht mehr in einen richtigen Krieg verwickelt.”
Es gab einen kurzen Klangton, als der Fahrstuhl hielt. Sie stiegen aus und wandten sich nach rechts, zu seinem Büro.
“Das macht auch mir die meisten Sorgen, Hernandez. Unsere Truppen sind zwar gut ausgebildet, haben jedoch kaum echte Kampferfahrung, während die Settra von Natur aus oft kämpfen.”
“Aber mit unserer Technologie können sie es doch wohl kaum aufnehmen, oder?”
Michael blieb ihm die Antwort schuldig.

Ben Schmidt saß auf im Pilotensessel an Bord seines Raumfrachters “Wladimir Iljitsch Uljanow” und überprüfte ein letztes mal alle Schiffssysteme vor dem Sprung. Bis zu seiner Ankunft am Sternentor dauerte es noch ein paar Minuten. Eigentlich war sein Frachter nicht gerade ein Schiff, welches man allein steuern konnte, doch dank einiger, nicht ganz preiswerter, Verbesserungen, war ihm dies möglich. Sein rund 150 Meter langes Schiff war ein stark modifizierter Frachter des Typs “ISC Mercator III” und sah von außen, bis auf ein paar zusätzliche Steuerdüsen, noch genau so aus, wie frisch aus der Werft. Innerlich war das ursprünglich auf 35-mann Besatzung ausgelegte Handelsschiff jedoch vollends umgerüstet worden.
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