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 [Story]~Segmentum Sirius Nächstes Thema anzeigen
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Caboose_-1





Webmissions: 2


Beiträge: 723
Wohnort: Wien [AUT]

Beitrag Titel: [Story]~Segmentum Sirius
Verfasst am: 06.02.06 16:19
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So der erster Teil meiner RPG-Story ist Fertig und landet hier.

Wenn euch etwas unklar ist bei meiner Geschichte bitte unter Diskussions Thread nach fragen.


Prolog
______________________________________________________________________________________________________________________________________

1) DIE ANKUNFT



Protokolleintrag von Oberbefehlshaber Lean, 9 486 136M41 28.6


Seit Wochen fliegen wir schon durch den heimtückischen Warp, meine Männer werden täglich nervöser, es ist einfach zu Ruhig! Täglich werden die Bordkanonen gewartet, mit oder ohne meine Anordnung. Dies ist nicht die erste Missionen durch den Warp, wir waren auf unzähligen durch das Imaterium und immer lauerten uns Ketzer, Verräter oder Mutanten auf, jedes Mal gab es schwere Feuergefechte und zu viele Tote und Verletzte auf unserer Seite! Und jetzt, fliegen wir schon seit Wochen durch den Warp und kein Zeichen von irgendeiner Art von Gefahr. Ich frage mich schon lange ob es nicht an der „Art“ unserer heiligen Mission liegt, für die der Imperator, uns die 412th-Cadianischedivision, die Elite des Imperiums auserwählt hat. Einen für lange Zeit, in den großen Bibliotheken von Terra, verschollenen Karte wurde gefunden. Auf dieser ist ein Sektor eingezeichnet, der Sirius-Sektor und jenen sollen wir kolonisieren! Das ist eine Mission für Forscher, und Ingeneure aber nichts für Soldaten.


Protokolleintrag von Oberbefehlshaber Lean, 9 486 136M41 30.6


Endlich gibt es Neuigkeiten von unseren Navigatoren, welche für das Reisen im Warp zuständig sind, in wenigen Tagen werden wir die Grenzen des Siriussektors erreichen! Als ich diese Nachricht erhielt, dankte ich dem Imperator, dass es endlich vorbei sei, dieses ewige warten! Auch als ich die Nachricht an meine Männer weiter gab, spürte ich wie sie AUFLEBTEN. Da jeder Soldat täglich aufs höchste gespannt war, weil sie die ganze Zeit auf irgendein Zeichen des Kampfes warteten und jeden Tag wurden sie aufs Neue enttäuscht!


Protokolleintrag von Oberbefehlshaber Lean, 9 486 136M41 3.7


Wir haben die Grenze zum Sirius-Sektor erreicht und ich wies sofort die Navigatoren an, die KARDINAL BORAS, ein Zerstörer der Vergelterklasse, in einem dichten Ionennebel zustoppen, um uns vor jedem Radar abzuschirmen. Ich wollte kein Risiko eingehen und meine Männer sinnlos in einen möglichen Hinterhalt schicken. Deshalb wies ich einen Spähertrupp an, die nähere Umgebung auszukundschaften, unter der Leitung von Sgt Caboose. In ihm steckt ein großes Potenzial, er ist klug, geschickt, ein hervorragender Stratege für seinen Rang und vor allem ist er LOYAL.
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Caboose_-1





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Beiträge: 723
Wohnort: Wien [AUT]

Beitrag Titel:
Verfasst am: 11.02.06 18:53
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2) DER ERSTE KONTAKT


Endlich Aktion
9 486 136M41 3.7 06:00 Imperialestandart Zeit


Matrose, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond.
Hier oben bist du geboren,
hier oben findest du den Tod.

Weiter und immer weiter,
bis an das andere Ende dieser Welt.
Der Segen des Imperators
ist mit dir, so wie es ihm gefällt!


So wurde ich wie jeden Morgen unsanft, von denn Morgenparolen der Lautsprecher geweckt. Mit steifen und schweren Gliedern, lag ich noch in meiner Hängematte. Leicht benommen von den Strapazen des letzten Tages, richtete ich mich in meiner Matte auf und hörte beiläufig wie sich meine kleine Kompanie müde und verschlafen aus den Betten erhoben.
Mein Name ist Sgt_Caboose, 412th Cadianische Division, Soldat im Dienste des unsterblichen Imperators und treuer Vollstrecker seines Willens. Ich stehe unter dem Befehl von Oberbefehlshaber Lean und unter meinen Befehl steht eine kleine Gruppe von Elite-Spähern.
An diesem Tag schien, als sei es ein Tag wie jeder andere; Essenfassen, Patrouillenzuteilung, ewiges hin und her gehen, noch mal Essenfassen mit einer einstündigen Pause, wieder hin und her gehen, kleines Mahl am Abend und dann ist auch schon Feierabend. Deshalb machen wir uns fertig für unsere tägliche Patrouille.
Als wir uns im Abschnitt wo sich der riesige und erfurcht erregende Warpantrieb der Kardinal Boras wieder fanden, bemerkte keiner von uns dass die Leistung des Antriebs langsam gedrosselt wurde. Dadurch auch das heftige Zittern, das laute und ewige raunen der Plasmageneratoren die ihn mit Energie speiste, abnahm und schließlich sogar verstummte. Aber dafür erwachte der noch größere Ionenantrieb tief im Inneren des Schiffes, zum Leben. Ein paar Stunden nach dem unbemerkten Ereignis, kam ein Servitor mit einer Nachricht von Oberbefehlshaber Lean;

An Sgt. Caboose, Verschlüsselungscode Mangan;
Aufgrund von speziellen Umständen werden sie und hier Spähtrupp vom normalen Patrouillendienst abgezogen und werden angewiesen sich unverzüglich im Besprechungsraum E235 R1547 um 15:45 zu Melden. Dort werden sie sich ihren neuen Befehlen stellen.

Der Imperator beschütze Cornelius Lean, Oberbefehlshaber 412th Cadia


Sollte ich nun neue Hoffnungen schöpfen oder werden wir zu noch niederen Diensten, wie das Putzen der unzähligen Fenster, mit ihren herrlichen Glasmosaiken, die unseren glorreichen Imperator mit seinen Inquisitoren und anderen Vollstrecker seines Willens darstellen, verdonnert? Doch warum dann den Verschlüsselungscode Mangan? Am Anfang machte ich mir die wüstesten Gedanken, doch es sollte alles anders kommen, aber es dauerte bis wie vom Warpantrieb auf die Ebene 235 und dort denn Raum 1547 gefunden hatten. Oberbefehlshaber Lean erwartete uns schon ungeduldig, obwohl wir Pünktlich ankamen und erklärte uns die Situation:

„Soldaten! Ich habe Euch hier her geordert, um Euch mit euer neuen Aufgabe vertraut zumachen oder sollte ich sagen euch Eure heilige Mission im Dienste des Imperiums zu erläutern.“

Was eine Mission, eine geheiligte Mission, was zum Feth wird uns jetzt erwahrten?? „Egal was auf uns zukommt, es wird besser sein als Patrouillendienst.“, dachte ich. „Dem Imperator sei Dank!, fügte ich gedanklich dazu und ich antworte wie es mir als Sargend Jahre lang antrainiert wurde.

„Wie lauten unsere Befehle, Sir?“
„hhmm Ich wusste das sie der Richtige für diese Mission sind Sargend, immer nur für das Wohl des Imperiums.“, sagte er

„Für Das Imperium! Für den Unsterblichen Imperator und die Menschheit!“, fügten meine Männer und ich gleichzeitig dazu und er lächelte als sei dies ein weiteres Zeichen unserer Loyalität.

„Nun, die Kardinal Boras wurde auf Meinen Befehl hin, in einen Ionennebel gesteuert um uns vor möglichen Feinden abzuschirmen.“ Einer von uns musste ihn fragen oder verwirrt angesehen haben, denn er fügte dazu, „Da Ich auf einen möglichen Hinterhalt vorbereitet sein möchte, entsende Ich Euch als Spähtrupp, auf eine Aufklärungsmission. Sie haben richtig verstanden, Sie sollen die nähere Umgebung durch forsten und jede noch so kleine Anomalie protokollieren, da wir Informationen brauchen. Informationen über die Planeten, mögliche Gefahren, Instabilitäten, Asteroidenfelder und auch jedes Zeichen von Leben oder so gar von Zivilisation.“

„Zivilisation? Ich dachte dieser Sektor wurde noch nie angeflogen, Sir“.

„Das stimmt in Gewisserweise, laut unseren Aufzeichnungen hat kein Schiff des Imperiums ihn je angesteuert aber das heißt nicht dass keiner ihn je angesteuert hat oder ihn nur durch Zufall entdeckt hat. Ich gehe jedenfalls kein Risiko ein blindlings in einen Bürgerkrieg oder sonst was hinein zu fliegen, deshalb werden sie und ihre Kompanie einen Erkundungsflug starten.“

„Wenn dies der Wille des Imperators ist, werden wir ihn mit Freuden vollbringen, auch wenn dies unseren Tod bedeuten sollte!“, antworten wir nach dem Codex der Cadianischen Späher. Dies war nicht nur ein einfacher Satz, sondern damit waren wir auf uns allein gestellt und hatten im Voraus uns von unserem Leben verabschiedet, falls wir sterben sollten, was aber selten der Fall ist.

„Weg getreten!“

Wir verließen denn Besprechungsraum und schritten ihn Richtung des Hangars. Dort bekamen wir von einem Vertreter der Adeptus Mechanicus unsere Schiffe zugeteilt und auch die nötige Ausrüstung.

WAHRE FREUDE ERLANGT MAN NUR IN AUSÜBUNG SEINER PFLICHT

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Caboose_-1





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Wohnort: Wien [AUT]

Beitrag Titel:
Verfasst am: 17.02.06 20:23
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Briefing
9 486 136M41 3.7 17:30 Imperialestandart Zeit

Doch Leider ist Orden der Adeptus Mechanicus nur im Krieg effizient und schnell wie keine andere Abteilung aber wir befanden uns nun mal nicht im Krieg. Die Einstellung der Adeptus Mechanicus versteht kaum ein Soldat, um ehrlich zu seien verstehen auch viele höhere Offiziere und Generäle die Motivation nicht, was schon oft zu heftigen Auseinandersetzungen führte. Sie ist im Grunde überhaupt nicht komplex oder verwirrend, ganz im Gegenteil; „Wir sind schnell, effizient und makellos aber nur wenn es um das Leben von Imperialen geht!“

Tja und leider stand kein Leben auf dem Spiel, nur unsere Mission. Deshalb dauerte es seine Zeit bis man uns unsere Schiffe zuteilte, als wir uns schon in unseren Kampfanzügen befanden teilte man uns mit dass die Jäger zwar startklar sind aber man müsse noch die Bewaffnung minimieren um mehr Platz für technische Instrumente zu schaffen. Diese Umstände erlaubten es mir noch, eine letzte kleine Einsatzbesprechung mit meinen Männern zu halten.

Wir sammelten uns in einem kleinen Raum mit mehreren Stühlen und anderen Einrichtungsgegenständen. Ich wies alle an sich zu setzen und während sie anfingen sich um die besten Stühle kämpften begann ich zulachen. Erst nach ein paar Minuten hörten sie mit dem Gerangel auf, da es anscheinend keinen Sinn hat sich um die Stühle zu raufen und so setzten sich jeder dort hin, wo er grad wollte oder blieb einfach stehen.
Das waren Sie, Meine Männer; Milo[i], [i]Corbec[i], [i]Caffran[i] und zuletzt [i]Larkin[i]. Jeder einzelne hat schwächen, genau so wie ich selbst, doch vereint im Imperium bilden wir einen Elitetrupp.

Die meisten Charakterzüge spiegelten sich meistens in ihren alltäglichen Tätigkeiten wieder, doch die wichtigsten Merkmale zeigen sich meist erst unter ungewöhnlichen Umständen, wie in der Hitze des Gefechts oder wären Infiltration Missionen. Die meisten Umstände haben wir bereits hinter uns und so kenne ich die meisten Charakterzüge meiner Männer.
Da wäre zum Beispiel [i]Dermon Caffran
oder nur Caff, er ist ein Hitzkopf und liebt es auf seine Gegner, mit flammenden Lasergewehr, zu zustürmen. Er verachtet Taktiken im Grunde und den Fernkampf, da er seine Gegner lieber von Angesicht zu Angesicht bekämpft. Auf diese Weise sucht er Ruhm und Ehre in der Schlacht, doch mit seinen Mitteln die er ein setzt gelingt es ihm nicht immer. Da er brutal vorgeht und kaum Gnade zeigt, doch er wird von jedem General toleriert, da er wie viele Soldaten extrem Loyal ist.
Colm Corbec, ein etwas älterer, stämmiger, Veteran mit einem leicht grauen voll Bart. Sein Charakter ist sehr ausgeprägt, da man ihm kaum für einen Soldaten hält weil er eine sehr lockere Art besitzt durch die Schlachten zu ziehen. Er wirkt wie ein Vater für fast jeden von uns da er mindestens doppelt so alt ist wie der älteste von uns und uns stets eines besseren belehrt, falls wir etwas „nicht korrekt erledigen“. Doch von seiner Nettigkeit bekommen seine Gegner nichts zu spüren, da seine Familie von Ungläubigen skrupellos abgeschlachtet wurde.
Hlaine Larkin der Verrückte, so wird er von den meisten Männern aus dem Regiment genannt, da er tatsächlich leicht verrückt ist. Doch seine Epileptischen Anfälle werden mit Hilfe von Medikamenten im Griff gehalten, doch im Krieg kam es schon öfters vor das er einfach Zusammengebrochen ist, weil er seine Medikamente vergessen hatte oder einfach keine mehr übrig hatte. Doch obwohl er eine Gefahr darstellt ist und bleibt er der beste Scharfschütze im GANZEN Regiment.
Und zu guter letzt Brin Milo, Milo ist der einer jüngste im Regiment. Er ist vor 3-4 Monaten 18Jahre alt geworden, doch obwohl er noch „sehr jung“ ist hat er schon einige Schlachten miterlebt und dabei stellte er sich gar nicht so ungeschickt mit dem Gewehr an aber auch im Nahkampf ist er nicht zu unterschätzen. Doch bei den meisten Soldaten hat er seinen Ruf als Zivilist und als Glücksbringer noch immer nicht verloren. Milo ist außerdem noch geschickt mit dem Dudelsack, mit der Musik die er aus dem Instrument entlockt, hat er das Regiment schon bei vielen Siegen begleitet.

„ACHTUNG!“ , bellte ich um ihr Geschnatter zu unterbrechen.
„Männer, unsere Patrouilleroute wurde nach draußen verlegt und den Grund verstehe selbst ich nicht ganz.“ , Corbec und Larkin fingen an sich gegenseidig an zu grinsen als ich diese Bemerkung von mir lies.
„Uns wurden 4 Lightning X63-VFA6 und ein Sensenwindjäger des Typen Nightwing zur Verfügung gestellt. Wir werden 2 Teams bilden, ich und Milo bilden Team eins und Corbec übernimmt Team zwo mit Larkin und Caff. Wir fliegen nach Protokoll 324/6-415 die nähere Umgebung ab, welche ca. 400K-450K beträgt. Wenn wir das Umfeld gesichert haben und auf keinen schießenden Metallbrocken gestoßen sind, senden wir unsere gesammelten Daten an die Kardinal Boras und hoffen gleichzeitig das Lean unser Suchgebiet auf 1500K bis 2000K ausdehnt. Noch fragen Männer?“

„Sir, ich hab eine, Sir“ , meldete sich Larkin.

„Larkin, erstens das Sir können sie an Lean weiter reichen und zweitens was verwirrt sie denn heute?“ Als ich mich zu ihm um drehte, funkelte er mich grimmig an aber auch sehr irritiert, als hätte ich die dümmste Taktik aller Zeiten vorgegeben.

„Warum fliegen wir nach einem Flugmanöver das zur verdeckten Operation hinter Feindlichen Linien gedacht ist und welcher Metallbrocken soll uns hier erwarten?“

„Tja, da muss ich ihnen recht geben, ich weis nichts über diesen Sektor. Doch wenn Lean Vorsicht wünscht, werden wir auch Vorsichtig vorgehen, da wir hier auf jeden Feind treffen könnten, wie…wie den Tyraniden.“

„Auf die Tyraniden? Das sind doch mit abstand schlechtesten Piloten die wir je erlebt haben und die sollen Wochen lang unbeschädigt durch den Warp fliegen! Das glauben sie selbst nicht.“

„Aber trotz ihrer primitiven Denkweise, haben sie es mit ihren fliegenden Metallstücken durch den Warp geschafft und außerdem haben sie uns schon bei manchen Raumgefechten große Verluste zufügt!“

Und damit schwieg er und ich hielt es für besser nicht weiter darauf einzugehen. Kurz danach beendete ich die Einsatzbesprechung und wir erfuhren nach 10 Minuten dass unsere Schiffe einsatzbereit waren. Wir eilten fast in Richtung unserer Schiffe, da wir es kaum erwarten könnten nach so langer Zeit wieder mit einem Jäger zufliegen.

DIENE HEUTE DEM IMPERATOR, DENN MORGEN BIST DU VIELLEICHT SCHON TOT

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Caboose_-1





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Beitrag Titel:
Verfasst am: 28.02.06 21:57
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Ungewissheit Sirius

Im Hangar 458-XII-149 warteten wir ungeduldig darauf, dass die Servitoren und Tech-Priester mit dem installieren der Bordbewaffnung unserer Jäger endlich fertig werden.
Doch erst knapp zwanzig Minuten gab man uns das Zeichen, unsere Jäger zu bemannen. Bevor ich einstieg, inspizierte ich noch einmal gründlich den Nightwing, ich hatte zwar keinen Zweifel, dass die Tech-Priesterschaft geschlampt hätte aber es war eine Angewohnheit von mir und dabei fand ich gleich etwas Nützliches heraus, den Namen des Jäger; Nighthawk. Während ich zum Cockpit schritt, fuhr ich mit meiner Hand über dessen Rumpf, kletterte leichtfüßig die Leiter hinauf, schwang mich auf den ledernen Pilotensessel schnallte mich an. Danach richtete ich meinen Blick auf die abgeschalteten Armaturen. Ich war versucht den Nighthawk gleich zu erwecken, doch ich besann mich und sprach vorher ein Gebet der Maschinen;

Oh großer Gott der Maschine, wir beten zu dir, auf dass du deinen wohlwollenden Blick auf dieses dir ergebene Schiff, Nighthawk, richten mögest. Lass deine brennende Kraft durch die Treibwerke fließen und richte deine ewige Wachsamkeit auf seinen Fusionsreaktor und auf den stählernen Rumpf. Vernichte unsere Feinde mit der Macht deiner Wut und der Hilfe der Mysterien, die da heißen Laser, Plasma und Projektil. Erfülle diesen gewaltigen gepanzerten Rumpf mit deinem Geist und hauche den Schaltkreisen und Energieleitungen Leben ein.

Ich startete den Jäger, sofort erwachte das Armaturenbrett, so dass zahllose Runen aufleuchteten. Ein leichtes zittern fuhr durch den Rumpf, als der Fusionsreaktor langsam hoch fuhr und sich dessen Turbinen in Bewegung setzten. Kaum war der Antrieb im Leerlauf, überkam mich ein herrliches Gefühl der Zufriedenheit und dabei ertönte die verzerrte Stimme der Hangarkontrolle, aus dem eingebauten Komgerät:

“Hangarkontrolle 7 6 2, an Staffelführer Charlie Delta 8.“

„Hier Staffelführer Charlie Delta 8, was gibt es Hangarkontrolle?“, fragte ich.

„Ihr Geschwader hat Starterlaubnis Charlie Delta 8. Viel Glück auf ihrer Mission und der Imperator beschütze.“, bekam ich als Antwort.

„Verstanden Hangarkontrolle, der Imperator beschütze. Over and out.“
, sprach ich in mein Helm Komm. Kurz danach setzte das Stampfen der riesigen Maschinerie bei den Hangartüren ein, gleichzeitig wurde langsam ein elektromagnetisches Feld, zum Schutz des Hangardecks aufgebaut und als es stabil genug war die Schiffsatmosphäre zu halten, begannen sich die gigantischen und massiven Hangarflügel, mit erstaunlicher Leichtigkeit zu öffnen. Ich hasste es wenn sich irgendwo ein elektromagnetisches Feld aufbaute, da sich meine Haare sträubten und ich leicht aggressiv wurde. Kaum waren die Tore offen flog ich hinaus, dicht gefolgt von Larkin, Corbec, Milo und Caff.

Wir begannen mit unserem Patrouillenflug, wie besprochen. Unsere technische Ausrüstung sammelte unablässig Daten und speicherte diese Sorgsam. Ich kam aus dem staunen nicht mehr heraus, so musste es auch meinen Männern gehen, da das Segmentum Sirius eines der schönsten Systeme war die mir je unter die Augen gekommen sind. Das Faszinierendste war die Blaue Sonne in Mitten des Systems, von so einem dunklen unergründlichen Blau wie ich es mir nicht mal hätte träumen können. Dazu noch die Gasnebeln, als ich dieses Schauspiel zum ersten Mal sah, dachte ich zu erst das ganze System wäre vom Chaos verpestet. Doch die Instrumente deckten meinen Irrtum auf und so genoss ich einfach die Schönheit.

Doch leider konnte ich nicht allzu lang die Freiheit des Systems genießen, da ein ungeduldiger Oberbefehlshaber mit mir reden wollte.

„Sgt. Caboose, melden sie sich!“ , befahl Lean.

„Was wünschen Sie, Sir!“

„Wir haben ein paar merkwürdige Anomalien aufgefangen und denen muss sofort nachgegangen werden!“

„Ich verstehe nicht ganz, Sir.“

Er seufzte leise, als hätte er es erwartet und fuhr dann deutlich langsamerer und betonter fort.

„Wir haben mehrere Sonden ausgeschickt, die rund um den Ionennebel Stellung bezogen. Die Primäraufgaben dieser Sonden ist es nach möglichen Funkkontakten zu suchen und diese falls vorhanden zu melden. Jetzt haben wir ein solches Signal!“

[i] „Heißt das, es gibt hier eine „Art“ von Zivilisation, Sir?“


„Nicht direkt, Soldat! Die Sonden haben viele unregelmäßige Ausschläge auf einer sehr hohen Frequenz aufgefangen. Die Maschinenseher sind sich uneinig woher sie kommen, sie streitet sich ob die Signale von mehreren Sonneneruptionen stammen könnten. Sie streiten schon mehrere Stunden und sind sich noch immer nicht einig. Deshalb schicke ich sie, alleine in Richtung des Ursprungs dieser Frequenzen, um die Entstehung zu klären. Die Koordinaten werden auf ihren Bordcomputer geladen.
Und noch etwas, …………… lassen sie ihre Männer alleine die Umgebung durchforsten.
Lean, Ende.“


„Wie der Imperator es wünscht!“, somit beendete ich das Gespräch und wandte mich über funk an mein Team, um ihnen die neuesten Befehle mitzuteilen.


„Eins ruft zwo,…zwo melden sie sich.“, sagte ich auf der Frequenz von Corbec.

„Hier zwo. Wo gibt’s Gegner, Cabi?“, meldete sich Corbec scherzend.

„Dass nächste Mal las deine Witze bei dir, es gibt neue Befehle von Lean. Schalt um dass alle mich hören können.“, sagte ich ihm murrend zurück.

“Männer, leider haben sich unsere Befehle geändert, Lean hat…………“, weiter kam ich nicht da sich die anderen laut stark beschwerten, obwohl sie nicht wussten was geändert wurde.

“Immer das selbe!“, seufzte Larkin, „Kaum bekommen wir mal ne anständige Mission, werden wir kurz darauf wieder zurück gepfiffen. Sind wir etwa nicht gut genug für diese Mission? Sir!“

„Wen woll´n die den bitte schicken? Soll Crull und sein Bombergeschwarder Losfliegen oder besser noch, sie schicken gleich alle 500 Piloten raus!“ warf Milo ein.

„Ha ha ha, du untertreibst mal wieder Milo“, mischte sich Caff ein, „Die schicken gleich die Thunderhawks, voll bewaffnet und mit Invasionstrupps ausgestattet auf die Mission“

„Hey, kommt mal wieder runter, jungs. Ihr hört euch schon an wi……………“, weiter kam ich nicht.

„Thunterhawks?? Wozu bitte, Caff! Die fliegen einfach mit dem Schlachtschiff raus aus dem Nebel und fangen an blind um sich zu schießen. Dann traut sich so wie so keiner an das Schiff heran.“ scherzte Larkin.

„Ha, bist wohl heut gut drauf.“ sagte plötzlich Corbec, der einen komischen Unterton benutzt, bei dem sich seine Laune nicht erkennen lies, „Damit ihr euch nicht noch blödere Gedanken ausdenkt, sage ich was die beste Taktik ist. Soll doch die Imperiale Armee ihre Schlachtschiffe vom Gothicsektor zum Siriussektor schicken. Die paar 10000 Schiffe hab sicher kein Problem mit irgendwelchen Gefahren oder?“

„SCHLUSS JETZT!! IHR HÖRT MIR JETZT AUF DER STELLE ZU ODER ICH SCHLEPP EUCH VOR`S KRIEGSGERICHT!“ mit diesen Satz verstummten sie, es war lange her seit dem ich das letzte Mal so hart durch greifen musste aber diesmal gingen sie echt zu weit.

„Erstens, die Mission wird nicht abgebrochen, nur die Strategie wird… nun ja etwas geändert. Es gibt nur ein Suchteam und ihr fahrt mit der Suchaktion fort wie besprochen. Corbec übernimmt mein Kommando, da ich einen neuen Befehl bekommen habe. Ich bekam auf Wunsch von Oberbefehlshaber Lean eine neue Patrouille, da ich einem Signal alleine nachgehen muss. Noch fragen? Gut so…Und nun führt eure Befehle aus!“, bellte ich.

Und damit drehte ab und steuerte die mir zugewiesenen Koordinaten an.

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Caboose_-1





Webmissions: 2


Beiträge: 723
Wohnort: Wien [AUT]

Beitrag Titel:
Verfasst am: 18.03.06 19:10
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Das Warten
>>Der eigentliche Kampf ist ein flüchtiger
Bestandteil des Krieges. Der größte Teil
Des Soldatenlebens besteht aus Warten<<


Noch immer leicht vor Wut kochend, schloss sich meine Hand, in geistiger Abwesenheit, fest um den Schubregler. Ich dachte einwenig über das Gespräch von meinen Männern nach und ich erkannte dass ich mich deswegen ärgerte, deshalb konzentrierte ich mich auf mein neues Missionsziel. Um die Wut abzubauen schickte ich den Schubregler bis zum Anschlag…meine Wut war zwar verflogen aber es hatte seinen Preis. Sofort heulte der Fusionsreaktor auf, er sträubte sich da er plötzlich zur vollen Leistung gezwungen wurde und das noch in einer enormen Geschwindigkeit. Das leise Summen was vorerst im Hintergrund war, trat plötzlich hervor und wuchs an. Der Rumpf begann zu zittern, der Reaktor jaulte bereits aber kam ja nicht auf die Idee sich zu beruhigen. Das Zittern schwoll an zu einem Vibrieren und ich wurde tiefer und tiefer in meinen Sitz gepresst. Den Rumpf beutelte es gerade zu, von der Kraft der Beschleunigung, hin und her und der Reaktor heulte und dröhnte von der Leistung die ihm abverlangt wurde. Langsam aber nur ganz langsam, begann sich der Reaktor zu stabilisieren und das Dröhnen in meinen Ohren wurde gleichmäßiger, was mir verriet das mein Jäger auf höchst Geschwindigkeit war. Der Druck der auf meiner Brust lag, war so hoch, dass er jeden Moment hätte bersten müssen. Ich war überrascht wie schnell der Nighthawk fliegen konnte, aber zu viel war zu viel, deshalb streckte ich meine Hand nach dem Schubregler aus. Es kam mir vor als würde ich alles in Zeitlupe sehen, Millimeter für Millimeter kroch meine Hand dem Regler näher. Nach Stunden wie es mir schien und unter großer Anstrengung, hatte ich wieder den Regler in der Hand. Sachte und Stück für Stück drosselte ich die Geschwindigkeit, da ich auf keinen Fall riskieren wollte das es meinen Jäger zerreißt. Erst als ich von 1000 runter auf 200 war, lies ich den Schubregler los, das dröhnen war wieder ein Summen aber in meinen Ohren dröhnte es immer noch. Ich konnte endlich wider normal atmen, doch mein Brustkorb schmerzte immer noch, mein Herz hämmerte wie ein Schmied auf Stahl und der Puls war auf einem hoch wie eh und je. Ein kurzer Blick auf meinen Bordcomputer, lies mich einen Systemcheck starten;

Main Systems…….OK
Flying Systems…….OK
Secondary Systems…….OK
Systems…….OK
Hull……95%...OK
Cockpit…….99%...OK
Life Systems…….100%...OK
Engine…….at 30%...100%...OK
Autopilot…….OK
Weapons;
…OK
…OK
…OK
…OK

Ship…….OK


Ich fühlte mich erleichtert als ich den Bericht las, aber etwas in diesem erweckte meine Neugier…“Waffen, ich habe Waffen an Bord? Hhmm mal schau’n welche“, dachte ich mir und begann gleich ein mal die Waffensysteme an zuwerfen.

Waffensystem…Off


Waffensystem…Aktiv

Beginn der Waffenwartung…

80mm Sturmkanone Mk.VI x2 …ungeladen
Ladevorgang beginnt…Munitionstyp Infernoleuchtspurgeschosse mit Deuteriumkern
Abgeschlossen…
20mm Lasergattling Typ Sonnenfeuer…nicht geladen

Ladevorgang beginnt

Plasmareaktor C2…fährt hoch


hoch gefahren

Leerlauf…aktiviert
Leistung..50%
Geschätzte Ladungen…12000

Waffen…Online


Zielsysteme…Error


Offline
—END—


„Verdammt die Zielsysteme haben was abbekommen. Tja wie erkläre ich das den Tech-Priestern…Egal mach ich noch schnell eine Kursberechnung und dann heißt entspannen.“, sagte ich mir, mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Schon bald spuckte der Bordcomputer Entfernung und Reisedauer aus. Die Entfernung wurde auf zirka 10000K geschätzt und als optimale Geschwindigkeit wurde 300 ausgewählt, was ein bisschen länger als eine halbe Stunde dauern würde. Ich programmierte den Autopilot und aktivierte diesen auch, als sich der Jäger seinen Kurs einschlug, lehnte ich mich zurück und beobachtete die Umgebung.

Als ich mich allmählich den programmierten Koordinaten näherte, schalte ich den Autopilot aus und flog die letzten 150K selbst. Nach ein paar Minuten registrierten meine trainierten Augen viele unregelmäßige Lichtblitze in weiter Ferne, da diese Phänomen aber sehr, sehr weit entfernt waren, schaltete ich die Überwachungskamera ein, mit dessen Hilfe man weit entfernte Objekte heranzoomen kann. Ich trommelte ungeduldig auf das Armaturenbrett, während sich quälend langsam das Bild aufbaute und Stück für Stück schärfer wurde. Als das Bild sich endlich aufgebaut hatte, erschrak ich der Maßen, dass ich mit meinem Helm gegen eine Cockpitwand schlug. Ich verfluchte mich und wurde dafür mit Kopfschmerzen belohnt aber jeden Piloten wäre es so ergangen. Das Bild welches auf dem Bildschirm zu sehen war, zeigte ein buntes Gemenge von Farbstrahlen die aus einer unbekannten Quelle hervor strömten. Grüne-, Rote-, Gelbe-, Violettenergiestrahlen waren zuerkennen. Ich fing unmerklich an zu zittern, kalte Schweißperlen begannen sich auf meinem Rücken zubilden und rannen mir langsam den Rücken runter. Ich fluchte und sprach leicht geistesabwesend in meinen Helm, „Ach Feth! Was ist das für eine Verdammte Hexerei ist das! Gak, was geht hier vor sich!“

Ich war so…so geschockt von diesem Schauspiel, dass ich gar nicht bemerkte, dass ich gar nicht mehr auf das Bild starren musste, da sich das Schauspiel sich jetzt vor meinen Augen befand. Zirka 15k vor mir waren zwei unbekannte Raumschiffe. Die zwei kleinen Flieger hatten einen Bug länglichen, leicht nach unten gekrümmten Bug und zwei paar Flügel nach links und rechts, ein großes paar und ein paar kleines, welche wohl zur Stabilisierung gedacht sind. Das Cockpit befand sich in der Mitte des Rumpfes und beide Schiffe waren in einem Kampf verwickelt. Doch genau so abrupt wie ich den Antrieb runter fuhr, hörte auch der Kampf vor mir auf und die zwei Rümpfe drehten sich in meine Richtung. Durch ihre gläsernen Cockpits konnte ich die Piloten sehen, sie schienen genau so geschockt zu sein wie ich und gestikulierten heftig mit einander. Zum ersten Mal seit langer Zeit schaute ich wieder auf meine technischen Anzeigen und mein Blut schien in den Adern zu gefrieren.

Es wurden Energie Ausschläge höher als bei einem Plasmagenerator, der auf 100% Leistung arbeitete und noch dazu kam ein schriller Alarm als mein Jäger von ein oder zwei Zielerfassungen erfasst wurde, gemessen. Meine Gedanken überschlugen sich, „Heiliger Feth!“ Was sollte ich tun? Zum taktischen Ruckzug blasen oder soll ich gleich das Feuer eröffnen? ,doch zu meinem Glück wurde mir diese Antwort von einen meiner Gegenüber gegeben, da ihr schon ohne hin hoher Energieausstoß noch höher wurde! Dies kann nur eins bedeuten……Krieg!
Hätte ich in diesen Moment mein Gesicht gesehen, wäre ich vor Schock wie gelähmt gewesen. In meinen Augen war pure Mordlust zu sehen, der Drang nach Blut und Lust blinder Zerstörungswut wurde immer und immer Stärker. Blad würde ich sie bekommen, doch für was für einen Preis…Das weis nur der Imperator!

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Wohnort: Wien [AUT]

Beitrag Titel:
Verfasst am: 20.03.06 18:59
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Kreuzfeuer
>>Lege ein Feuer in deiner Seele und ein
anderes zwischen deinen Händen, und
lass beide deine Waffe sein. Das eine ist
der Glaube und das andere der Sieg, und
keines möge jemals verlöschen.<<



Ich warf den Kopf in den Nacken und stieß einen Kampfesschrei aus, egal ob es jemand hörte oder nicht. Danach lies ich die Waffen entsichern und gleichzeitig lies ich den Antrieb, unter höllischen Lärm, zum Leben erwachen. Ich startete durch, leider war mein Zielsystem defekt und ich musste per Hand zielen aber das hinderte mich nicht im geringstem. Schnell visierte ich den ersten Flieger an und schoss eine gezielte Salve, mit beiden 80mm Sturmkanonen, auf das Cockpit. Die Geschosse rasten mit wahnsinniger Geschwindigkeit auf mein Ziel, die ersten drei Leuchtspurgeschosse wurden von einem Schutzschild aufgehalten und zerschellten wirkungslos! Das vierte Geschoß lies das Schild kollabieren und machte den letzten Projektilen den Weg frei auf das ungeschützte Schiff. Das Cockpit war das erste Opfer meiner Waffen, durch die Wucht und Schnelligkeit des Geschoß wurde es einfach vom Rest des Schiffes abgerissen. Das letzte Projektil schlug in der nähe des Triebwerks ein und dieses explodierte kurz darauf in einem gewaltigen Wolke, aus Schrottteilen und Feuer, ein paar davon trafen meinen Rumpf und ließen diesen ächzen. So schnell wie es ging wendete ich und wollte den zweiten Jäger aufs Korn nehmen. Doch der Pilot löste sich aus seiner starre, denn sein Triebwerk erwachte zum Leben und schoss ein paar kleine Energiebälle in meine Richtung. Als ich mich hinter ihn gesetzt hatte schoss ich mehrere Salven. Die erste ging weit da neben, deswegen korrigierte ich ein wenig und schoss erneut. Bei dieser Salve trafen lediglich zwei Schüsse und diese wurden von diesem dämlichen Schild neutralisiert. Die Waffen meines Gegners hatten anscheinend genügen Energie gesammelt um diese in tödlicher Konzentration gegen mich zu schleudern. Dunkel violette Bälle aus ultraheißer Energie wurden mir in einer beachtlicher Feuerrate entgegen geworfen, als er mich ins Visier bekam. Durch ein geschicktes und schnelles Ausweichmanöver, wich ich ihnen aus, doch ein Ball aus Energie traf meinen Steuerbordflügel und riss ihn mir brutal vom Rumpf. Ich entschloss mich meinen Antrieb ab zuwürgen und so zuwenden, während ich grade aus flog. So dumm wie der unbekannte war setzte er sich hinter mich, was sein Ende bedeutete, da ich ihm im Visier hatte und mein Finger am Auslöser war. Ich drückte ohne zögern ab und sofort spieen meine zwei 15mm Lasergattlings Tod und Verderben auf ihn. In einem Hagel aus tausenden Laserstrahlen flog ihm entgegen, durchdrang ohne große Probleme sein Schild und ließen sein Schiff erzittern. Bis der ganze Jäger nur mehr ein perforierte stück Metal war und in einem gewaltigen Feuerball explodierte.

Diese kleine Schlacht war geschlagen, doch auf meinem Detektor erschienen noch weiter sechs Gegner, welche schnell auf mich zu rasten. „Der Imperator beschütze“ murmelte ich als ich die Schiffe näher kommen sah. Um mich auf die nächste Schlacht vorzubereiten lies ich meine Waffen durch laden. Kurz nachdem ich den Knopf betätigt hatte ertönte das metallische Rattern der Magazine und ich wartete nervös in meinem Cockpit. Gleichzeitig bereitete ich mich Seelisch auf den Tot vor, doch bis dahin werden meine Waffen, in Namen des Imperators, so vielen wie möglich mit in den Tod reißen, eo mich der Imperator empfangen wird, während seine Feinde durchs Feuer der Hölle müssen. Sie waren noch 4k entfernt und jetzt konnte ich sehen dass sie dicht neben einander in Formation flogen. „Was für Narren, sie machen es mir nur leichter“

Ich lies den Fusionsantrieb erneut erwachte aber dieser kam nicht so schnell auf die gewünschte Geschwindigkeit wie vorher, „Auch egal, Ich werde trotz dem welche in den Tod reißen, so Sicher wie Sicher“ dachte ich und raste den ersten Gegner entgegen. Sie waren immer noch in Formation. Fast gleichzeitig eröffnete ich und meine Gegner das Feuer, wären sie mir ihre Energiebälle als großen Haufen entgegen warfen, schoss ich von rechts nach links mit meine restliche Infernogeschossen. Nur zwei Geschosse trafen kein Ziel aber die die trafen wurden von Schilden neutralisiert, wo bei zwei kollabierten. Während ich links an den sechs Fliegern vorbei flog, lösten sie ihre Formation auf und begannen jagt auf mich zu machen. Von links und rechts flogen mir violette Bälle aus Energie um die Ohren. „Nur die Nerven behalten, ruhig Blut, der Segen des Imperators ist mit mir“, murmelte ich, als ich bemerkte, dass mir ein Schiff dicht im Nacken saß.
Von allen Manöver die ich gelernt habe, benutzte ich eines mit der geringsten Überlebenschance und dieses verlängerte mein Leben. Ich machte einen einfachen Salto und setzte mich so hinter meinen Verfolger und jagte ihm Wellen aus Laserstrahlen in seinen Antrieb. Dieser kollabierte kurz darauf und lies das Schiff in einer großen Feuerblume verschwinden. Ein Wrackteil musste mich erwischt haben den plötzlich musste ich stark nach Steuerbord halten um halb weg gerade zu fliegen und plötzlich raste ein anderes Schiff direkt auf mich zu aber Schoss nicht, weil es mich anscheinend rammen wollte. „Pech für dich, dieser Jäger heißt nicht umsonst Sensenwind!“, schrie ich ihm entgegen, obwohl er mich nicht hören konnte. Die Flügel jedes Sensenwindjägers waren scharf und nach vorne gekrümmt, die als Schneiden fungierenden Flügel waren mit ein ultra harten Legierung verstärkt. Da Schilde für Jäger und Bomber im Imperium unbekannt waren, wüsste ich nicht die Flügeln auch gegen Schilde wirksam sind. Mit höchst Geschwindigkeit raste ich ihm entgegen und lies meinen Jäger sich im letzten Moment wie einen Bumerang sich drehen. Unter Übelkeit und höher Geschwindigkeit traf ich auf meinen Gegner. Beim Aufprall wurde mein Kopf gegen das Armaturenbrett geschleudert und rote Schmerzensblitze erscheinen vor meinem Geistlichenauge. Benommen richtete ich mich auf und schmeckte den Zinnernen Geschmack von Blut ihn meinem Mund und Blut lief an mein Gesicht herunter. Zu meiner Freude stellte ich fest dass mein Gegner in zwei hälften geteilt wurde aber auch mein letzter Flügel war weg. Doch dieser Verlust hatte auch einen erheblichen Vorteil, da sich mein Jäger jetzt viel leichter steuern lies. Die vier verbliebenen Gegner hörten kurz auf zu schießen, wahrscheinlich hatten sie einen Schock, weil ich einen ihrer Freunde zerteilt hatte. Diese Gelegenheit lies ich mir nicht entgehen und schoss ihnen Flutwellen aus Sonnenfeuer aus meinen Lasergattlings auf zwei Feinde. Wegen des großen Abstandes zwischen mir und meinen Zielen gingen mehr als zweidrittel der Schüsse ins Nichts, doch die paar tausend Kugel richteten trotzdem erheblichen Schaden an. Einem durch löcherte ich einen Flügel, so dass dieser beim nächsten Mal beschleunigen abbrach. Der zweite Gegner trieb regungslos im All herum, erst beim genaueren hinsehen könnte man ein paar runde Löcher im Cockpit sehen. Der Pilot war tot.
Plötzlich war mein Cockpit in rotes Licht getaucht und der Raketenalarm heulte auf und war Ohrenbetäubend. Zwei kleine, extrem schnelle Raketen näherten sich meiner Position, die ich nur als Schatten war nahm. Beide trafen meinen Rumpf und ließen ihn ächzen. „Feth, was sind dass bloß für Raketen ohne Sprengköpfe“ Ich schob gerade den Schubregler nach vorne, als die nächsten Raketen auf mich abgeschossen wurde. Immer mehr Raketen schossen sie auf mich um den Raketenalarm zu unterstützen gesellte sich noch ein Alarm dazu der mich wissen lies das der Rumpf über 50% beschädigt ist. Durch dieses Ablenkungsmanöver gelang es einem Gegner sich von hinten anzuschleichen und ein Torpedo in meinen Antrieb zu jagen.
Die Flogen dieses Treffers waren enorm. Der Antrieb fiel als erstes aus, obwohl der Lärm der Maschine stetig stieg. Danach reagierte die Steuerung nicht mehr, Anzeigen fielen nach der Reihe aus, um alles noch schlimmer zu machen, kam auch noch der Masteralarm! Der Fusionsreaktor war kurz vom Explodieren!
Ich geriet in Raserei und schlug aus blinder Wut gegen das Armaturenbrett und bekam Schmerzen als Antwort. Unter riesiger Anstrengung, begann ich mich zu beruhigen. Ich legte meine Arme auf Armlehne des Sitzes, dann schloss ich meine Augen, lehnte mich in den Sitz und murmelte ein kurzes Gebet. Plötzlich viel ich in Unmacht und begann Bilder aus der Vergangenheit zu sehen aber diese waren extrem klar und wirkten sehr Realistisch. Ich sah meiner Heimat…Cadia, all meine Ausbilder von den Militärakademien, meine Freunden aus dem Regiment, Lean lachend mit einen anderen Oberbefehlshaber und Schlachten……blutige Schlachten. Ich wurde gezwungen eine…eine einzige noch mal zu durchleben, dies war keine gewöhnliche…Es war die Schlacht der Schlachten, auf Menazoid Epsilon. Dort traf die 412th Cadia auf ein anderes Regiment „Das erste und einzige Tanith“ mit einem einzigartigen Anführer, einen Kommissar-Oberst. Gemeinsam kämpften wir auf dieser Welt abgeschnitten von der Imperialen Flotte, am Anfang dachten wir es wäre unser Ende. Doch eine Kompanie der Space Wolfs von den Adeptus Astartes. Mit ihrer Verstärkung konnten wir mehrere Anführer der Ketzer ausschalten und diese so zur Kapitulation zwingen, da ihr Kampfeswille ohne Anführer gebrochen war …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………… Stille

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Verfasst am: 21.04.06 23:27
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3) Gestrandet
5-7.7 M41

>>Dem Thron treu ergeben
und schwer zu töten<<


Ein lauter Knall ließ mich auffahren, gleich gefolgt von einem Krachen, doch diesmal wusste ich was es war. Es war mein Helm der heftig gegen Fels schlug und mich so wieder zu Boden warf. Mir schwirrte der Kopf und ich fühlte in jedem Glied einen brennenden Schmerz. Ich hatte keine Ahnung wo ich bin und wie ich hier herkam, geschweige was ich hier tat! Ich öffnete die Augen und richtete mich vorsichtig auf, um endlich zu sehen wo ich war und um was zum Feth ich hier mache. Im matten Licht konnte ich erkennen dass ich unter einem Felsvorsprung lag und dass zirka in 80 Meter Entfernung ein Cockpit eines Jägers aus einem großen Krater ragte. Mit faszinierendem Blick betrachtete ich die Gläsernkanzel in der sich das fahle Licht der grünen Sonne spiegelte. Ich könnte nur schwer den Blick davon lösen und schaute mich weiter um. Ich befand mich in einer Halbwüste, ich hockte in warmen Sand, welcher mit Kies und spärlichen Gräsern übersäht war. Erst jetzt erkannte ich drei für mich wichtige Details. Erstens eine Kriech- oder Schleifspur zu meiner jetzigen Lagen, was bedeute ich musste der Insasse sein! Zweitens der Knall kam vom Bremsfallschirm der Rettungskapsel, welcher sich jetzt über diese wie ein Leichentuch spannte! Drittens zwei dünne Rauchsäulen weit entfernt am Horizont.
„Krieg??......Cadia wird angegriffen!“, dachte ich als erstes, „Ja so musste es sein, Ich bin auf Cadia...meiner Heimat und kämpfe gegen den Feind…… ich flog einen Abfangjäger...wurde dabei vom Gegner abgeschossen und bin so hier gestrandet……..Aber, aber auf Cadia gibt es keine Wüste, nicht mal eine halb Wüste! Wo zum heiligen Feth bin ich hier bloß gelandet!“
Zum Glück wurde ich von der Ungewissheit erlöst, denn zu mir sickerten allmählich die Erinnerungen an die Vergangenheit durch. Sirius...Imperialer Spähtrupp...Lean...Die Raumschlacht. Ich musste erst diesen Schwall an Informationen überwinden, um zumindest ein bisschen klar denken zu können. Da die Informationen meist Lückenhaft kamen, machten die meisten erst mit späteren Fetzen einen Sinn. So blieb ich für 10-20 Minuten liegen...Wie lange ich wirklich in meiner Position verharrte kann ich nicht sagen…
Nur das mein Blick irgendwann auf meinen Chronometer fiel…„Was? Das Ding muss beschädigt sein“, stammelte ich ungläubig und tippte mit einen Finger auf die Anzeige, denn das "Ding" zeigte; 5:34 Imperiale Standartzeit am 5.7 M41, an.
2 Tage…2Tage die in meinem Gedächtnis fehlten…"Was ist ihn denn zwei Tagen passiert?", fragte ich mich. Ich versuchte mich zu erinnern doch es wollte…wollte mir einfach nicht einfallen…Nach mehreren Stunden gab ich das sinnlose nachdenken auf, denn es gab anscheinend zu diesem Zeitpunkt keine Erinnerungen und diese Einsicht machte mir mehr Angst als meine aussichtslose Lage.

Ich kroch aus meinen kleinen Unterschlupf hervor und taumelte in Richtung meines Cockpits. Dort angekommen öffnete ich unter großer Anstrengung die schwere Glaskanzel, drinnen sah es sehr wüst aus. Zersprungene Instrumente und Anzeigen, verschmorte Kabel und es roch stark nach verbrannten Kunststoffen und anderem brennbarem. Ich suchte nach brauchbaren Dingen, welche ich noch benutzen könnte, doch zu meiner Enttäuschung fand ich nichts Brauchbares. Doch dabei übersah ich am Anfang den Waffenschrank, welcher im Pilotensessel eingelassen ist. Später als ich die Hoffung schon fast aufgegeben hatte, sah ich durch Zufall den Schrank in einer Glasscherbe, als Spieglung. Doch bei diesem war leider die Verriegelung beschädigt und so musste ich mit dem Steuerknüppel das Schloss aufbrechen. Nach 10-Minuten abmühen gab das Schloss endlich nach. Darin befanden sich mehrere Notrationen, ein Kampfmesser, ein kleines Langstreckenkomgerät, ein Lasergewehr mit 4 Magazinen der Größe 5, eine Laserpistole mit 2 kleinen Magazinen der Größe 3 und ein Gebetsbuch. Ich nahm das Buch meine rechte Hand, fuhr mit dem Daumen über den Imperiumsadler…ein Lächeln kam über mein Gesicht…Ich dankte der Seele, die dieses Buch mir auf meine Reise mit gab.
Ich suchte schnell nach einen Imperialen Wappen am Rumpf des Cockpits und ich fand eins das noch halbwegs intakt war…kniete mich davor hin nahm das Gebetsbuch in die Hand und schlug ein Gebet der Flotte auf und betete zum Imperator:

Oh Ewiger Gott Imperator, der allein die Himmel bereist und den Warp kontrolliert;
Der das Nichts umfasst, bis Tag und Nacht zu Ende gehen;
Nimm in den allmächtigen Schutz Deiner göttlichen Umarmung die Seelen Deiner Diener und der Flotte, in der sie dienen;
Schütze uns vor den Gefahren des Nichts und seiner Vorgesetzten schützen und auf dem Weg durch das Nichts unsere rechtschaffene Reinheit bewahren;
Dass die Menschen Deines Imperiums Dir treu dienen, unser Erlöser, und dass wir im Triumph zurückkehren mit den Früchten unserer Arbeit;
Durch Deine ewige Herrschaft.


Ich richtete mich auf und verstaute das Buch sorgfältig ihn meiner Brusttasche. Planlos aber mit gestärktem Glauben suchte ich den Horizont ab, um mein weiteres Vorgehen zuplanen. Doch ich hatte nur die Rauchsäulen als Anhaltspunkt, ich wusste weder ob sie menschlichen Ursprungs waren, geschweige denn ob sie ganz natürlicher Herkunft sind. Da mir keine Alternative Anhaltspunkte einfielen beschloss ich auf sie zu zugehen. Mit einem leichten Schwung schulterte ich mein Gewehr, stopfte die Rationen in verschiedene Taschen. Das Komgerät war schon auf meinen Rücken verpackt als ich es herunter riss und es mit einem Schuss aus meiner Laserpistole in zwei Teile schoss.
Wenige Soldaten hätten diesen weisen Schritt getan wie ich, denn sie würden nicht akzeptieren, dass keiner ihnen zu Hilfe kommen wird außer ein Fremder. Aber das Komgerät gleich zerschießen ist ein weiterer Gedankenschritt von mir, denn wenn man keinen Imperialen erreichen kann, warum sollte man dann das Risiko eingehen, dass andere die Frequenzen von „Eindringlingen“ in die Hände bekommen.

Ich richtete mein Blick starr auf die Rauchsäulen, murmelte noch ein paar Schutzparolen und begann meinen Marsch in Richtung Hölle. Und irgendwann begann ich die Imperiale Hymne zu singen, warum ist mir bis heute ein Rätsel.
So marschierte ich unaufhaltsam in Richtung verderben.

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Verfasst am: 14.06.06 22:27
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Menazoid Epsilon
9 486 128M41

>>Eine schmerzende Aussicht, immerwährend.<<

Sie hatten den König mit Stacheldraht in der Stadt auf einem Platz nördlich des Flusses aufgeknüpft. Er wurde Der Platz der erhabenen Gelassenheit genannt, ein etwa 20 Hektar große Fläche aus von Sonne gebackenen rosa Basalt, die von den eleganten Mosaikmauern des Universitariate von Doctrinus umgeben war. In den letzten zehn Tagen hatte sich dort herzlich wenig von erhabener Gelassenheit ereignet. Dafür haben die Anhänger eines Ketzer Kultes gesorgt. Ich warf einen scharf umrissenen, fledermausartigen Schatten auf die Bodenplatten als ich mit wehendem Mantel in eine Deckung rannte. Die Sonne hatte den Zenit erreicht, und ihr greller Schein versengte den harten Boden. Ich war mir dessen bewusst, dass das Licht auch meine Haut verbrennen musste, doch ich spürte nichts außer dem kühlen, brausenden Wind, der über den großen Platz wehte. Ich erreichte den Schutz eines umgekippten, ausgebrannten Chimäre-Truppentransporters als mir ein Hagel von Laserstrahlen und Bolterkugeln entgegen geworfen wurde. Mit einer raschen Daumenbewegung warf ich das leere Magazin meiner Laserpistole aus, Durch den schweren Beschuss auf meine Deckung tauchten plötzlich scharf umrissene Beulen in der geschwärzten Panzerung des Chimäre-Wracks auf. Weit weg, jenseits der bratenden rosa Steine des freien Platzes, konnte ich grün uniformierte Männer der imperialen Garde sehen, die sich jetzt vorwagten, um mir zu folgen. Unter den Soldaten befanden sich auch meine Männer, Streiter der 412th Cadia, ein stolzes und Kampf erfahrenes Regiment. Mein Blick fiel wieder auf den König. In der Tat der Hochkönig, der er im Leben gewesen war. Wie hatte er doch gleich geheißen? Verwest, aufgebläht und gedemütigt schwang der adelige Leichnam an einem Galgen aus Waggonbalken und verrosteten Lkw-Achsen und konnte nicht antworten. Die meisten seiner unmittelbaren Angehörigen und sein Hofstaat baumelten neben ihm. In der Ferne hörte ich weitere Gewehre feuern und als Antwort bildeten sich mehr Beulen im Metall. Corbec warf sich neben mir und brachte sein Lasergewehr in Anschlag.

„Du hast dir aber Zeit gelassen,“ neckte ich, „hättest du dir mehr Zeit gelassen, wäre ich schon fertig mit den paar Ketzern.“

„Ha! Ich hab dich nur viel zu gut Ausgebildet, das ist alles Sergeant.“ Wir grinsten einander an.

Mehre Soldaten gesellten sich am Ende ihres Spießrutenlaufs über den freien Platz zu ihnen. Einer zuckte zusammen und ging auf dem halben Weg zu Boden. Larkin, Milo, Caffran und zwei unbekannte Rekruten schafften es herüber. Die fünf huschten neben mir in, Larkin, Milo, Corbec und Caffran gehörten zu meiner Gruppe, die zwei anderen folgten mir da sie von ihrer Gruppe getrennt wurden.

„10 Mann feuern gerade auf uns und was macht ihr beiden da?“, stöhnte Larkin als er sein Gewehr in Stellung brachte und sich an seiner Zieloptik zuschaffen machte.

„Wenn es dir zu viele sind Larkin, dann sitz nicht hier rum sondern schieß ein paar raus für uns“, meinte ich.

„Keine Sorge Chef, was denken sie den was ich vor habe“

„Leere Worte von sich geben und den Rest meines Trupps langweilen?“

„So ein Pech, jetzt muss ich sie aber enttäuschen, da blöder Weise nur mehr neun Ketzer auf uns schießen“ gleichzeitig schoss er und da hielt das Speerfeuer der Ketzer kurz inne. Doch dieser Moment der Stille hielt nicht lange, denn kurz darauf schossen sie mit doppelter Entschlossenheit auf unsere Deckung, als wollten sie die Deckung einfach durchlöchern.

„Wie kann…kann er einen von ihnen sehen, geschweige den einen ausschalten“ stammelte einer der Rekruten.

„Meinst du den irren Larkin da drüben“, sagte ich und deutete gleichzeitig auf Larkin.

„Er kann sie verflucht noch mal aufs Korn nehmen, da er verflucht noch mal der beste Scharfschütze im Regiment ist“, warf Caff ein.

„So sicher wie sicher“ gab Larkin nur von sich.

„Hey Jungs, riecht ihr auch das was ich rieche“ fragte Corbec plötzlich, während er mit der Nase schnupperte.

„Giftgasangriff!“, stöhnte ich, während ich mir die Nase zuhielt und das Gesicht verzog, „Boah Milo, das nächste mal zündest du deine Gasgranaten beim Gegner und nicht hinter den eigenen Linien. Du hast Glück das unser Regiment schon dagegen abgehärtet ist, sonst sähe ich Schwarz für einen Sieg auf dieser Welt.“

„Das war nichts im Gegensatz zu dem was ich noch auf Lager habe, Sir“[i] grinste Milo [i]„ Die Nahrungspaste welche wir als Ration bekommen, treibt meine Chemikalien Produktion erst richtig an“

„Oh Imperator, beschütze uns vor diesen verfluchten Intrigen unseres verfluchten Freundens……und gewähre uns ein verflucht gutes Mahl nach diesem verfluchten Krieg.“

„Caff, du triffst es auf den Punkt. Milo das nächste Mal schenkst du diese Granaten den Gegner, sonst verschenken wir dich an sie“ höhnte Corbec.

„Hey, hey keine Teepause hier! Auf, auf Männer, wollt ihr etwa ewig leben! Zeigt diesen Abschaum wozu der Vorschlaghammer des Imperiums gut ist! Vernichtet die Ketzer, tötet die Mutanten, bringt ihnen den Tod im Namen des Imperators! Zum ANGRIFF!“ damit sprangen wir auf und begannen unseren sporadisch geplanten Sturmangriff.

Mit flammenden Lasergewehr stürmte Caffran voraus, dicht gefolgt von mir, ein solcher Sturmangriff war eine meiner liebste Taktiken, blindlings in die Hitze des Gefechts. Ich war von so einen herrlichen Gefühl erfüllt wie selten. Die Ketzer waren verstört und eingeschüchtert da so urplötzlich eine Welle von Laserstrahlen entgegen schlug, dass sie es fürs beste hielten die Kopfe unten zuhalten und uns so einen einfachen Vorstoß ermöglichten.

„Für seine Herrlichkeit, lasst sie den Hammer des Imperiums spüren!“ schrie ich zu meinen Männern.

„In Nomine Imperatoris“ kam es laut und klar zurück.


10 Meter………5 Meter………2 Meter……..Sprung…..über die Feindliche Barrikade und… *Krach*
Urplötzlich tauchte ein massiger Mann vor mir auf, als dieser sich aus seiner Deckung erhob. Der Ketzer war über zwei Meter groß, hatte breite Schultern und war in zerfetztes Limonengrünes Priestergewand gehüllt. Durch die zahlreichen Löcher in seinem Gewand, konnte ich die Haut des Chaosanbeters sehen, diese war überseht von Narben, die unheiligen, verunstalteten und verdrehten Zeichen darstellten, welche nur ein Anhänger des Chaos ersinnen konnte. Nur vom ansehen her verdrehte sich schon mein Magen und mir wurde schlecht. Obwohl der Sprung nur einige Sekunden dauerte kam es mir wie Stunden vor, in der ich alle scheußlichen Einzelheiten des Ketzers hätte studieren können. Das Gesicht meines „Gegenübers“ zeigte schieres Entsetzen, da ich mit dem Kopf voran auf ihn zu flog.

*Splitter* Mit markerschütternder Wucht traf mein äußerst Harter Helm auf das Gesicht des Gegners. Ein scheußliches Knacken ertönte als seine Nase gebrochen wurde und das Nasenbein in sein Gehirn getrieben wurde. Mir wurde kurz Schwarz vor Augen und große Übelkeit überkam mich. Von der Wucht des Aufpralls ganz benommen, stürzte ich zu Boden und rollte mich geschickt ab. Mit dem gesammelten Schwung der Rolle kam ich wieder auf die Beine. Es war ein herrliches Gefühl wieder auf den Beinen zustehen, doch leider hielt mein Glück nicht lange an, denn vor mir stand schon wieder ein andere Ketzer. *Rumms* Mit einem erneuten Krachen stieß ich gegen ihn und wurde wieder zu Boden gestoßen. Diesmal fiel schwer auf den Rücken und noch dazu verlor ich für ein paar Sekunden das Bewusst sein.

Als ich wieder halbwegs gut sehen konnte, sah ich einen gepanzerten Schuh direkt über meinen Kopf. Ich konnte gerade noch rechtzeitig zur Seite rollen, als der Chaosanbeter mit voller Wucht zutrat. Die Attacke verfehlte mich um wenige Zentimeter und traf stattdessen nur meine Schulterplatte, während ich mich noch rollte, griff ich nach meinem Kampfmesser. Als sich meine Hand um den mit Leder umwickelten Eisengriff schloss, holte ich so gut es ging aus und schlitzte meinen Feind die Waden auf. Ich wurde mit einem wutverzerrten Aufschrei belohnt und konnte sehen wie der Verräter in die Knie sackte. Er fasste sich schreiend und fluchend an die Waden, als ich aufsprang und meinen Gewehrlauf packte. Ich holte aus und schlug wie ein „Baseballspieler“ zu. Der Schädel wurde sauber vom Gewehrschafft getroffen und wurde um mindesten 180° verdreht, gefolgt vom grässlichen Splitern seiner Schädeldecke.

Ich drehte mich und hielt Ausschau nach dem nächsten Feind, einige Meter entfernt bedrängten zwei Ketzer Corbec, der sich verbissen wehrte aber nicht mehr lange durch halten würde, unter den heftigen Hieben seiner Angreifer. Ich stürmte los und rannte mit dem Gewehr in der Hand auf einen der Beiden los. In der Hitze des Gefechts vergas ich gerne und oft auf das Schießen aus der Distanz, aber das war halt einer meinen kleinen Eigenheiten.
Ich rammte einem Stinkenden Ketzer den Lauf des Gewehrs so fest in den Rücken, dass die blutverschmierte Spitze aus seinem Bauch ragte. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich gar nicht mein Messer als Bajonett aufgepflanzt hatte. (Welch ein Pech =)

„Gratuliere Sergeant, sie haben gerade eine neue Art der Kriegsführung entdeckt! Statt mit unseren Gewehren auf die Feinde zu schießen, benutzen wir sie als Speer. Dafür wird ihnen ein Orden von den Imperialen Taktikern verliehen.“ scherzte Corbec als er den verbliebenen Ketzer mit seinem Messer erledigte.

„Na ich muss ja mithalten mit den Taktiken die du letzte Woche entdeckt hast, was war die neueste noch mal? Ach ja, wir schießen nicht mehr mit einem schweren Bolter auf Feinde. Wie man bloß auf so eine Idee kommen kann, du hattest ja Recht, es war Wirkungsvoll unseren letzten schweren Bolter den Gegnern an den Kopf zu werfen!“

„Aber sie müssen zu geben, Sir. Dem Feindlichen Kommandanten war dieses kleine Geschenk etwas zu schwer!“

„Das würdest du auch sagen, wenn ein schwerer Bolter um die Ecke geflogen kommt und dich am Schädel erwischt!“

„Sie denken immer so negativ, aber die Nurgelbastarde haben sich zurückgezogen!“

„Ja aber nur weil sie dachten wir haben noch mehr Geschütze zum Werfen da!“

„Sir, ich glaube wir sollten weiter kämpfen.“

„Ach glauben Sie? Dann zeig mir Bitte den nächsten Ketzer!“, warf ich ihm zurück.

[i]„Oh … tja anscheinend haben sie ihren Rang nicht ganz verdient. Sehen sie da,“
er zeigte auf einen Ketzer der gerade Milo am Hals gepackt hat und ihn in die Höhe hob, sodass seine Beine einen halben Meter über dem Boden befanden, „dieser dort, würgt gerade Milo und lebt eindeutig noch.“

„Dann sollten wir das aber schleunigst ändern!“ keifte ich ihn an.

Corbec und ich legten unsere Lasergewehre an und zielten auf den Bastard. Das Zischen der Lasergewehre wurde fast dem Kriegsschrei übertont, welcher aus unseren Kehlen donnert erhob, laut und wild hallte dieser in der näheren Umgebung wieder. Der Kopf des Ketzers explodierte plötzlich in einer Wolke aus Blut und Knochen, welche in alle Richtungen stoben, als dieser vom Laserstrahl aus Larkins Präzisionsgewehr getroffen wurde. Danach wurde er noch von Corbec’s und meinen durchbohrt und ging zuckend zu Boden.

„Larkin das war unser Ketzer, wir wollten doch die Helden sein, die den armen Milo retten!“ brüllten wir zwei in Larkins Richtung.

„Bis ihr schießt vergehen ein paar Tage, so sicher wie sicher, Sir!“ kam es von ihm zurück.

„Milo, das wird langsam eine lästige Gewohnheit von dir, dich dauernd in Lebensgefahr zubringen. Aber das ist ja nicht das schlimmste, das Schlimmste ist das wir dich dann dauernd raus hau’n müsse.“ Sagte ich im mit einem enttäuschten Unterton.

„Aber Cabosse, das war erst das zweite Mal. Das erste Mal auf…“ stammelte er ganz verwirrt.

„Unterbrich mich nicht! Durch dein Verhalten bin ich zu dieser Maßnahme gezwungen,“ schnautzte ich ihn an, „deshalb biete ich dir zwei Möglichkeiten an. Entweder du gehst zurück in die Kaserne oder du holst sofort deinen Dudelsack raus und spielst um dein Leben!“

Seine verstörte Miene wurde schlagartig von einem Lächeln abgelöst, „Sir, die Ketzer werden sich wundern wie ihnen geschehen wird und es wird nie wieder vorkommen, Sir“

„Jetzt trödel nicht herum, sondern spiel uns den Walzer der Verdammten, auf das jeder Soldat des 412th es hören mag und sich erinnert wo für er lebt und kämpft“ sagte ich zu ihm und klopfte ihm Freundschaftlich auf die Schulter.

Milo kramte in seinem Rucksack eine Zeit herum, bis er endlich einen Haufen aus Leder und Holzrohren heraus nahm. Er entfaltete den Dudelsack vorsichtig und begann den Blasebalg mit Luft zufüllen. Während dessen kam auch Larkin zu uns und wir versorgten unsere Wunden. Nur Caffran hatte eine größere Wunde abbekommen, aber die Kniewunde war schnell versorgt und verbunden. Zum Glück beeinträchtigte ihn diese nicht allzu sehr, während er seinen Fuß vorsichtig belastete, entlockte Milo dem Dudelsack seine ersten Töne. Zu erst nur ein leises Raunen, das langsam anschwoll, dann blies er kräftiger hinein und begann die traurige aber für jeden Cadianer bedeutsame Musik zuspielen. Ich schaltete den Verstärk in seinem Rucksack an und schlagartig hallte die Melodie von den Gebäuden ringsum wieder und erfüllte die Luft. Mir kam es so vor als hätte der Kampfeslärm kurz inne gehallten, um sich dann mit doppelter Kraft zurück zukehren. Ich gab das Zeichen zum Abmarsch und wir gingen im Gleichschritt zum nächsten Abschnitt, stehts begleitet von Milo’s Hymnen und Liedern.

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Wohnort: Wien [AUT]

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Verfasst am: 21.08.06 08:38
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Dunkelheit bricht herein
>>Was ist die stärkste Waffe der
Menschheit? Die Gott-Maschinen der
Adeptus Mechanicus? Nein! Die
Legionen der Astartes? Nein! Der
Panzer? Das Lasergewehr? Die Faust?
Nein zu allem! Courage und Courage
allein überragt sie alle!<<

-Macherius, Flottenadmiral
des Solaren Raumsektors.

Ein langer und schmerz erfüllter Schrei, so laut, so flehend, so kräftig, so viel sagend, so markerschütternd, so gefürchtet, so widersprüchlich und so gebieterisch zerschlug die eiserne und Tod bringende Stille. Gezielt und doch unpräzise hallte er durch die Nacht, die da so schwer und allgegenwärtig hin und her strömte.


Die Hand tastete durch die Dunkelheit…immer und immer hektischer über die weiche Umgebung huschend, vergeblich nach dem Ziel suchend. Das Herz befand sich auf ein hoch und schlug mit einen Puls weit höher als 160. Die alles umgebende Dunkelheit war erdrückend und fast schon Panik erzeugend. Schweiß kalt, nass und klebrig über zog die Haut mit einem dünnen Film und lies die Kleidung daran kleben. Die Hand huschte über etwas kaltes, etwas sehr kaltes….und schloss sich erleichtert da rum. Sofort spannten sich alle Muskeln an und mit einem kräftigen Ruck befand sich der Torsos in der Senkrechten. Die metallische Pistole in der ausgestreckten rechten Hand, zitternd schwenkte sie stetig nach links und nach rechts. Ein Ächzen durchbrach den Schleier, der das Bewusstsein umspannte. Die Quelle war am Anfang unauffindbar in dieser Dunkelheit, doch sie gab sich selbst Preis, indem ein Lichtstrahl die Dunkelheit durch stieß. Ein Lichtspalt der schnell größer würde und das Licht blendend die Augen als es auf sie traf. Eine ruckartige Handbewegung und die Pistole war auf einen Schemen gerichtet, der mitten im Lichtspalt stand. Eine kleine Fingerbewegung und ein Zischen hallte durch die Umgebung. Ein roter Blitz, so kraftvoll wie die vernichtenden Psikräfte der Inquisition, brach in Millisekunden aus dem Lauf der Pistole aus und schlug mit todbringender Geschwindigkeit irgendwo neben dem Schemen ein. Durch den unerwarteten Rückstoß, wurde die Pistole aus der Hand gerissen und segelte durch die Luft. Dabei wurde der Raum vom Laserstrahl schlagartig in rotes Licht gehüllt, dieses Licht war so hell und rein wie das reinigende Feuer der Adeptus Sororitas. Eine menschliche Gestalt, wurde dadurch vor mir enthüllt und das pure Entsetzen spiegelte sich darin Gesicht wider. Aber durch die plötzliche Helligkeit, auch wenn sie kaum ein paar Sekunden andauerte, wurde das Gehirn und die Sehnerven überfordern und riefen die Bewusstlosigkeit hervor. Ich flog rücklings auf das Bett auf dem ich lag, während meine Laserpistole gegen eine Wand traf und mich die Vergangenheit in ihre unendliche Welt wieder aufnahm.



„Ihr Männer von Lorennis X! Hört mich an, der Feind trachtet nach dem Tod des Imperators. Doch diese Genugtuung werden wir ihnen heute nicht bieten! Wir sind die Imperiale Armee, wir sind des Imperators Diener! Wir haben für Ihn schon zigmal unsere Loyalität bewiesen! Wir werden auch dieses mal nicht Wanken! Für Cadia, für das Imperium, auf das wir niemals Vergessen werden! Für Ruhm und Ehre, auf zum Sieg, bis der letzte von ihnen fällt!“
Diese Worte stießen aus dem Reich der Vergangenheit hervor, wie ein Titan in einer Imperialen Armee und brachten mich schlagartig zurück in die Welt der Gegenwart.

Die Augen schmerzten fürchterlich und im ganzen Raum hing der durchdringende Geruch von Ozon. Meine Pistole lag irgendwo in einer Ecke und ich saß an einem Ende eines Feldbettes. Das Gesicht in den Händen vergraben und nur in der schmutzigen Hose, meine restlichen Kleidungsstücke hingen säuberlich über einer Sessellehne. Ganz und gar in Gedanken versunken saß ich Stunde um Stunde einfach an der Bettkante. Die Sonnenflecke, welche ich noch immer hatte, wollten und wollten selbst nach den Stunden des Wartens nicht verschwinden und da waren noch die Gedanken. Es war hals hätte das Licht des Lasers sich in meine Netzhaut eingebrannt, deshalb konnte ich zurzeit nur Schemen sehen, als ich die Augen öffnete und mich umblickte. Ich saß auf einem Bett, welches sich ein einem kleinen schäbigen Raum befand, außerdem Bett befand sich noch ein kleiner Tisch und ein Stuhl in dem Raum und schwaches Licht fiel durch ein total verdrecktes Fenster in der Decke. Ich legte mich, nach einigen Minuten, hin und wartete dass etwas passiert. Immer wenn ich die Augen schloss ,sah ich wie gerade der Laserstrahl links von der Tür einschlug, aber die Person die in der Türe stand konnte ich nicht erkennen, egal wie sehr ich es auch versuchte. Irgendwann war schlief ich und dabei hoffte ich das ich diese nervigen Sonnenflecke los bin, falls ich wieder aufwachen sollte…..

Ich war plötzlich wach und schlug die Augen auf, ohne zu wissen warum. Ich wurde geweckt…..sanft…ohne Berührung…wie das ging begriff ich nicht sofort.
Ich richtete mich vorsichtig auf und nach kurzem suchen erblickte ich den Grund. Der unverwechselbare Duft von frischem Kaffein lag in der Luft und ich genoss ihn. Ein Tablett mit Brot und einem Häferl Kaffein stand auf dem ramponierten Tisch. Ich kratzte mich am Kopf und wusste nicht was ich davon halten sollte…..Eine Falle oder wurde ich nur gefüttert wie ein Gefangener, wo man nicht wusste ob er leben sollte, weil er eine wichtige Person ist oder ob es eh egal ist falls er stirbt. Am Anfang aß ich nichts, doch nach einer Stunde siegte der Hunger und ich stillte ihn. So ging es mehrere Tage lang, immer wenn ich schlief wurde das Essen gebraucht und danach war ich wieder für den ganzen Tag alleine. Um ehrlich z sein, ich hätte mich ohne Probleme befreien können. Einfach eine Energiezelle bei der Türe anbringen und dann diese überlasten…..damit könnte ich sogar eine mittlere Stahltüren aus den Angeln sprengen. Doch die Zeit, welche ich vor mich hin vegetierte brauchte ich……....Zeit um nach zu denken….den Viele Gedanken……zu viele kamen und gingen und mussten alle durch gegangen werden. Doch ein paar kamen und fraßen sich fest, und bohrten sehr tief hinein in meine Glaubensgrundfeste…….….Doch zum Glück schaffte es keiner meine Grundfeste des imperialen Glaubens zu erschüttern, doch sie kratzten und bohrten weiter daran. Ich war tot….so sicher wie sicher, würde Larkin sagen….tot und nicht nur von meinen Landsleuten tot geglaubt. Denn wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass ich ein Weltraum tüchtiges Flugzeug finde, es dann noch steuern kann und ganz zufällig auf die Kardinal Boras stoße oder gar auf eine imperiale Patrouille. Sie war so hoch, wie das ich ein Psyoniker bin.
Der einzige Gedanke welcher mich noch an das Leben band und meinen Selbsterhaltungstrieb am Leben erhielt, war ein Wahnwitziger Plan. Dieser sah vor das ich irgendwie diese Fremde Zivilisation infiltriere und mich anpasse, so dass ich vielleicht eine kleine imperiale Grundfeste schaffen kann. Das und nur das war der einzige Grund warum ich mich nicht schon längst selbst umgebracht habe. Ich war so in meinen Gedanken versunken das ich gar nicht merkte wie ich einschlief und in meinem Traum weiter grübelte.

Irgendwann tief in der Nacht, weckte mich der unfehlbare Klang von Energiewaffen auf. Zuerst war ich noch ganz benommen und wusste nicht recht warum ich aufgewacht bin. Doch kurz darauf bemerkte ich es, dieses charakteristische summen von Energieausstößen, die unregelmäßig durch die stille Nacht hallte. Aber die Nacht war gar nicht mehr so stille wie ich dachte, es wurde geschossen und geschrieen und dass ziemlich viel. Aber nicht mit Energiewaffen die mir bekannt waren, da ich nur ein leises blopen noch dem Energieausstoß hörte, statt das Zischen eines Hochleistungs-Laserstrahl. Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, in was für einer fremdartigen Welt ich gelandet bin. Mein Herz war plötzlich mit Kummer erfüllt, Kummer hervorgerufen von einem starken Heimweh. Dieses blopen machte mir deutlich, dass ich wohl nie wieder das vertraute Singen von über tausend Lasergewehren hören werde oder auch das markerschütternde summen einer Vulcankanonen, wenn diese Energie sammelten, um einen alles vernichteten Energiestrahl zu erzeugen.
Je länger ich lauschte desto deutlicher wurde mir, in welchem ausmaß geschossen wurde, aber im Grunde kümmerte es mich kaum, auch das unverständliche Geschrei ließ mich absolut kalt. Mir wurde langsam unwohl und ein Instinkt verriet mir, dass ich besser meine Sachen zusammen suchen sollte und mich auf etwas vorbereiten sollte. Als erstes schlüpfte ich in meine verdreckte Uniform, legte meine Plattenrüstung an, sammelte die verstreute Ausrüstung ein und verstaute alles sorgsam in meinem Rücksack. Ein Gefühl verriet mir dass ich bald diesen Raum verlassen würde und falls dies wirklich gesehen sollte wollte ich nichts zurück lassen. Ich wollte mich gerade aufs Bett schmeißen, als ich schlagartig inne hielt. Meine Muskeln spannten sich und ich griff reflexartig nach meiner Pistole und zog sie aus dem Halfter. Es näherte sich etwas meiner Türe und hielt davor an, ich konnte hörte wie jemand oder etwas Sprach, ich konnte kaum etwas deutlich verstehen, da anscheinend die Tür sehr dick war. Aber ab und zu konnte ich aber ein paar Wortfetzen herausfiltern. Am Anfang konnte ich mir keinen Reim darauf bilden, doch nach einigem Nachdenken, bemerkte ich dass viele Worte ähnlich klangen, wie welche aus dem imperialen Hochgotisch, dann machten sie sogar ein bisschen Sinn. Es beängstigte mich zutiefst, dass noch nach abertausenden von Jahren, sich zwei Sprachen noch immer so ähnlich waren.

Ich brauchte nicht lange um heraus zu finden, dass sich hinter der Türe 2 Menschen gerade unterhielten und was auch nicht ganz schwer war heraus zu finden war, dass sich ihr Gespräch um mich drehte. Ich wusste nicht recht ob ich mich freuen sollte oder nicht, den sie stritten sich um mich, ob ich noch lange unter den Lebenden weilen sollte oder nicht, so sicher wie sicher. Ich konnte eindeutig zwei unterschiedliche Stimmen erkennen, da diese kaum noch unterschiedlicher sein konnten. Die eine war sehr tief aber kräftig und besaß einen sehr gurgutalen Akzent und ich ordnete sie einem Mensch zu, der genau wusste das er das bekommt was er will. Doch bei diesem Gespräch schien sie diesmal den Kürzeren zu ziehen. Den die zweite Stimme war eine Klasse für sich, sehr melancholisch und leiser als notwendig gesprochen, was sie wie ein scharfes Schwert im Wind klingen lies. Sie gehörte meiner Meinung nach einer Person die das Verteidigte was sie für Richtig hielt, ganz egal ob recht oder unrecht. Langsam wurde die Diskussion vor meiner Tür immer aggressiver und schneller. Ich wüsste nur noch dass nach einigen Minuten dieser Streit abrupt endete, mit einem Satz den ich nur allzu deutlich verstand. „Ach, Mach doch was du willst, nur ich hoffe das du dir dabei das Genick brichst!“
Während die Person noch sprach, entfernte sie sich mit schnellen Schritten und als eine schwere Metalltüre zuschlug, kehrte Stille ein, abgesehen vom Kampfeslärm der sich aber immer im Hintergrund hielt. Was nun? War dies das Ende oder doch erst der Anfang von noch mehr Strapazen? Ich wusste es einfach nicht.

Instinktiv umklammerte ich meine Pistole fester und dabei viel mir ein Satz aus meiner Angelobnis wieder ein. Ich werde dort stehen wo andere flehen, ich werde dort sein wo ich gebraucht werden, ich werde dort kämpfen wo es zu kämpfen gilt und ich werde nie, nicht in diesem Leben und auch nicht im nächsten, meinen Schwur an den unsterblichen Imperator brechen So nahm ich all meine Selbstbeherrschung zusammen und halfterte meine Pistole gegen meinen willen, schnallte meinen Helm ab und befestigte diesen an meinem Rucksack. Danach murmelte ich noch schnell ein kleines Gebet, setzte mich auf das Bett und hoffte diese Stille würde bald beendet werden.

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