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 Story - Der Pfad zur Dunkelheit (Star Wars) Nächstes Thema anzeigen
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-)(-Despayrel-)(-




Gast




Beitrag Titel: Story - Der Pfad zur Dunkelheit (Star Wars)
Verfasst am: 08.05.05 21:24
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Der Pfad zur Dunkelheit
(Verfasst von: Johannes Zenk, Verbesserung von: Lanthan, ein besonderes Dankeschön für Einfälle geht an Pinhead)


Prolog:

Dies ist die Geschichte des mächtigsten dunklen Jedi aller Zeiten, er wurde zuerst zu einen mächtigen Jedi – Meister und vom lichten Dasein hat er sich für den Pfad der Dunkelheit entschieden, bis er zum mächtigsten Sith Lord wurde, den die Galaxis je gesehen hat.

Schon ungefähr 16.000 Jahren tobt der ständige Krieg zwischen der dunklen und der lichten Seite der Macht. Der Krieg gegen das Gute und das Böse. Schon seit Menschengedenken bekämpfen sich die Sith und die Jedi in blutrünstigen Schlachten und trotz der zahlreichen Siege die das Licht über die Dunkelheit feiern können bauten die Sith ihre Streitmacht immer wieder von neuen auf und bringen der so verletzlichen Republik von neuem Tot und Zerstörung. Kaum hat sich die Republik von einem schweren Schlag einigermaßen erholt fallen sie Sith wieder über sie her, von dem sich die Republik erst Jahre später wieder erholen kann. Viele tapfere Jedi aber auch weise und mächtige Sith Lords ließen ihr Leben ihn diesen ständigen Kriegen. Der Ursprung dieses Krieges und der Sith ist nur den wenigen und nur den weisesten unter den beiden Fraktionen bekannt und viele haben schon vergessen warum dieser Krieg tobt.

1000 Jahre ist es her als die letzte große Schlacht auf Coruscant gegen einen immer noch Unbekannten Sith geschlagen wurde. Doch der Frieden währt nicht lange, es gibt nun eine neue Gruppe die gegen die Republik agiert. Die Mandalorianer, eine riesige Armee die von einem Baron geführt wird, der erst das bekannte Outer Rim unterworfen hat und jetzt gegen die freien Welten der Republik vorgehen will. Baron de Sagossa hat Millionen von Wesen unter seiner Führung zusammengehäuft, die sich von der Republik vernachlässigt fühlten. Er zerschlug das Hutt Kartell und befreite das Outer Rim von der Verbrecherorganisation Schwarze Sonne. Natürlich wurde er von jedem gefeiert. Jetzt geht er gegen die Republik vor und diese muss sich einen mächtigen Feind entgegenstellen.

Von dem ganzen Trubel und den Sithkriegen kriegt man auf Chulak wenig mit. Chulak ist ein Grenzplanet der zwischen Fondor und den unbekannten Regionen liegt.
Eigentlich müssten dort die meisten Grenzschlachten zwischen den Sith und den Jedi toben aber Chulak und sein Nachbarplanet Abydos sind von keinerlei bekanntem Nutzen für beide Seiten. So vegetieren Chulak und Abydos’s Bevölkerung vor sich hin.



Die Abstammung Jo Senks

30.000 Jahre vor dem galaktischen Imperium waren Chulak und Abydos zwei unbewohnte Welten. Als die Hutt mit ihren Armeen in die inneren Welten einfielen besetzten sie auch diese zwei Planeten. Wie schon oben erwähnt lohnte sich die Finanzierung von Kolonien bei diesen Welten kaum.
Doch um den damaligen Feind, den Despot Xim, zu besiegen, der mit einer gewaltigen Droidenarmee das Reich der Hutt bedrohte, mussten die Hutt diesem eine riesige Flotte entgegen stellen.
Die Hutt nutzen jeden verfügbaren Planeten um dort Sklavenkolonien zu errichten, die für sie dann Waffen, Raumschiffe und Kampffahrzeuge herstellten.

Als der Krieg gegen den Despot geschlagen wurde war das Hutt Kartell selbst sehr angeschlagen und sah sich nicht bereit die Kolonien auf Chulak und Abydos weiter zu versorgen und zu finanzieren. So kamen Schnell Barone und ehemalige Kriegstreiber der Hutt an die Macht dieser zwei Planeten. Dort führten diese dann eine mit jeder Generation fortläufige Schreckensherrschaft. Sie versorgten nur sich selbst und kümmerten sich nicht um das verwahrloste Volk das nur aus Sklaven der alten Hutt Kriege bestand. Selbst als die verbreitete Nutzung des so genannten Hyperraums gestattet wurde, wo selbst die weit entfernten Planeten der Galaxis in einer aushaltbaren Zeit erreichbar sind, wurden diese beiden Planeten nicht beachtet. Und als dann eine demokratische Republik gegründet wurde war das System das man auch unter den Namen Andromeda kannte völlig vergessen.

Nun herrschte Baron de Mordrey über Chulak und dieser führte mit der erst kürzlich verfeindeten Baronin von Abydos Krieg. Niemand wusste so recht ob es in diesem Krieg um Planeten, Ehre oder Gerechtigkeit ging. Jedoch mussten alle Männer unwiderruflich an die Front. Da die Kriegspropaganda es nicht weiter zuließ mit den Soldaten Privat zu Kommunizieren wusste man wenig über den derzeitigen Stand des Krieges.

Aber nun wieder zurück zu unserer eigentlichen Geschichte, die Geschichte von Jo Senk den wir auf seinen Abenteurer begleiten wollen.
Jetzt ist er zwölf Jahre alt, hat einen Bruder mit den Namen Katos der sechzehn ist und eine Schwester Sin-Jun mit neunzehn Jahren. Sein Vater Romdu ist achtunddreißig und seine Mutter Joia ist fünfunddreißig. Diese Familie lebt schon lange in Harmonie und den dortigen Verhältnissen angepasst relativ gut. Sie sind die Bäckerei in der Siedlung die etwa 100km von der einzigen größeren Stadt Morosian entfernt liegt. In dieser Siedlung versorgt man sich eigentlich selbst nur manchmal wird der so genannte „Nahrungsbote“ mit seinem Gleiter in die Stadt geschickt um dort wichtige Lebensmittel und das teure Heilmittel Namens Bacta zu kaufen. Jo Senk’s Vater war für diesen Monat der „Nahrungsbote“ und heute wird er zum ersten Mal mitfahren dürfen und endlich die große Stadt sehen.
Gast









Beitrag Titel:
Verfasst am: 08.05.05 21:25
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Ein Tag mit Veränderungen

Die Sonne stand noch nicht am Himmel, aber der Westen war Blutrot und durch die Wolkenfetzen die vom Sturm der letzten Nacht übrig geblieben sind, veränderten das Himmelsbild zu einer Abstrakten Bildung. Der Boden war karg, so karg wie der Boden auf Chulak eben immer war. Kein Wasser, keine Quelle die irgendwo entspringt. Selbst wo Bäume wuchsen konnte man keine Wasser oder Feuchtigkeit sehen. Es war eine weite, rote Wüste. Die Stürme bestanden nur aus Sand und die Wolkenfetzen war nichts anderes als ein kondensiertes Gas, das auf Chulak öfters anzufinden ist. So trostlos, so tot. Diese Welt war wahrlich verdammt. Doch die Menschen hier Leben haben sich an diese Umfeld schon lange gewöhnt.
Der Wecker klingelte und Jo stieg aus seinem Bett, Katos schlief noch aber durch das rütteln an seinem Arm von Jo wurde auch er wach. Sie gingen nach unten dort saß der Vater schon am Esstisch. Seine Mutter war gerade dabei zwei gefrorene Weißbrotstücke in den Toaster zu stecken. Sin-Jun war noch oben im Bad wie Frauen in ihrem Alter eben so sind. „Was machst du auf deine zwei Toasts Katos?“ fragte Joia mit ihrer liebevollen Stimme, und Katos entgegnet ihr: „Wraith Wurst bitte auf den einen und Daddele Marmelade auf den anderen.“ „Und du Jo?“ „Bitte auf beide Bratwurstheck.“ Entgegnete auch Jo ihrer Frage. Als Sin-Jun aus dem Bad kam und sie ihre Toasts hatte fingen sie an zu essen. Es war still bis Romdu das Schweigen brach: „Also mein Sohn, das ist das erste mal das du die Stadt siehst, ich möchte das du einen guten Eindruck hinterlässt! Wir brauchen nur Epoworatoren und Teile für die Droiden…“ „Vergesse die Sanruss Mich nicht!“ fügte Joia hinzu und Romdu fuhr fort: „… ja natürlich, also ich will nicht das unsere Siedlung wegen dir einen Schlechten Eindruck hinterlässt, verstanden?“ „Pa uns kennt sowieso keiner dort!“ warf Katos in den Raum, doch sein Vater entgegnete ihm zornig: „Ich hab nicht mit dir geredet. Also ihr habt verstanden?“ Und alle anderen bestätigten mit einem „Ja Sir“ und einem Nicken. Als sie mit dem Essen fertig waren machte sich Jo fertig. Als er dann neben Katos im Bad stand fragte er ihn: „Ist Pa wegen den Droiden noch sauer?“ „Ja, die Ersatzteile kosten eine ganze Stange Geld.“ „Ich hab dir gleich gesagt dass das keine gute Idee war!“ „Ja, ja jetzt hab ich’s auch gemerkt.“ Und beide putzen sich die Zähne. „Seid ihr beiden jetzt auch mal fertig?“ rief der Vater nach oben, Katos schrie, das er schon unterwegs sei und Jo entgegnete ihm: „Man lange Haare brauchen eben etwas länger!“ „Dann schneid sie dir ab!“ Bellte Romdu zu ihm hoch.

Eine halbe Stunde später saßen alle drei im Speeder. Katos unterhielt sich mit seinem Vater aber Jo sah mit aufgestütztem Kopf in die große rotbraunfarbene Wüste. Er dachte an seine Familie und er dachte an seine Zukunft, er will nicht mehr länger auf diesem Planeten dahinvegetieren. Er will endlich andere Sachen sehen und Abenteuer erleben. Aber dann dachte er wieder daran dass das wohl Träume eines jeden Siebenjährigen sein würden. Auf einmal dachte er an den Krieg den Baron de Mordrey gegen die Baronin von Abydos führt. Er war noch nie auf Abydos gewesen. Man sagt, dass es einst eine wunderbare Welt war mit Seen, üppigen Wäldern und blauem Himmel. Doch in einer großen Schlacht soll ein riesiges Raumschiff auf die Oberfläche des Planeten gestürzt sein und diesen in eine tote, zerstörte Wüste wie Chulak verwandelt haben. So was konnte er sich nicht genau vorstellen da er noch nie ein Raumschiff, geschweige denn den Weltraum sah. Seine Gedanken verflogen in ein Wirrwahr erst als er durch seines Vaters Stimme unterbrochen wird nimmt seine Träumerei ein abruptes Ende: „Wir sind da!“

Bei all der Gedankenabwesenheit hat Jo ganz vergessen dass sie schon die Stadt erreicht haben. Ihm müssen wohl die Augen zugefallen sein, doch jetzt war er erstaunt. Er hatte noch nie zuvor so etwas Prachtvolles gesehen. Er sah an den Bronzefarbenen Wolkenkratzer nach oben und stellte sich die Frage wie hoch diese wohl seien. Er sah wie ein riesiges Objekt langsam zu Boden beweckte und bekam dabei schon ein bisschen Angst. Anscheinend war das ein Raumschiff, ein riesiges Raumschiff das wohl mehr als hundert Meter lang sein müsste. Das war fantastisch, Katos hatte ihm nie von diesen Dingen erzählt. „Das ist noch nicht alles mein Junge warte bis wir in Trader’s Paradies sind.“ Meinte sein Vater.

Gerade flogen sie mit dem Speeder an einem großen Wolkenkratzer vorbei, da erhob sich vor ihnen eine riesige Glasskuppel die viel Schöner war als der Rest der Stadt. Sie flogen darauf zu und langsam konnte Jo die Details dieses fantastischen Gebäudes erkennen. Eine Meterhohe Mauer hielt eine riesige Glaskuppel die mit glitzernden Stahlträgern verstärkt war. Die Silberfarbene Mauer war glatt und keinerlei Unebenheiten konnte er erkennen. Sein Vater sagte: „So Junge, hier siehst du Trader’s Paradies, die größte Handels Spedition in den Andromeda Systemen.’’ Sie landeten auf einen der unzähligen Parkplätze. Ein extremes Geschäftliches treiben herrschte überall und man konnte vor Gerede und schreiende Leute fast sein eigenes Wort nicht mehr verstehen. Romdu nahm Jo an die Hand, Katos wusste wahrscheinlich schon wo es hingeht. Jo fragte: „Wir gehen aber jetzt nicht in diese riesige Halle?“ „Doch gehen wir.“ Entgegnete sein Vater und darauf bekam Jo große Augen. Sie gingen auf den meterhohen Eingangsbogen hin und als sie direkt darunter standen bewegten sie sich zu einer Art Rezeption. Dort stand ein silberner Droide der sie nach alter und Herkunft befragte mit einem netten „Willkommen im Trader’s Paradies!“ Bittete er sie hineinzugehen. Im inneren der Halle war noch größerer Lärm, überall standen Händler die ihre Ware verkaufen wollte. Jo fragte sich wie man in diesem Gewirr eine spezielle Ware einkaufen sollte. Doch Romdu wusste anscheinend genau wo er hin muss.

Nachdem sie eine Weile in der Gegend herumgelaufen sind meinte der Vater dass sie alles hätten und nun zurück zur Siedlung könnten. Das war Jo eigentlich gar nicht recht, er wollte noch viel mehr von der Stadt sehen aber Romdu meinte das es ein gefährliches und raues Pflaster sei. Also stiegen sie in den Speeder und gleiteten zurück in Richtung Heimat.

Es war schon spät geworden und Jo musste ins Bett, während Katos noch an der örtlichen Bar war. Jo packte also ein Buch aus, dass er sich in der Stadt gekauft hatte. Er konnte lesen, aber nur ein bisschen. Das Buch war spannend und erzählte eine Geschichte über die Jedi - Ritter, die Hüter des Friedens. Er las lange und wünschte sich auch so einer zu werden. Mit einer gleisenden Laserklinge würde er sich dann den Bösewichten stellen, jeder würde ihn ehren und mit Respekt behandeln. Wenn er durch die Straßen gingen würde, so würde ihn jeder verwundert anstarren und er würde den Armen und Unterdrückten helfen. Er würde Baron de Mordrey stürzen und seine Familie an einen besseren Ort führen. So gern würde er ein Jedi Ritter sein, aber das würde sich wohl nie erfüllen.
Plötzlich klopfte es am Fenster und Katos guckte von außen herein. Er flüstere: „Ich kann dich doch nicht so alleine daheim lassen du langweilst dich bestimmt oder? Komm mit in die Bar! Sonst zerfließt du noch vor Langeweile.“ „Oh man werden Mama und Papa dazu sagen?“ Entgegnete Jo, daraufhin meinte Katos genervt: „Ach die checken das sowieso nicht.“ Wenn auch unentschlossen ging Jo mit. Die Siedlung war nicht sehr groß, man war vom einem Ende zum anderen in weniger als einer viertel Stunde und deshalb war es auch nicht weit bis zur Bar. Schon außen hörte man die laute Musik der Band durch die dicken Mauern. Am Eingang war nicht mal ein Türsteher und als sie drinnen waren sah Jo ängstlich um sich. Da waren Besoffene und Frauen die in kurzen Höschen und Hotpants manchmal mit BH manchmal ohne tanzten. Katos schrie weil man ihn anders nicht verstehen würde: „Der Himmel oder, das ist der Himmel. Hier nimm den Chacky dann wird dir warm ums Herz!“ Ohne lang zu überlegen trank Jo das kleine Glas auf einen Zug aus und verfiel sofort einem extremen Hustenanfall. Ein lautes Gelächter ging durch die ganze Bar, aber Jo achtete nicht darauf. Er dachte nur dass er gerade flüssiges Feuer getrunken haben muss. Katos bittete ihn sich an einem großen runden Tisch zu setzen, an dem noch weitere Leute in Katos Alter saßen. Jo sprach vorerst nicht und versuchte sich an den Lärm zu gewöhnen. Er sah um sich und sein Blick blieb schließlich an einer Frau hängen. Sie war schwarz gekleidet. Ihr umhang war schwarz und man sah ihre überschlagenen Beine die in einer engen schwarzen Hose gehüllt waren. Seine Blicke tasteten sich nach oben, doch man konnte ihr Gesicht nicht erkennen. Plötzlich sprang sie auf und die Mantelkapuze rutsche ihr vom Kopf, ihr langes blondes Haar wurde durch den Schwung mit dem sie Aufstand nach hinten geschmissen und sie zog einen Blaster aus einem Hohlster, das an ihrem rechten Schenkel befestigt war. Mit einem Laserzielgerät zielte sie genau zwischen die Augen eines Mannes der ebenfalls Schwarz gekleidet war. Mit leichtem lachen auf den Lippen rief sie: „Pinhead, du auch hier?“ Der Mann hielt ebenfalls einen Blaster in der Hand und richtete ihn auf sie: „So ist es, aber weswegen bist du hier?“ Sie schmunzelte: „Kopfgeld!“ „Der gleiche Grund weswegen ich hier bin. Das Dorf ist nicht groß also würde ich gerne Wissen wen du zukünftig auf dem Gewissen hast?“ „Mmh, ich würde doch keine Konkurrenz für meinen Liebsten sein.“ Sie lachte abwegig, doch er blieb hart: „Red nicht lange herum, ich glaube du willst genauso schnell von diesem Batzen weg wie ich. Also sag!“ „Romdu Senk!“ Und in diesem Moment zog sich der Hals von Jo zusammen und er sah wie sich Katos Mimik abrupt veränderte. Dann erhob der Barkeeper das Wort: „Hey ich will keine Schießereien in meiner Bar.“ Und Pinhead entgegnete ihm: „Das Problem ist nur das sie mich übern Haufen schießen wird.“ „Ich hab gesagt hier wird nicht geschossen!“ Und in diesem Moment viel ein Schuss und der Barkeeper sackte ihn sich zusammen. „Oh musste das sein Kitty?“ meinte Pinhead dann und Kitty schmunzelte nur: „Nehmen wir doch einfach die Waffen runter.“ Es trat ein Moment der Stille ein und dann sagten beide gleichzeitig: „DU ZUERST!“ „Na toll!“ sagte Pinhead. Und die schwarze Frau senkte die Waffe: „Der Klügere gibt nach In diesem Fall die Klügere, ich denke wir sehen uns dann bei Romdu wieder. Bye, Bye.“ Daraufhin verließ sie den Raum. Und auch Pinhead ging kurz nach ihr.

Jo saß kniend am Boden und die Tränen flossen ihn aus den Augen. Er kannte die beiden nicht, aber sie sahen aus wie Profis und sie würden seinen Vater töten. Gefühle von Wut und Hass durchflossen ihn, er war wie in Trance und dachte nur an eines: Die Beiden zu töten! Erst als Katos ihn Hochhieb, kam er wieder in die Realität zurück. Er legte seinen Kopf auf Katos Schulter und weinte. Katos drückte ihn fest. Da stammelte Jo: „Aber warum, warum? Warum muss es gerade unser Vater sein?“ „Ich… . Das muss ich dir Später erklären, wir müssen los und Pa warnen, so schnell es geht!“
Gast









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Verfasst am: 08.05.05 21:26
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Blaster zwischen den Augen

Es klingelte, Romdu und Joia lagen im Bett. Dann klingelte es noch einmal. Joia grummelte: „Oh Man, verdammt wer zur Hölle ist das. Bitte Romdu… mach du auf.“ „So ein Irrer, na warte den werde ich meine Meinung sagen.“ Er stolperte die Treppe herunter und noch Schlaftrunken öffnete er die Tür. „Hallo Mr. Senk.“ Sprach eine Stimme und im gleiche Moment landete der Kolben von Kittys Blaster in seinem Gesicht. Romdu schrie auf: „Oh verdammt wer sind sie, was wollen sie. Und warum schlagen sie mir ihren verdammten Blaster ins Gesicht!“ Kitty lachte: „Dreimal darfst raten Dumpfbacke. Ich bin hier um dir ne dritte Augenhöhle zu schießen!“ Dann ertönte ein Frauenschrei und ein Blasterschuss. Romdu drehte sich in die Richtung aus der der Schrei kam und sah Joia mit einem Blaster Gewehr in den Händen. Ihr Gesicht war verkrampft und ihre Augen funkelten, sie war zum töten Bereit. Dann drehte er sich wieder in Richtung Tür und die Killerin stand nicht mehr vor ihm. Er hörte wieder eine Reihe von Blasterschüssen und einer traf ihn ins linke Bein. Doch die Schüsse kamen aus der Richtung von Joia. Er sah sie an und sah die drei Einschusslöcher in ihrem Bauch. Sie fiel nach vorne die Treppe hinunter und hinter ihr stand ein großer Mann mit einer silbernen Waffe die eher einen altertümlichen Revolver ähnelte als einem modernen Blaster. Kitty die wieder unverletzt vor Romdu in der Tür stand lächelte: „Das hätte ich mir ja denken können.“ „Hast du dir aber leider nicht.“ Mit diesen Worten trat Pinhead langsam in den Mondschein der durch das Dachfenster kam. Sein Gesicht war Ausdruckslos und mit einer Narbe die über sein linkes Auge bis zum Mund führt geprägt. Wahrscheinlich Wunden aus älteren Tagen. „Ja, ja Pinhead so wie ich dich kenne, nur leider haben wir ein Problem. Irgendeiner von uns muss ja die Prämie auf den seinen Kopf kassieren.“ „Ja da hast du natürlich Recht, wie machen wir das jetzt.“ „Pin, Pin, Pin. Ich kenne deine schlechte Erziehung. Noch nichts von Teilen gehört?“ Er schmunzelte: „Ja doch, aber wie ging das noch mal?“ Sie lachte: „Also abgemacht.“ In diesem Moment wurde ein Blaster entsichert und eine junge stimme sagte in einem ängstlichen aber zornigen Ton: „Lass sofort die Waffe fallen oder ich schieß das Magazin an dir leer. Kitty lachte: „Das kannste ruhig machen, aber ich bin nicht das einzige Böse hier.“ Ein Schuss ertönte und auch Katos sackte zusammen. Pinhead hat ihn in die linke Seite geschossen. Er wendete sich vor schmerz am Boden und wimmerte. Dann kam Jo durch ein Fenster gesprungen, er hielt eine Waffe in der Hand, er zitterte aber umklammerte den Griff fest. Sein Gesicht war schweißüberströmt und seine Augen funkelten vor Zorn. „Ihr verdammten Schweine. Ich werde euch töten. Alle beide und wenn es euch gelingt von hier zu fliehen werde ich euch einholen. Und ihr werdet bezahlen!“ Er schoss, Pinhead rollte sich zur Seite hinter den Esstisch und schmiss diesen so um das er eine Perfekte Deckung war. Stattdessen schrie Kitty auf und hielt sich ihr rechtes Bein. Und Jo feuerte unbeholfen auf sie weiter ein. Ein weiterer Schuss traf sie in den Oberschenkel und noch einer in die linke Schulter. Trotz seines Zorns konnte Jo sehr gut zielen und er fühlte wie irgendetwas seine Augen und Finger leitete. Und dann noch ein Schuss in die linke Seite. Als Pinhead das sah rannte er aus der Deckung hervor. Er hatte eine zweite Waffe gezogen. Mit der einen hielt er auf Jo und mit der anderen erschoss er nebenbei Romdu nur mit einem Schuss zwischen die Augen. Als Jo das sah verlor er die Konzentration. Und plötzlich spürte er einen fürchterlichen Schmerz in seiner rechten Brust. Langsam torkelte er nach hinten und sein Augenlicht verschwamm. Er sah wie Pinhead mit aufgerissenen Augen die Waffen fallen ließ und sich nach ein paar Sekunden zu Kitty wendete. Danach wurde alles Schwarz und er spürte nur noch einen dumpfen Stoß an seinem Kopf.
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Verfasst am: 08.05.05 21:30
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Die Gefühle eines Killers

Sie lag vor ihm, ihre Wunden wurden von einem Medic – Droiden mit einem Band, das in der Innenseite ein hellblaues Scheele hängen hatte, verarztet. Ihr Herzschlag war stabil. Pinhead wusste das sie trotz ihres wunderschönen Aussehens sehr robust war. Er faltete die Hände, schloss die Augen und sprach für sich ein kleines Stoßgebet. Ja, er liebte sie. Schon lange arbeiteten sie zusammen und schon viele Gefahren hatten sie überstanden. Doch das war schon sehr knapp. Sie hätte auch sterben können oder für immer gelähmt. Aber zum Glück ist es anders verlaufen. Doch der zustand von Kitty war nicht das einzige was ihn beschäftigte. Er dachte über den Jungen nach den er getötet hatte und über dessen Familie. Er hatte sie alle getötet und zu welchem Preis, fast wäre Kitty getötet worden. Er fing an zu Zweifeln, an allem was er bisher tat. Er dachte zurück an frühere Aufträge, doch keiner bewegte ihn so stark wie dieser. Er hatte noch nie zuvor ein Kind getötet und er wollte es auch nie tun, aber es kam so und nun denkt er über all das nach. Doch er war Müde, die Flucht aus der Siedlung war anstrengend, denn eine kleine Gruppe von Soldaten des Barons griffen die Siedlung an. Dabei nahmen sie jeden unter Feuer auch den Speeder von Kitty und Pinhead. Jetzt war er in einem Apartment. Er hatte ein Bett in dem er schlafen konnte, eine eher seltener Luxus für ihn und deswegen nutzte er das gleich aus. Er legte sich auf das Bett das neben Kitty stand und ist schnell eingeschlafen.

„Hey ihr da, los aufwachen!“ Pinhead schnellte auf und Griff nach dem Blaster. Er hielt diesen direkt zwischen die Augen eines Jungen verdutzten Wachmannes: „Ganz cool bleiben okay. Baron de Mordrey will euch sprechen.“ „Sagen sie ihm ich komm sofort!“ „Er will sie in Begleitung mit Wachpersonal sehen.“ „Wenn er es unbedingt brauch, mir soll’s recht sein. Ich seh nur schnell ob Kitty schon mitkommen kann, sie will ja bestimmt an der Preisverhandlung teilnehmen.“ Er sah sich kurz im Raum um, doch da war sie nicht. Er packte den Wachmann am Kragen und drückte ihn die Waffe an die Stirn: „Wo ist Kitty! Sag oder dein Hirn klebt dort drüben an der Wand!“ Die Wache antwortete stotternd: „Kein Grund zur Aufregung Sir, sie ist schon wohl auf und drunten in der Mensa beim Frühstücken.“ „Na das will ich hoffen. Sagen sie dem Baron dass er in einer halben Stunde die Wachen runter in die Mensa ins Lokal schicken soll. Und jetzt mach das du hier weg kommst!“ „Ja Sir, sofort Sir.“ Entgegnete ihm der Wachmann immer noch stotternd und schnell aus dem Raum begebend.

Er nahm den ewig langen Aufzug des Wolkenkratzers nach unten zur Mensa. Natürlich waren diese nicht zu vergleichen mit denen der Wolkenkratzer des Planeten Coruscant der nur aus einer einzigen Stadt bestand, aber sie waren lang genug um die Treppen nicht benutzen zu müssen. Diese waren sogar Bergab sehr anstrengend.

Er war unten angekommen und blickte in den großen, hellen Saal der nur von den bronzefarbenen Metallsträngen die durch die Glasdecke liefen einen leichten dunklen Touch erhielt. Er sah sich kurz um und da stand es groß angeschrieben: „Bob Cantina“. Und für ihre schlimmen Verletzungen sah sie aber immer noch verdammt gut aus. Sie hatte wieder ihre obligatorische Lederkleidung und den langen schwarzen Mantel dessen Kapuze ihr Gesicht verdeckte. Er ging auf sie zu und als ob sie riechen würde das er näher kam streifte sie die Kapuze langsam von ihrem Kopf und sah in seine Richtung: „Da bist du ja endlich.“ Meinte sie und Pinhead antwortete: „Naja eigentlich hast du ja ein paar Schüsse abgekriegt und müsstest eigentlich verwundet sein aber naja.“ „Ich war auch verwundet aber das Bacta (Eine neue Medizinische Salbe die von den höchstrangigen Medizinern entdeckt wurde und teuer verkauft wird, aber dazu noch mehr) haut hier ganz schön rein, also das heilt in einer Geschwindigkeit….“ „Na toll, sie haben dich mit Ralitonül zu gepumpt.“ „Was ist jetzt nun wieder Ralitdingsbums?“ „Eine Droge die den Bacta Effekt erhöt, warum sie dich voll gepumpt haben weis ich nicht. Vielleicht bist du ihnen Wichtig.“ „Was ist an mir bitte wichtig?“ „Frag mich bitte das nicht. Naja für manchen magst du doch ein bisschen wichtiger sein als es scheint.“ „Was soll das denn nun wieder heißen? Warum sprichst du die ganze Zeit so wirres Zeug?“ „Du bist mir schon wichtig.“ „Ich bin dir wichtig?“ Kitty bemerkte eine röte in seinem Gesicht und schmunzelte: „Du wirst weich oder? Ich sehe es doch.“ „Was? Was ist?“ „Man tu nicht so! Du weist genau was ich mein, die Zeiten sind vorbei wo du den Flittchen aus den Bars nachschaust und mit jeder Twe’lek in die Kiste steigst. Du wirst Sesshaft Pin, du brauchst ne Frau.“ „Ja, ich habe lange darüber nachgedacht aber ich muss es dir jetzt erzählen. Es ist mir sehr ernst….“ Kitty sah das seine Augen nicht von dem üblichen glänzen erfüllt war, sie fragte ihn sanft: „Was ist? Erzähl es mir, wir sind weit mehr als nur Partner.“ „Ja, das ist richtig. Aber… ich werde mit den ganzen Zeug hier aufhören.“ „Was?“ „Ja, es hat sich etwas verändert in mir. Vielleicht liegt es daran, das ich sesshaft geworden bin und nicht mehr wie ein Irrer durch die Galaxis düsen will und immer nach dem nächsten Auftrag hechten will. Als ich… als ich in diesem Haus war und auf den Jungen schoss. Ich weis nicht aber… er sah noch so jung aus. Aber ich sah den Zorn in ihm, wie er auf dich schoss und seine Zähne zusammenbiss. Er war so wütend, er benutzte seine ganze Liebe für seine verstorbene Familie gegen uns. Alles kam aus ihm heraus. Wir waren seine größte Angst und er wird nicht aufgeben uns zu jagen bis er uns beide getötet hat. Ich kenne das erlösende Gefühl von Rache.“ „Oh man Pinhead, wenn dieser Hosenscheisser mir eine Knarre zwischen die Augen hält schieß ich ihn ein drittes Nasenloch!“ „Ich weis nicht ob er meinen Schuss überlebt hat, das war es ja auch was mich zum nachdenken gebracht hat. Ich habe ein Kind getötet. Das hab ich noch nie, du hättest mich sehen sollen. Meine Waffen müssen immer noch dort liegen weil ich sie einfach fallen gelassen hab und mit dir in den Armen davon gerannt bin. Hast du schon mal ein Kind getötet?“ Kitty erkannte wie schlecht sich Pin fühlte, sie streiche ihre Hand an seine Backe und sprach: „Nein, aber die Situation war aussichtslos. Hättest du dich einfach abknallen sollen?“ Pinhead sah sie nicht an und leise flüsterte er: „Vielleicht wäre es besser gewesen er hätte gleich uns beide auf einen Streich getötet. Ich spüre das wir noch unter ihm sehr Leiden werden.“

Vier Wachen kamen aus der Richtung des Aufzuges mit schnellen Schritten näher. „Da kommen sie ja, wir sollen mit dem Baron reden.“ Sagte Pinhead und Kitty fügte noch hinzu: „Geht wahrscheinlich um die Bezahlung.“ „Jo wahrscheinlich aber ich verhandle nicht das weist du.“ „Das hab ich schon oft genug gemerkt Pin.“ Die wache Tippte Pinhead an und der drehte sich um: „Was willst du denn schon wieder.“ Zögernd antwortete er: „Sie sollen jetzt zu Baron de Mordrey. Er will mit ihnen reden. Aber er will Geleitschutz. Sie wissen ja, er vertraut Killern nicht.“ „Naja, das ist auch gut von ihm, heutzutage treibt sich allerhand Gesindel rum und wir sind ein Teil von dem.“ Meinte Pinhead, Kitty schmunzelte: „Du willst mich doch nicht als Gesindel bezeichnen.“ „Aber nein meine liebste Lady. Los jetzt ich will von dem Felsbrocken runter und mein Geld in einer schönen Bar auf Tatooine versaufen.“ Sie standen auf und bewegten sich zum Aufzug. Wieder eine lange fahrt nach oben, jetzt nach ganz oben zum Thronsaal des Barons. Als sie angekommen waren öffnete sich die Tür und sie befanden sich in einem Architektonischen Wunderwerk. Die wände waren Mit einer wärmenden Rotbrauen Farbe überzogen und wunderschöne Firaxische goldene Verziehrungen waren an die Wände gezeichnet. Wie ein Geschäftsmann saas der Baron in einem großen Stuhl vor einem Schreibtisch der aus einem dunkelroten Holz geschnitzt war, wahrscheinlich Importware. Doch er blieb nicht lange sitzen, er stand auf und ging auf Kitty und Pinhead zu, die immer noch schwer bewacht waren. Während er sich auf sie zu bewegte musterte er sie, anscheinend wegen ihrer schweren Bewaffnung, als er vor ihnen stand, machte er eine unauffällige Handbewegung und die Wachen packten die beiden Killer fest und entwaffneten sie. Mit einer weiteren unauffälligen Handbewegung des Barons durchsuchten die vier Wachmänner Pinhead und Kitty. Als einer Kitty an die Brust fassen wollte sagte sie in einem leisen Ton zu ihm: „Na, mein kleiner Wachmann. Wenn du da einmal hinfasst brech ich dir auf der stelle dein Genick und nicht mal die gute Medizin hier kann dir mehr helfen.“ Pinhead gab ein kichern von sich und die Wache zog die Hand blitzschnell von der Stelle weg. Noch einmal sah der Baron die beiden von oben bis unten an. Und vor allem Kitty hat er in seinen Blick fest gefangen: „Wie kann eine so schöne Frau so einen brutalen Job verrichten? Ihr habt mir gesagt ihr werdet alles sauber erledigen? Und jetzt weiß die ganze Siedlung das ich das veranlasst habe.“ „Wissen sie Herr Baron… .“ Ergriff Pinhead das Wort „… ich kann so nicht arbeiten. Woher soll ich denn wissen das sie einen zweiten Killer geschickt haben?“ „Ich weis das sie eigentlich Partner sind also hab ich mir nichts dabei gedacht zu Sicherheit einen zweiten los zu schicken. War das ihr Problem als Profikiller? Aber durch ihre Unachtsamkeit hab ich viele weitere Probleme bekommen. Sie wissen ja das die Siedlung mit den Rebellen zusammenarbeitet und dieser Romdu Senk die Hauptverbindungsperson der Rebellen war. Er hat Waffen aus der Stadt zu den Rebellen gebracht um sie auszurüsten. Ich wollte eigentlich das ganze still und leise erledigen und nicht gleich die gesamte Familie des lieben Herren übern Haufen schießen! Jetzt kommt die Gefahr dass, sich die Siedlung den Rebellen anschließt. Denn schon lange ist diese Rebellion keine kleine Gefahr mehr. Sie haben eine Armee aufgestellt die mich vom Thron stoßen könnte! Ich habe einen neuen Mann der diese Aufträge und die Kriegsführung übernimmt. Ich muss mich also nicht mehr auf so unzuverlässige Personen wie euch verlassen und deswegen Streich ich auch eure Prämie!“ Pinhead brüllte: „Das können sie nicht machen!“ Mordrey lachte nur: „Also, ihr könnt euch das jetzt überlegen. Entweder ihr geht jetzt braf in das Gefängnis und ich schicke euch mit dem nächsten Schiff in Richtung Coruscant wo dann euer Urteil gesprochen wird. Oder Executer lässt sich etwas für euch einfallen.“ Er drehte sich um und zeigte mit einer Willkommensgeste in die Richtung wo eine große, stämmige Person aus dem Schatten mit festen Schritten kam. Er hatte einen Mandalorianischen Kampfanzug an, die besten Rüstungen die es in der bekannten Galaxis gab. Pinhead schnaufte: „Ein Mandalorianer, na toll auch das noch.“ Baron de Mordrey lachte: „Das ist Executer, ein ehemaliger Elitekrieger der Mandalorianer. Eine Bestie wenn es ums kämpfen geht. Also habt ihr euch entschieden?“ „Ich denke schon.“ Sagte Kitty und beide wanden sich vom Baron ab und wurden von den Wachen zum Aufzug und dann in Richtung Gefängnis gebracht.


Zuletzt bearbeitet von Bonfire am 24.09.05 23:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasst am: 08.05.05 21:31
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Weg von zu Hause

Er schreckte auf. Sein Kopf tat fürchterlich weh und im nächsten Moment verspürte er einen dumpfen Schmerz an seiner rechten Brust. Er sah zu der Stelle, dort war ein schwarzes, verkokeltes Einschussloch. Er ließ seinen Kopf nach hinten kippen und versuchte sich zu beruhigen und zu entspannen. Doch während er versuchte seinen Kopf klar zu kriegen vielen ihn plötzlich alle Dinge wieder ein die in der Nacht geschahen. Ihm viel sein Vater ein und seine Mutter und Katos sein Bruder, sie waren alle Opfer der Killer geworden. Er rumpelte sich auf viel aber gleich wieder hin. Sein Kinn viel auf den harten Holzboden und er spuckte Blut. Er zog sich langsam und vor schmerz stöhnend zum Körper seines Vaters. Er sah ihn an, eine Schusswunde klaffte an seinem Kopf, er war tot. Die Tränen liefen ihn über die Backen doch er konnte nicht weinen, er verspürte nur Hass. Noch einmal versuchte er sich aufzuraffen. Noch immer umklammerte er den Blaster mit seiner rechten Hand fest. Er sah sich um, am Fuß der Treppe lag Joias Leiche und vor der Haustür Katos. Er lag in einer großen Blutlache und war in sich gekauert. Jo ging zu ihm, doch er rührte sich nicht. Auch er war tot. Jo biss die Zähne zusammen und sah in die Sonne, sie blendete ihn aber er schloss die Augen nicht. Und erste jetzt bemerkte er dass sich eine große Menschenmenge um ihn versammelt hat, sie sahen ihn an und musterten ihn. Furcht sah man in ihren Augen. Plötzlich rief einer von den kleinen dünnen Wällen die die Siedlung umgaben: „Landspeeder in Sicht, wahrscheinlich Truppen des Barons. Alle schreckten auf und die Menge verschwand im nu um Jo, die Männer holten sich Waffen und die Frauen verschanzten sich in ihren Häusern. Langsam wurden die großen Geschützte die an den Wällen montierte waren besetzt und Munition wurde hin und her getragen. Jo ging langsam und bedächtig auf eine Treppe die auf den Wall hinaufführte zu. Stufe für Stufe, den Blaster immer noch fest umklammert, lief er die Treppe nach oben. Er war wie von Sinnen, er dachte nichts, er hörte auf nichts, er fühlte nur den Zorn und den Hass. Er ließ sich von seinen Gefühlen leiten und folgte keinem Instinkt und als er auf dem Wall war, sah er hinunter. Dort standen in Angriffsformation vier kleine Speeder nebeneinander und in der Mitte befand sich eine große Kampfbarkasse. Ein großes Geschützt zielte auf den einzigen Turm der auf den Wall gebaut wurden. Am Bug der Barkasse stand ein Mann in schöner Uniform und überall auf den Speeder befanden sich Soldaten. Ihre Uniform war Braun und ihre Rüstung Bronzefarben. Alle hielten sie ein Blastergewehr in der Hand und an ihrem linken Bein hatte jeder ein Holster mit einer Pistole befestigt. Der Mann, der sich am Bug befand, schien mit dem Bürgermeister zu verhandeln, doch es schien nicht so als würde der Soldat des Barons irgendwelche Forderungen stellen: „So, Baron de Mordrey weis das ihr mit den Rebellen zusammenarbeitet. Ihr beliefert sie mit Waffen und verweigert den Kriegsdienst im Kampf gegen die Baronin von Abydos. Entweder ihr gebt auf und geht freiwillig in den Krieg und eure Frauen helfen beim Zivildienst. So bleibt ihr am Leben. Ihr könne euch aber auch dafür entscheiden zu kämpfen, ihr werdet den Tot finden!“ „Wir werden nicht an Seite des Barons kämpfen, nie!“ Brüllte der Burgermeister vom Wall. Sie beschmissen sich mit Schimpfwörtern und Argumenten. Doch Jo hob langsam seine rechte Hand. Der Schweiß rinnt ihm übers Gesicht und er hielt den Blaster hoch. Er zielte auf den Offizier am Bug der Kampfbarkasse. Der redet noch vor sich hin, er erzählte von seinem stolzen Baron und plötzlich viel ein Schuss. Der Offizier sackte zusammen, Soldaten rannten zu ihm, doch er war tot. Die Blicke der Männer auf dem Wall drehten sich zu Jo, der war immer noch starr und zielte in die Richtung des toten Offiziers, langsam und stotternd aber voller Hass sprach er: „Schießt sie ab, schießt jeden Einzelnen ab niemand von ihnen soll überleben. Im Namen der Rebellion und im Namen der Freiheit Chulaks! Tötet sie, Tötet sie alle!“ Und mit ihm schossen alle auf die kleine Armee die vor ihnen stand. So etwas hatte er noch nie erlebt überall zuckten rote, grüne und blaue Laserblitze und Rauch stieg von überall auf. Plötzlich hörte man ein lautes Knallen und im nächsten Moment stürzte der große Turm ein. Nach einem weiteren Knall sprengte es ein großes Loch in den Wall, dort stürmten die Soldaten des Barons wie ein Haufen Insekten herein. Anscheinen schoss das große Geschütz der Kampfbarkasse, doch Jo schoss unbehelligt weiter auf die Soldaten. Doch das Feuer wurde auch auf ihn gerichtet und er schmiss sich zu Boden, am äußeren Rand des Walls hatten die Männer Steine für eine bessere Deckung aufgeschichtet. Diese hielt das Feuer einige Zeit lang stand und Jo konnte wieder einen klaren Kopf kriegen, doch die Mordlust war immer noch zu hoch in ihm. Er sah gleich wieder aus seiner Deckung und schoss weiter mit seinem Blaster auf die Feinde. In diesem Moment drehte sich das große Geschütz der Barkasse zu ihm, er öffnete den Mund und er wagte nur die Worte: „Och Ne!“ zu sprechen. Das Geschütz feuerte auf den Wall unter ihm und sprengte einen großen Teil weg. Jo flog wegen dem Druck der durch die Explosion entstand von der Mauer. Er landete und erst jetzt begriff er dass, er einer übermacht gegenüberstand und er nicht die Kraft dazu hatte ihnen auch im Entferntesten sich entgegenzustellen. Er fing an zu weinen, der rote Sand klebte ihm im Gesicht. Er sah nach oben, anscheinend dachten die Soldaten er sei Tot. Erst jetzt packte ihn die Angst und er fuhr hoch. Er sah sich um und sah das Leid was er über das Dorf gebracht hat, vielleicht hätte es doch eine friedliche Lösung gegeben. Aber jetzt würden die Soldaten des Barons alle abschlachten. Er ließ seinen Blaster fallen und fing an zu rennen. Er rannte zum anderen Tor. Er rannte ohne sich umzusehen, es war so als wären seine Augen verschlossen, ganz verschwommen war die Umgebung für ihn. Auf einmal fühlte er die ganzen Gefühle die sich in ihm aufstauten. Er wurde von niemanden aufgehalten und kein Schuss traf ihn. Er sprintete durchs Tor, er hatte nur noch wenig Kraft in sich. Seine Wunde schmerzte auf einmal sehr stark. So schnell war er wohl noch nie gerannt. Er war schon nach kurzer Zeit einige hundert Meter von der Siedlung entfernt und noch immer hörte er das Geschrei und das Gewehrfeuer.
Er wurde immer langsamer, er jogte, und dann war er so schwach das er nur noch langsam dahintrottete. Jetzt waren die Schüsse nur noch ganz ungenau zu hören und die Schreie waren schon verblasst. Manches Rumsen wies wohl auf die große Kanonen hin. Er schwächelte und schließlich brach er in sich zusammen. Noch eine Weile sah in die Sonne und lauschte den Geräuschen in der Ferne. Als alle Schüsse vergangen waren verlor er das Bewusstsein.


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Verfasst am: 08.05.05 21:31
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Rote Weiten

„Guck mal Erik, da liegt was!“ Sagte der Eine: „Hä, was soll da liegen?“ Antworte Erik genervt. Doch der andere gab nicht auf, er stupste ihn an und zeigte in eine Richtung: „Man, mach mal deine Augen auf du blinder Weequay, da liegt doch einer oder irre ich mich?“ „Jo, jetzt sehe ich ‘s auch Thomson. Sieht aus wie ein Kind oder so.“ Thomson sagte: „Was guckst du noch lange, flieg gefälligst hin!“ Der rote Speeder (Wegen der Tarnung dem Wüstensand angepasst) bewegte sich schnell zu dem Körper zu. Langsam fuhr Erik die Triebwerke runter bis der Gleiter schließlich zum Stillstand kam, sie stiegen mit gezückter Waffe aus, da sie auf jeden Angriff oder Hinterhalt der Soldaten des Barons bereit waren. Während der andere sich bei einem etwas größeren Stein postierte und die Gegend beobachte rannte der andere zu dem Kinderkörper hin. Noch einmal sah sich der mit aufmerksamem Blick um, doch es war kein Hinterhalt zu erkennen. Er beugte sich über den Körper und drehte das Gesicht, zu sich hin das immer noch mit dem Kopf im Sand lag. Er rüttelte sanft dem Kopf des Kindes hin und her und fühlte den Puls. Mit einem Okay – Zeichen meldete er seinen Kameraden das der Junge immer noch am Leben sei. Er klopfte den Sand vom Gesicht und sprach zu dem Kind: „Hey, wach auf Junge! Komm schon!“ Er nahm einen kleinen Flachmann, der mit Wasser gefüllt war, von seinem Gurt und schüttete es dem Jungen über den Kopf. Der schreckte sofort auf und brüllte laut los und wollte wegrennen, doch der Soldat konnte ihn mit festem Griff aufhalten. Das Kind fing an zu Weinen der Soldat drückte ihn fest an seine Schulter und versuchte ihn zu beruhigen. Während dessen rannte der andere Soldat der sich bei dem Stein positioniert hat herbei: „Was ist hier los Thomson? Was ist mit dem Jungen?“ „Frag nicht so blöd Erik, das Kind hat irgendwas Schlimmes erlebt oder gesehen. Ich glaube nicht das es grundlos einfach in die Wüste gerannt ist.“ „Ja schon aber wir müssen schnell ins Lager zurück. Du weist wie schlimm die Sandstürme am Nachmittag werden.“
„Ja dann lass uns schnell losfahren. Den Bub hier nehme ich aber mit!“ „Na wenn du meinst.“
Jo Senk merkte erst spät nach dem der Soldat ihn mitgenommen hat dass, er sich in einem Gleiter befand und die zwei nicht von der Armee des Barons stammen können, den sie trugen ganz andere Uniformen, und natürlich andere Abzeichen. Er wusste nicht wo sie ihn hinbringen würden, aber es wird bestimmt ein besserer Ort sein als die Wüste. Sie fuhren noch einige Zeit und Jo beobachtet still die Gegend. Die Sonne stand weit oben und sie brannte auf seine Stirn. Die Landschaft war traurig, selbst die überlebensfähigen Maronobäume sahen schlapp und schwach aus. Und der Rest der unendlichen Wüste war matt, ohne die eigentliche wunderschöne Farbe die sie sonst in der Nachmittagssonne hatte. Am Horizont türmten sich schon vereinzelte Sandstürme auf. Er lehnte sich zurück und ruhte sich aus.

Er träumte einen schwammigen und undurchsichtigen Traum. Er lag am Boden und vor ihm befanden sich schwarze Gestalten die in einem Halbkreis um ihn standen. Sie musterten ihn und redeten über ihn, sie scherzten und lachten. Ihr Lachen war dunkel und beängstigend, doch sie hatten irgendetwas mit ihm vor. Sie flüsterten und schienen etwas für ihn vorzubereiten. Er sah sie an und versuchte an ihnen etwas zu erkennen, aber sie waren wie schatten. Zwölf Schatten die um ihn standen und ihn mit ihren schwarzen Gesichtern beobachteten. Plötzlich bewegten sie sich und teilten sich, zwar immer noch in Form eines Halbkreises aber in zwei Gruppen. Er sah eine dreizehnte Gestalt auf ihn zukommen, diese war nicht vollkommen Schwarz. Sie hatte blutrote Augen und zwischen den Händen ließ sie einen zum Prisma geformten, türkis leuchtenden Stein schweben. Sie ging auf ihn zu, plötzlich schwebte der Stein in seine Richtung und er griff danach. Die schwarze Gestalt lachte auf: „Na, gefällt dir das. Schau es dir an, es ist ein Fokus der Macht.“ Als Jo es in die Hände bekam, schien es so als würde ein enormer Elektrischer Schlag durch seinen Körper sausen. Doch er verspürte keinen Schmerz, sondern fühlte sich eher Befreit. Die dreizehn Gestalten lachten und der mit den roten Augen sagte belustigt: „So mein Kleiner, jetzt gib es mir wieder. Du wirst es noch früh genug bekommen.“

Jo wachte auf, doch nicht wie normal aus einem Albtraum. Er fühlte sich Erleichtert und mit neuer Kraft gefüllt. Er sah auf seine Hände und spürte immer noch das komische Gefühl das ihn durchdrang als er den Stein in die Hand nahm. Einer der zwei Soldaten kam auf ihn zu und sagte zu ihm: „So Junge, wir sind da. Das Hauptquartier der Rebellion gegen Baron de Mordrey.“

Sie stiegen vom Gleiter, aber Jo beachtete kaum das riesige Hangartor und die fast schon perfekte Tarnung. Überall stand schweres Kriegsgerät herum, vom leichten Speederbike bis zum großen Panzer mit Stalinorgel. Soldaten Marschierten hin und her, und Offiziere gaben Anweisungen. Über einen Bergpass, etwas weiter Weg von der Basis, kam eine große Gruppe Personen. Anscheinend eine weitere Armee die sich der Rebellion anschließen möchte. Sie gingen hinein und dort standen noch mehr Instrumente des Krieges. Anscheinend rüstet die Armee.

Jo wurde einem eigenen Zimmer zugewiesen. Dort legte er sich erst mal hin und dachte über alles gründlich nach. Über alles was er getan hatte, die die er getötet hatte. Und die, die getötet wurden. Seine Familie, Freunde aus der Siedlung. Aber er dachte auch an die Soldaten des Barons, wie konnten sie nur so herzlos sein? Was ist der Baron nur für ein Mensch? Doch mit der Zeit fing er an mehr über seine Familie nachzudenken. Und dann viel ihn seine Schwester ein! Sin-Jun, wo ist sie überhaupt? Sie müsste ja noch am Leben sein. An dem Abend als die Killer zu ihm nach Hause kamen, da war sie einfach verschwunden. Und die ganze Zeit hatte er nicht an sie gedacht. Vielleicht war sie ja hier? Er sprang aus seinem Bett und sprintete durch die Schiebetür nach außen in den Flur. Dort sah er sich um, am Ende des Ganges stand eine Wache. Er rannte schnell auf sie zu und fragte ihn nervös, er ihm helfen würde ein Frau namens Sin – Jun zu suchen. Der Wachmann erschrak: „Oh man, natürlich können wir nach der suchen. Wir müssen einfach nur eine Durchsage starten. Los komm mit!“ Sie rannten einen weiteren Gang entlang. Danach ging es über eine Wendeltreppe über drei Stockwerke nach oben und wieder sprinteten sie einen Gang entlang. Warum Jo so hetzte wusste die Wache zwar nicht aber sie brachte ihn einfach so schnell wie er wollte zur Zentrale. Nach einer weiteren Wendeltreppe gingen sie durch eine große Schiebetür, in einem Raum der voller Computer war. Überall saßen Leute die fleißig und eifrig in die Tasten schlugen und ständig etwas in ihr Headset redeten: „So Junge das ist die Zentrale, von hier werden durchsagen gestartet. Warte ich bring dich zum Kommunikationsoffizier Tomoson.“ Sie gingen auf einen etwas kleineren Mann zu. Der Wachmann salutierte und sagte hier ist ein Jung der eine Person sucht und das er eine Durchsage machen will. Der kleine Mann sah ihn mit großen Augen an und plötzlich wirkte er stattlich und groß. Mit einer harten Stimme sagte er zu Jo: „Nun, um solche Dinge kümmern wir uns hier eigentlich nicht, aber dir scheint ja irgendwas an dieser Person zu liegen. Was willst du sagen? Willst du sie zu dir rufen lassen?“ Jo sah den Offizier mit großen Augen an und meinte nervös: „Ähm, ja… zu mir rufen lassen, ja… zu mir rufen lassen. Sie heißt Sin - Jun.“ „Sin - Jun? Die muss ich gar nicht zu mir rufen lassen. Wache, gehen sie doch bitte in ihr Büro und holen sie Commander Jun.“ Mit einem „Ja Sir.“ Ging der Wachmann zu einer der vielen Tür in diesem Raum und holte aus diesem Sin. Voller Freude rannte Jo auf sie zu, Sin – Jun kniete sich hin und nahm ihn in die arme. Jo weinte vor Freude und sie wollte ihn gar nicht mehr loslassen. Sie meldete sich beim Offizier und der entließ sie für den Rest des Tages aus dem Dienst.

Beide gingen in Sin’s Apartment, es war schön eingerichtet und sah so aus als ob sie schon länger hier sein würde: „Warum bist du hier? Und warum heißt du hier Commander Sin?“ fragte Jo, Sin lächelte ihn an: „Ich glaub ich muss dir vieles erzählen. Aber du auch.“ „Nein, fang du mit erzählen an.“ Sie musterte ihn: „Du scheinst ja ein ganz schönes Abendteuer hinter dir zu haben?“ „Ja, aber ich hab gesagt das ich als zweites erzähle!“ „Ist ja schon gut, also: Die gesamte Siedung in der wir leben ist an einer Rebellion gegen Baron de Mordry beteiligt. Unser Vater war das „Kernstück“ von der Siedlung. Sozusagen der Leiter, er verhandelte mit den Rebellen und brachte ihnen Informationen. Daher ist er auch der „Nahrungsbote“. Mutter wollte von dem ganzen Rebellen Zeug wenig wissen. Sie war immer dagegen das Vater und ich mit ihnen zusammenarbeiten. Aber wie du siehst haben wir uns durchgesetzt und arbeiten gegen den Baron.“ Jo sah sie etwas schräg und irgendwie böse an: „Naja, vielleicht wäre es besser gewesen wenn wir das nicht getan hätten, dann würde Katos, Mam und Pa noch leben.“ Sin- Jun streichelte seine Wange: „So hart wie das klingen mag. Aber man muss manchmal Opfer bringen, wir sind in einem Krieg und man kann sich nicht einfach aus diesem heraushalten wenn man selber darunter leidet.“ Wieder kamen Jo die tränen und Sin – Jun tröstete ihn: „Glaub mir, das wird alles schon wieder. Wir werden den Baron vom Thron stürzen und dann schaffen wir hier wieder Recht und Ordnung.“

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Verfasst am: 08.05.05 21:32
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Der Auftakt

„Jo, bitte hol mir die Stabilisatoren von da drüben! Dann kannste auch gleich den Verteiler mitbringen.“ Jo sah grimmig zu Khorn und sagte: „Soll ich dich auch gleich mal am Arsch lecken!“ „Hey! Ich bin immer noch dein Vorgesetzter! Also schraub mal deinen Ton herunter, das ist ja nicht normal.“ Beide waren sehr erregt: „Hey Khorn, auch wenn ein Lt. vor deinem Namen steht bin ich kein kleines Kind mehr!“
Vier Jahre waren seit dem Jo seine Schwester wieder traf vergangen. Jo ist jetzt sechzehn und zu einem kräftigen Jungen Mann herangewachsen. Er wird jetzt von jedem respektiert, da er seine Ausbildung in einer erheblichen Geschwindigkeit absolviert hat. Er ist ein sehr guter Kämpfer und war bei einigen Überfällen auf Baron de Mordreys Armee dabei und Sin – Jun hat ihn viele ihrer Nahkampftechniken beigebracht. Nur von einem wurde er noch nicht richtig respektiert, von Leutnant Khorn. Ein naiver und extrem selbstsüchtiger Mensch, nicht gerade Jo’s Geschmack. Aber konnte kämpfen, und das nicht schlecht. Also muss ihn Jo akzeptieren und das tat er auch.
Er brachte Khorn die Stabilisatoren und den Verteiler, interessiert fragte Jo: „Khorn, was machst du eigentlich?“ Khorn war froh das sich Jo für seine Arbeit interessierte und antwortete übereifrig: „Nun ja, ich will die Kanone von dem Speeder auf die doppelte Leistung bringen. Ich versuche die Ionenenergie so zu koppeln das sie Stahl schmelzen kann und gleichzeitig nicht so viel Energie braucht. Das macht dann mächtig „Rumms“. Und wir brauchen den „Rumms“ um durch die Metalltore von Morosian zu kommen.“ Jo grinste: „Ich freu mich wenn ich diesen Arsch endlich eine in die Fresse schlagen kann.“ „Bald haste ja die Chance, der Angriff findet bald Stadt. Die letzten Truppen werden zusammengezogen. Das ganze läuft ein bisschen hinter unseren Rücken ab. Die Generals haben sehr von Spionen Angst. Selbst ich weis wenig über den Angriff. Aber bald wird die Einsatzbesprechung stattfinden.“ „Hoffentlich, ich trainiere jeden Tag!“ „Na überarbeite dich nicht, so jetzt helf mir mal beim verschweißen.“
Noch einige Tage sollten vergehen, dann kam endlich die Durchsage für die Einsatzbesprechung durch die Lautsprecher gerauscht. Doch zu seinem Pech hatte Jo eine ziemlich durchzechte Nacht hinter sich und am nächsten Morgen lag Sarah die Tochter von General Norington in seinem Bett. Gegen sie hatte er ja nichts, aber General Norington hatte was gegen ihn und auch gegen seine „Art“ wie er mit der Generalstocher umging. Er möchte gar nicht mehr wissen was gestern Nacht passiert ist. Das einzige Übrigbleibsel sind die verdammten Kopfschmerzen die er jetzt mit sich herumträgt. Und so schlief er in der Einsatzbesprechung ein.
„Und so werden wir die Verteidigung des Hauptgebäudes knacken!“ Jo schreckte auf und sah in das vertraute Gesicht seiner Schwester: „Scheiße, wie knacken wir die Verteidigung des Hauptgebäudes?“ Sin – Jun sah ihn entgeistert an: „Du willst mir aber jetzt nicht damit miteilen das du die ganze Zeit geschlafen hast?“ „Oh shit… ähm… ich hab so meine Gründe Sinni… ähm…“ „Du brauchst überhaupt nicht weiterzureden. Ich weis das du geschlafen hast, man ich bin nur von Idioten und Schlafmützen umgeben.“
Nach diesem kurzem Streit ging sie zum Hangar wo die Waffen und Rüstungen verteilt wurden. Man sah das alles Notdürftig aus den Rüstungen und Waffen der Soldaten des Barons zusammengeflickt waren. Jo bekam ein Messer, eine Pistole, sein Katana, und ein leichtes Blastergewehr.
Er stand da und um hin war viel hektig und die Leute verfielen wahrlich in einen „Vorkriegsstress“. Doch Jo war ganz ruhig, er stand in dieser großen Halle und betrachtete die Scheide in dem das Katana steckte. Sie war schwarz, mit einen silbernen Muster das an verschlungene Zweige erinnerte, beschmückt. Der Griff war ebenfalls Schwarz mit silbernen Streifen um den Knauf die immer den gleichen Abstand hatten. Diese Waffe war für Jo eine seltsame Erscheinung. Wie kann etwas so schönes, so viel zerstören? Blitzschnell zog er das Schwert aus der Scheide. Die Klinge funkelte in dem wenigen Sonnenlicht das in den Hangar strahlte. Er bewegte sie langsam von links nach rechts, dann führte er ein paar schnelle Bewegungen aus. Bis er das Schwert voller Hass in die Luft rammte, er schwitze und er fühlte wieder diesen Hass. Und gleichzeitig diese Verzweiflung, diese Angst. Es sind die Gefühle die er auch gespürt hat als fast seine gesamte Familie bis auf Sin – Jun ermordet wurde. Er hoffte die zwei Attentäter während dieses Angriffes zu finden. Und er hoffte sie Endlich töten zu können.
Die Hauptmänner der Armee stießen in seltsam klingende Hörner und somit setze sich das Heer in Bewegung. Einige Panzer, viele Gleiter und noch mehr Transporter wurden angelassen und fuhren in der gleichen Geschwindigkeit wie die Leute marschieren konnten. Alle die Männer mussten Abschied von ihrem Zuhause nehmen. Doch auch viele Frauen zogen in die Schlacht und noch mehr Jungendliche, für die es sich nicht mehr zu leben lohnte. Ja, die Verzweiflung war groß, doch umso größer der Hass und der Kampfeswillen. Der Wille, diese Stadt einzunehmen und dem Planeten frieden zu geben.
Niemand zu diesem Zeitpunkt hat gewusst, dass diese Schlacht sehr viel entscheiden würde. Nicht nur das Fortlaufende Leben auf diesen Planeten. Nein, diese Schlacht wird der Anfang sein. Für eine der größten Prägungen der gesamten Galaxis.

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Verfasst am: 08.05.05 21:32
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Rebellion!

Nach ungefähr drei Wegstunden hat die Armee das Gebirge auf einen breiten Pass überquert und Stand jetzt vor einer großen Ebene. Kaum vier Kilometer von ihnen entfernt stand die Stadt Morosian. Sie war von hohen Mauern umringt und mit schweren Geschützen befestigt.
General Norrington gab den Befehl für die Formation und die Armee tat dies.
Jo sitze zusammen mit Sin – Jun auf einem Kadu, einem staksigen, orange geschupptem Reittier das nur auf Chulak anzutreffen war. Sin – Jun war Führerin einer Einheit, ihre Aufgabe war es Löcher an den Mauern zu sprengen damit Panzer und Soldaten durchbrechen konnten.
Alles war bereit und Norrington (Der auch auf einem Kadu saß) zog sein Katana, er setzte zum Reden an: „So, da stehen wir. Vor den Mauern Morsians. Bereit, bewaffnet und voller Zorn. Wir werden die Herrschaftszeit des Barons und seine Unterdrückung beenden. Niemand wollte uns bei diesem Unterfangen zu Hilfe eilen. Also müssen wir unser Schicksal endlich selber in die Hand nehmen. Auf zum Sieg, möge diese Schlacht so enden wie wir es uns immer Vorgestellt haben! Nieder! Nieder! Nieder mit Mordrey und all seinen Lakaien!“ Und mit diesen Worten lies der General sein Kadu antraben, und die gesammte Armee setzte sich in Bewegung. Willich zur Zerstörung, niemand könnte sie aufhalten. Und jetzt rannten alle, entgegen die Mauern. Wie Wild schrieen sie, und einige begannen schon im rennen wie Wild zu schießen. Doch die Soldaten auf den Mauern erwiderten das Feuer schnell. Rote Blitze zuckten zuhauf hin und her.
Sin – Jun drückte Jo fest an sich. Jo biss die Zähne zusammen. Sie hatten schon fast die Mauern erreicht da ertönte eine Schuss und im nächsten Moment wurde Jo durch die Luft gewirbelt. Die Welt verschwamm und das einzige was er hörte war ein lautes Piepsen in seinem Ohr. Er viel auf den Boden und schrie vor Schmerz. Gleich blickte er sich nach Sin – Jun um, sie war nirgends zu sehen. Langsam wurde das Piepsen leiser und die anderen Schlachtgeräusche wurden lauter. Er war nur noch zehn Meter von der Mauer entfernt, und wenn er noch länger hier liegen würde, würde er noch bestimmt einen Treffer abkriegen. Und so rannte er und schmiss sich gegen die Mauer. Jo packte die Sprengsätze aus und befestigte sie, er hatte fünf Sekunden um außer Reichweite zu kommen. Und mit einem dröhnenden Rumms riss es die Steine der Mauer vom Boden. Kurz darauf war eine ganze Reihe solcher Sprengungen zu hören und zu sehen. Die Soldaten des Barons wurden vom Druck zerrissen oder durch die Luft gewirbelt. Mit seinen Kameraden stürmte Jo in die Stadt, auf den Straße spielte sich ein Massaker ab. Viele der Soldaten waren schon in den Nahkampf verwickelt und es war lautes, klagendes Kriegsgeschrei zu vernehmen. Ein Soldat des Barons stürmte auf Jo zu, dieser nahm sein Katana fest in die Hand und wehrte den Angriff ab. Und mit einer Drehung und einem kurzen Streich schlug er dem Angreifer den Kopf ab.
Jo rannte weiter um Sin – Jun endlich zu finden. Er kam eine Straßenecke und blicke in den Lauf eines Panzers. Doch bevor der Metallkoloss feuern konnte wurde er mit einem schnellen Ruck aus seinem Schussfeld gezogen. Er lag am Boden und sah in das wunderschöne Gesicht seiner Schwester: „Pass mir mal ein bisschen besser auf. Und hab ich nicht gesagt du sollst in Deckung bleiben und die Zweiundvierziger mit Munition versorgen?“ „Ich kann kämpfen Sin, und ich werde nicht tatenlos bleiben!“ „Du wirst jetzt die Zweiundvierziger mit Munition versorgen, “ sagte Sin – Jun grimmig „Ist das klar?“ Jo starrte sie an, eine Träne rollte ihm über das Gesicht und er rannte los. Quer über die lange Hauptstraße auf der sämtlich Panzer, Soldaten und schwere Geschütze stationiert waren. Er rannte zu Paul, einem Versorger. In seinem Gleiter hatte er genügen Munition für alle und Jo schmiss sich sechs Ketten für das schwere MG über den Hals. Er rannte weiter, doch eine Panzerabwehrkanone beschoss gerade ,als er wieder die Straße überquerte, auf einen Panzer ein. Er schmiss sich in einen Krater und beobachtete das Geschehen. Ein feindlicher Panzer schwenkte das Geschütz in seine Richtung. Denn hinter ihm Stand ein mächtiger Stahlkoloss der Rebellen. Ein Schuss ertönte und hinter Jo schlug die Granate mit einem extrem lauten Rumms ein. Für einen Moment dachte er seine Lunge hätte sich in Luft aufgelöst und er japste nach Luft. Er hatte einen Tinitus und das Piepsen wollte nicht enden. Er sah sich um, und sein Blick stieg in den Himmel. Durch die grauen Wolken drang unverhofft etwas riesiges, ein Raumschiff. Wie ein Schatten flog es auf die Stadt zu und Jo weinte. Er spürte das dies nicht gut war. Noch viele weitere Landungsschiffe folgten dem Großem und eröffneten das Feuer auf alle die sich am Boden befanden. Jo windete sich vor Angst und die Tränen liefen ihm in Strömen über seine Wangen. Dies war alles zu viel für ihn, er wollte das nicht sehen und hören. Das Geschrei der Soldaten die mit dem Tot rangen und die verletzen. Oder die verstümmelten Leichen der Toten. Er schloss die Augen und versuchte sich etwas Besseres in all dem Schlachtengetümmel vorzustellen. Doch er sah nur schwärze, denn Schwarz waren seine Gefühle. Wieder einmal überstieg in der Zorn und die Angst. Ein Schatten griff nach ihm und Dunkelheit umschlang sein Gedächtnis fast vollkommen. Er hoffte er müsste jetzt sterben, er hoffte das der Panzer der sich ihm mit lautem Getöse nährte und ihn überrollen würde. Oder ein Soldat ihn einen Gnadenstoß versetzen würde.
Doch stattdessen wurde er von zwei Händen kräftigt gepackt und in die Arme genommen. Er war noch ganz benommen und registrierte kaum was Geschah. Er wurde getragen, weg von der Hauptstraße in eine kleine Häuserschlucht an der Seite. Dort öffnete er seine Augen und Sin – Jun sah ihn an. Er lieblichen Augen und ihr wunderschönes Gesicht, das lange braue glatten Haar hing ihr schweißgebadet über ihr Antlitz „Wir müssen hier raus, “ sagte sie „So schnell wie möglich!“ Und sie trug ihn davon, etwas Abseits des Schlachtfeldes.

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Verfasst am: 08.05.05 21:32
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Verschiedene Schicksale, verknüpft zu einem

Er sah sie durch die Gitterstäbe an, sie sah auf dem Boden und ihr langes blondes Haar hang ihr über ihr Gesicht. Schon seit einiger Zeit hörte er den Krieg, der gerade zwischen den Straßen von Morosian stattfand. Doch er achtete gar nicht darauf.
Als Konsequenz für ihren ersten Ausbruchsversuch wurden Pinhead und Kittie in zwei verschiedene Zellen gesteckt. Das war sehr schlimm für sie, denn sie sind während ihres Zellenaufenthalts sehr nahe gekommen. Sie glaubte nicht mehr daran das das ganze ein gutes Ende nahm. Sie würden von den aufständischen Rebellen einfach getötet werden. Und wenn nicht von denen, dann von dem kleinem Jungen der wegen ihnen fast seine gesamte Familie verloren hat. Plötzlich hörte er das dröhnen von Raumschiffen, aber nicht nur von einem. Von vielen, von sehr vielen! Er rannte zu seinem kleinen Zellen Fenster und blickte in den Himmel. Er wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte, Raumschiffe der Mandalorianer stießen durch den grauen Himmel in Richtung Stadt. Ein weiterer brutaler und zerstörerischer Überfall des Piratenvolkes. Pinhead sah zu Kittie, sie erwiderte seinen Blick und eine Träne floss ihr über die Wange. Plötzlich wurde die Tür des Gefängnistraktes eingetreten und eine räuberische Stimme erklang: „Ihr habt sowieso keine Chance gegen die Mandalorianer. Jetzt gehört uns dieser Planet und ihr ergebt euch schön brav!“ Der Hauptmann der Gefängniswachen bleckte die Zähne: „Sie zu das du Land gewinnst du Weltraumschabe!“ Für ein paar Sekunden konnte man vor lauter Blasterschussgewirr sein eigenes Wort nicht mehr verstehen. Alle Gefängniswachen lagen tot auf dem langen Gang des Traktes. Kein einziger Mandalorianer wurde bei dem Feuergefecht getötet. Der mit der rauen Stimme rief: „Lasst diese arme Hunde frei und verschwinden. Sie tragen sowieso nichts Wertvolles bei sich. Also lasst sie laufen!“ Nacheinander wurden die Zellentüren geöffnet. Als Kitties und Pinheads Tür aufgeschlossen war rannte Pinhead zu Kittie und nahm sie in den Arm: „Wir sind einen Schritt weiter, jetzt lass uns von diesem Drecksklumpen verschwinden!“

Der Baron stand da, so ein bleiches Gesicht hatte er seit der Kerogrippe nicht mehr. Execouter stand einfach stumm und neben ihm. Immer den Blick durch das große Panoramafenster im Thronsaal des Barons gefestigt. Beide beobachteten das Spektakel das sich ihnen bot. Einige der Mandalorianischen Schiffe sind schon in den Häuserschluchten gelandet und nahmen fleißig am Kampf teil. Sie mordeten, stahlen und schlachteten. Ihre verdutzden Gegner konnten sich kaum gegen diese hoch entwickelten Elitekrieger wehren. Das erinnerte Execouter an seine alten Zeiten, er war auch Mandalorianer gewesen. Doch er wurde aus der Armee geschmissen weil er sich gegen seine Vorgesetzten werte. Zwei Haudegen, seiner Meinung nach keinen Plan hatten wo es hingehen sollte und auch kein Strategisches Geschick besaßen. Dieser Angriff sah auch nicht gerade koordiniert aus.
Das Komlink des Barons piepste und eine verängstigte und geschockte Stimme erklang: „Hier Hauptmann Salem vierte Infanteriedivision. Ich bin der einzige Hauptmann der noch lebt oder alle Glieder an seinem Körper hat. Baron, sie sind in euer Hauptgebäude eingedrungen und arbeiten sich unaufhaltsam zu eurem Thronsaal vor. Ich schlage die sofortige Evakuierung vor. Sie sind schon bei Gefängnistrakt!“ Das Gesicht von Mordrey wurde noch viel bleicher als vorher und er brüllte verzweifelt ins Komlink: „Wer? Wer ist eingedrungen? Wer von den beiden Armeen?“ „Die Mandalorianer Sir, es sind die Mandalorianer. Oh mein Gott, in Deckung Leute… !“ Ein rauschen kam nur noch aus dem Komlink. Baron de Mordrey hat seine statt und seine Herrschaft über diesen Planeten verloren und er stand so hilflos da und sein ganzer überheblicher Stolz war wie verflogen. Nun war er ein ganz normaler Mensch, der sich um sein Leben extreme Sorgen machen müsste. Noch nie hatte er dieses Gefühl, jetzt wusste er wie sich die Leute fühlten die so lange von ihm unterdrückt wurden: „Exe, wirst du mich beschützen wenn diese Piraten durch die Tür da vorne stürmen?“ Execouter sah in an, er wusste das er trotz seiner stärke nicht alle aufhalten könnte und warum er das tat wusste er selbst nicht, doch er tat es: „Ja mein Herr, ich werde bis ich sterbe für euch Kämpfen.“

Tot! Hass und Verderben! Sein Leid rächen! Nieder mit ihnen allen. Alle sollen unter seinem Hass leidend den Tot finden! All diese Gedanken schwirrten Jo durch den Kopf als er von seiner Schwester irgendwo hin getragen wurde. Plötzlich spürte er wie Sin – Jun ihn behutsam auf den Boden legte. Er öffnete die Augen und sah wie sie aufrecht da stand und ihr Katana zog. Dann ließ er seinen Blick weiter wandern und landete bei ihr. Die, die er an dem Tag an dem sich alles änderte in der Bar gesehen hatte. Die, die seine Familie auf dem Gewissen hatte und er wusste. Sin – Jun würde diesen Kampf verlieren.
„Du! Ich weis nicht ob es Schicksal ist das wir uns an so einem dunklen Tag treffen, aber selbst deine unendliche Dunkelheit können mich nicht zermürben!“ sagte Jo’s Schwester mit zorniger Stimme, Kittie dagegen sah sie erschöpft an: „Es tut mir Leid was ich getan habe, ich bin an einem Punkt angelangt an dem ich nichts mehr verstehe. Es hat sich vieles geändert. Lass uns doch alle nach Hause gehen und diesen Tag sein Ende finden.“ Und Sin wurde noch wütender: „Du bist nicht auf dem neuesten Stand glaub ich! Für uns gibt es kein Zuhause mehr, alles ist zerstört und kein Schicksal auf diesem Planeten wird sich zum Guten wenden! Wir beide werden heute den Tot finden, es ist gleich wie sich dieser Kampf hier entscheidet!“ Sie stürmte auf Kitte los und holte zu einem mächtigen Schlag aus. Dieser wurde wiederum abgewehrt und so verfielen beide in einen brutalen Kampf. Und als sich Sin – Jun von Kittie lösen konnte verpasste sie ihr einen kräftigten Schlag mit dem Fuß in den Bauch. Kittie flog zurück und Sin – Jun nutze diese Gelegenheit um ihre letzten Worte die Jo von ihr hörte zu ihm zu sagen: „Alles ist vorbei, für jeden! Lauf Jo, lauf. Verschwinde von hier, nichts Gutes ist mehr auf diesen Planeten zu finden!“ Und Jo rannte, er rannte so schnell. Schneller als er von seiner Siedlung damals wo sie angegriffen wurde rannte. Die tränen flossen ihm über das Gesicht. Und dann ertönte das was er nie hören wollte, ein Schrei. So schrecklich, und er wusste das es Sin – Jun war die unter der Klinge von der Profikillernin Kittie starb. Jo Senk brach in sich zusammen und schloss die Augen, er viel in Ohnmacht den der innerliche Schmerz den er Ertragen musste war zu groß für ihn.

Execouter stand da, sein Blick jetzt auf die große Tür gerichtet. Von ihr würden die Feinde kommen und all seine Waffen waren Schussbereit. Seit eben waren Stimmen vor der Tür zu vernehmen. Die eine klang genervt und scharf, die andere eher überheblich und frech. Die Scharfe meinte: „Hast du den Schweißer? Ich bin schon ein paar Mal gegen diese scheiß Tür gerumpelt. Ich glaub aufschweißen wäre das beste für dieses Mistding.“ Die freche Stimme entgegnete: „Ja, ja, warte in dem Rucksack muss das Dingen sein… „ sagte sie „ …ich hab sie doch da rein gelegt… warte… Autsch! Sag mal spinnst du!“ Die Scharfe: „Na guck mal was ich hier habe! Den Schweißer!“ Die Freche: „Oh danke du Mistkröte! Gib her ich schweiß auf!“
Funken sprühten aus dem Türschlitz. Execouter machte sich Schussbereit und nach kurzer Zeit wurde die Tür aufgesprengt. Er zielte, doch was sah er da! Seine beiden früheren Vorgesetzen: Lanthan und Bomber!
„Was macht ihr zwei Pappnasen bitte hier!“ rief er, und da erkannte er das die scharfe und genervte Stimme Lanthan und die überhebliche und freche Bomber besaß. Und Bomber meinte: „Exe? Du? Oh man! Was machst du hier?“ „Na ja, ich habe mir eben einen neuen Job gesucht und der hier ist lukrativer als alles andere was ich jemals unter euerer Führung gemacht hab!“ Lantan meinte: „Halt die Fresse okay! Wir waren immer auf Raubzüge zusammen, du warst unser bester Mann!“ „Ich war besser als ihr beide!“ „Nun übertreib mal nicht Exe… “ Schob Bomber mit ins Gespräch „… Du warst doch der der die falschen Info´s für die Invasion auf Arkape beschaffte! Nicht wir! Also sei mal still!“ Da mischte sich der Baron mit ins Gespräch ein, er wusste nicht, dass dies ein ziemlich schlimmer Fehler war. Denn er unterschätze die Beiden Mandalorianer: „Execouter! Was schwafelst du hier lange rum. Erledige die beiden!“ Lanthan schoß De Mordrey in die rechte Schulter, der sackte in sich zusammen und windet sich heulend am Boden vor Schmerz: „So einen Jammerlappen! Hast du die für einen Auftraggeber ausgesucht? Ich hab ja nicht mal so gejammert als du mir eine Granate vor die Füße geworfen hast.“ Execouter wurde immer zorniger: „Du verdammter Penner, du erschießt einfach meinen Auftraggeber…!“ „Er ist noch nicht tot.“ Ein Schuss ertönte und Bomber grinste: „Jetzt schon, Sorry Leute aber der hat mir so arg gejammert.“ Execouter schlug den Beiden die Kolben seiner Dualblaster auf dem Helm und schmiss sich hinter den Arbeitstisch des nun verstorbenen Barons unter dem großen Panoramafenster. Ein Feuergefecht entfachte. Der Saal war von zuckenden roten Blasterblitzen hell erleuchtet. Die beiden Parteinen schossen und schossen, bis es plötzlich bei Bombers Waffe klick machte: „Scheiße, ich hab keine Munition mehr!“ Lanthan sah in entgeistert an und nach drei Schüssen machte es auch bei seiner Waffe klick. Beide hatten keine Munition mehr in ihren Waffen und Execouter wusste das. Er lud seine Blaster durch und stand auf. Die Beiden immer im Visier. Lanthan und Bomber standen ebenfalls auf, nahmen die Arme nach oben und machten einen leicht verdutzen Eindruck. Execouter lachte: „Jetzt hab ich euch da wo ich euch schon lange mal haben wollte. In meinem Visier. Jetzt kann ich endlich die arme Galaxie von eueren dummen und hirnlosen Taten befreien.“ Er lächelte und wollte gerade abdrücken als plötzlich hinter ihm ein Geschoss einer großen Kanone in den Saal einschlug. Der gesamte vordere Teil wurde von der Wucht weggerissen und Execouter mit ihm. Lanthan kratzte sich verlegen am Nacken: „So kann’s gehen.“

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Verfasst am: 08.05.05 21:33
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Eine dunkle Reise beginnt

Jo wurde wieder gepackt. Diesmal von einer Person die härter zugriff als seine Schwester. Huckepack nahm in der Mann und er joggte sehr schnell. Jo blinzelte, er konnte den Mann nicht erkenne. Doch er sah, dass er auf eines der gelandeten Mandalorianer Raumschiffe zu rannte. Jo war schwach, selbst das Atmen viel ihm schwer. Er zitterte vor Erschöpfung am ganzen Leib. Es ging eine Rampe hoch, wahrscheinlich die Rampe des Raumschiffes. Jo war es egal wo er jetzt hingebracht werde, ob er sterben würde oder an einem noch viel schlimmeren Ort gebracht werde. Er wurde auf einen harten aus Metall bestehenden Boden so sanft wie möglich gelegt. Er regte sich nicht, er wollte schlafen. Und das tat er dann auch, um hin tobte der Krieg und er tat nichts anderes als schlafen. Durch die Aktivierung der Triebwerke war ein Ruck der durch das Raumschiff ging zu spüren. Und wie das Raumschiff abhob konnte Jo noch vernehmen, doch dann verloren sich seine Gedanken in eine dunkle Traumwelt.
Er saß auf einen Thron, in einer großen dunklen Halle. Um hin standen wieder die Zwölf gestalten die ihm schon in seinem ersten dunklen Traum begegnet sind. Er konnte nicht atmen es schien als würde ein riesiger Stein auf seiner Lunge drücken. Doch jeder einzelne der Zwölf Gestalten kniete plötzlich vor ihm nieder und hielten die Flache Hand mit angelegten Fingern nach oben. Und sie riefen laut und der Ton schallte dumpf durch die finsteren Hallen: „Heil dir, heil dir Lord! Heil dir du Fürst des Gleichgewichts. Mit dem Schwerte streichst du. Mit dem Hammer richtest du. Doch verborgen bleiben deine Gedanken. Heil dir Richtender. Heil dir Siegreicher. Heil dir Lord!“ Und eine dreizehnte Gestalt kam auf dem langen roten Teppich der mit schwarzen Diamanten besetzt war dahingeschritten. Sie kniete nieder und Jo erkannte, dass es die Gestalt mit den tiefen roten Augen war, die er auch schon im ersten Traum gesehen hatte. Und sie sprach: „Du weist nicht was hier geschieht? Du sollst es auch nicht wissen! Nun wach auf und erfülle dein Schicksal du Narr!“
Jo schreckte auf, ein Grauen ging durch seine Adern. Es war kalt und ihm fröstelte es. Jo sah sich um, er befand sich in einem kalten großen Raum. Einige Container standen verstreut. Wahrscheinlich war dies der Frachtraum des Raumschiffes mit dem er Chulak verlassen hatte. Er befand sich also an Bord eines Schiffes dieser grausamen Piraten! Er brauchte eine Waffe! Auf Allenfieren kroch er zu einem der Container. Mit einem Druck auf einen Knopf öffnete er ihn, und zu seinem Glück war dieser Voll gepackt mit allen Waffen die man für einen großen Krieg brauchte. Er nahm sich ein und stand auf. Noch ein bisschen zitterig auf den Beinen ging er auf den Raum zu, in dem er das Cockpit vermutete. Ein öffnete die Tür und sprang hinein. Er schrie auf: „Beweg dich nicht oder ich blas dir sonst was weg!“ Der Kerl der am Steuer des Raumschiffes war hob beide Hände nach oben und drehte seinen Kopf in Jo’s Richtung. Jo konnte kaum glauben was er sah, da saß Leutnant Khorn. Zwar mit einer tiefen Narbe quer über das Gesicht gezogen aber anscheinend wohl auf. „Verdammt Khorn was machst du denn hier?“ Schrie Jo und ließ die Waffe fallen, Khorn schmunzelte: „Mir war es da unter zu hart geworden und ich wusste das wir das nicht überleben konnten, also floh ich. Auf dem Weg zu einem geeigneten Transportmittel fand ich dich. Ich wollte dich dort nicht liegen lasse.“ Jo sah traurig auf den Boden: „Vielleicht wäre es besser gewesen wenn ich einfach gestorben wäre und von diesen Qualen befreit worden wäre. Aber jetzt ist es so gekommen wie es kommen sollte, einen Grund zu leben gibt es nicht mehr für mich. Aber trotzdem werde ich gezwungen dies ganze weiter zu durchleben.“ „Wir werden sehn was sich weiter ergibt“ sagte Khorn „Wir werden sehn wie das ganze ausgehen wird. Leg dich schlafen, du bist ja noch ganz klapprig auf den Beinen, ich hab ein Bett für dich gerichtet. Geh einfach im Frachtraum ganz Links und dann den Gang hinunter.“ „Nein“ meinte Jo darauf „Ich hab Angst vor dem allein sein, ich träume so Schlecht, selbst wenn ich bewusstlos bin hab ich Albträume. Ich denke ich leg mich in den Copilotensessel wenn es dich nicht stört einen halbtoten, lauf schnaufenden Jungen neben dir liegen zu haben.“ „Nein, das stört mich nicht. Leg dich ruhig zu mir und wenn du Kraft und Lust hast mir alles zu erzählen dann tu das.“ Sagte Khorn besorgt. Wortlos setzte sich Jo auf den Sessel und nickte weniger Sekunden später ein.

„Das soll Beute sein? Fette Beute?“ Brüllte Bruce im Besprechungsraum der Mandalorianer auf dem Raumschiff Bloody Marie Chronicless an. Und er hörte nicht auf: „Du sagst: Hey ho! Auf Chulak ist ein sinkreicher Baron, führt zwar Krieg, hat aber sowieso keine Chance gegen uns. Der hat so viel Gold das ihr euch alle eure eigene verfluchte Flotte kaufen könn. Und was ist jetzt? Hä? Nichts! Guck dir die paar Taler an und wir müssen sie sogar noch umtauschen! Ist das nicht krank? Ja das ist krank! Oder Leute? Ist das krank?“ Und im ganzen Saal ertönte ein lautes und bestätigendes: „Ja!“. Chronicless und Bomber standen da, nass vor Schweiß. Den Bruce war wirklich erregt, und nicht nur Bruce. Nein die gesamte Mandalorianische Piratenarmee war verdammt arg erregt. Und nun verkündete Bruce das Urteil das jeder Mandalorianische Soldat über sie verrichten wollte: „Ihr schnappt euch irgend einen kleinen Flitzer aus dem Hangar! Dann seht ihr zu das ihr mit dem so schnell wie möglich Land gewinnt. Seit ihr nicht in weniger als dreißig Sekunden aus unserer Reichweiter eröffnen wir das Feuer auf euch. Habt ihr das alles klar verstanden?“ Und Bomber antwortete zitternd: „Nun ja, du kannst uns doch nicht einfach so von unserem Schiff werfen.“ „Das nennst du aus dem Schiff werden… ?“ sagte Bruce „Sei froh das ich dich nicht gleich aus der Luftschleuse werfe und jetzt seht zu das ihr weiterkommt aber schnell!“ Bruce und einige anderen Zogen Schlagstöcke und andere Dinge und jagten Lanthan und Bomber brüllend in Richtung Hanger. Dort konnten die beiden Gerade noch die Türe schließen und durchschnaufen. Doch ab jetzt hatten sie nur noch dreißig Sekunden. Also machten sie sich daran in ihren „kleinen Flitzer“ zu steigen und das Schiff zu verlassen. Das schafften sie auch, denn bei fünf Sekunden waren sie außer Reichweiter der Waffen der Bloody Marie.
Zwei Stunde später kam Chronicless in das Cockpit des kleinen Flitzers gestürmt: „Toll Bomber, toll! Weist du was, wir verrecken bald! Weist du warum? Weil wir keinen Treibstoff mehr haben!“ Bomber schrak hoch: „Das ist ein ziemliches Problem, können wir nicht irgendwo landen?“ „Schon vergessen Bomber? Wir sind hier am Arsch der Galaxie, hier kann man nicht einfach so Landen!“ Bomber kratze sich am Kopf: „Stimmt, dann müssen wir ein Schiff entern.“ „Und wie soll das funktionieren“ sagte Lanthan: „erstens; wir haben ein kleines dreck’s Schiff und zweitens; wir sind hier am Arsch der Galaxie, da kommen nicht so oft Schiffe vorbei!“
Einige Stunden später lag Bomber schnarchend im Pilotensessel. Lanthan spielte fröhlich Pazaak gegen den Bordcomputer im Kojenraum. Plötzlich piepsten die Anzeigen und Bomber sprang auf. Nachdem er die ganzen lehren Behälter von der letzten Mahlzeit von dem Armaturenbrett schob konnte er auf die Displays sehen. Er schrie laut auf: „Lanthan! Komm, guck mal was wir da haben!“ Lanthan stolperte durch den engen Gang nach vorne und strich sich verschlafen durch sein kurzes Haar. „Schau dir das an, ein Schiff am Arsch der Galaxie!“ sagte Bomber, Lanthan blickte genauer hin und entgegnete ihm verwundert: „Bomber, das ist nicht irgendein Schiff das ist ein Mandalorianischer Frachter! Da sieh, auf dem Bug. Das ist unser Zeichen!“ Und Bomber blickte genau hin, es ist wahrhaftig das Wappen der Mandalorianer. Jemand müsste das Schiff gestohlen haben oder sich während der Koordinatenberechnung für den Hyperraumsprung vertan haben. „Das Schiff hat uns noch nicht erkannt, vielleicht können wir es angreifen… .“ sagte Bomber „wir müssen nur nah genug ran um eine Rakete abzufeuern und danach mit unseren Ionenblastern draufhalten!“ „Meinst du das funktioniert… „ sagte Lanthan beunruhigt „Ich glaube die haben stärkere Waffen und Schilde als wir.“ „Ja das ist auch richtig, aber ihre Scanner reichen nicht weit, besser gesagt haben sie kaum eine Reichweite. Diese Schiffe wurden so billig wie möglich gebaut und eigentlich fliegen sie nur in Flotten oder bleiben im Hangar der Großkampfschiffe bis die eigentliche Invasion beginnt. Die Schilde werden einen gezielten Raketenangriff nicht standhalten können, und danach setzten wir es außer Gefecht!“
Ihr Schiff stand rechts oben ungefähr hundert Kilometer hinter dem Frachter in dem sich Jo Senk und Leutnant Khorn befanden. Sie erhöhten die Geschwindigkeit und gingen zum Angriffsflug über, Lanthan setzte sich in die kleine Bordgeschützkanzel und machte die Ionenkanone klar, während Bomber die Raketen scharfmachte. Als sie noch ungefähr achtzig Kilometer entfernt wahren blinkten die Anzeigen des Frachters. Doch selbst das waghalsige Ausweichmanöver nütze nichts gegen das Raketengeschoss, mit einer lauten Explosion schlug es auf die Hülle des Schiffs aus. Die Schilde waren ausgefallen, nachdem der Flitzer von Bomber und Lanthan über das Mandalorianische Invasionsboot hinweg flog wendete es zum zweiten Angriff. Lanthan machte sich bereit und als das Geschütz den Transporter erfasst hatte feuerte er wie ein wilder darauf. Alle Lichter die an dem Frachter zusehen waren gingen mit einem letzten verzweifelten Aufflackern aus. Lanthan und Bomber setzten zur Enterung an.
Es tat einen Schlag, Khorn und Jo wurden durchgeschüttelt und als sie aus dem Cockpitfenster des Frachters sahen, sahen sie ein kleines Raumschiff über sich hinweg fliegen. Es wendete und Khorn sagte bedrückt: „Jetzt versetzen sie uns den Gnadenstoß.“ Beide schluckten und starten mit großen Augen durch das Fenster vor ihnen auf das anfliegende Raumschiff. Es Schoss und viele blaue Lasergeschosse flogen vom Unterteil des kleinen Schiffes auf sie zu. Es wurde auf die Sekunde stockdunkel in ihrem Frachter und Khorn sprang zur einen Konsole um die Notstromagrigate zu aktivieren. Als er damit fertig war sagte er: „Sie haben uns mit einem Ionengeschütz außer Gefecht gesetzt und wir haben keine Energie mehr bis auf die Notreserven!“ Jo blickte nicht zu ihm, er dachte wieder einmal über alles nach was passierte. Doch für herum stehen blieb jetzt keine Zeit, er hatte zwar keine Erfahrung mit Raumschiffen oder sonstigen was im Weltraum stattfand. Aber er wusste dass sie jetzt geentert würden. Doch kampflos gab er nicht auf! Sie bemerkten wie das Schiff über sie Stellung bezog und anscheinend mit den Enterungsvorbereitungen Anfing. Khorn nahm sich zwei Blasterpistolen und schmiss Jo ein Gewehr zu. Mit einem harten kommandierten Ton sprach er zu Jo: „Der einzige Weg wie sie uns entern können ohne das Schiff zu beschädigen ist, das sie sich in die Systeme hacken und die kleine Einstiegsschleuse über dem Frachtraum von außen öffnen. Es passt nur ein Mann da durch und das ist auch unser einziger Vorteil. Wenn da einer durchkommt werde ich das Feuer auf ihn eröffnen während du zur Schleuse hinrennst und die Andockröhre von denen abkoppelst. Wenn’s sein muss wirfst du noch einen Termaldetonator hinterher!“ Jo bestätigte nur mit einem Nicken und beide begaben sich zum Frachtraum. Dort verschanzten sie sich hinter den vielen Kisten die dort standen an verschiedenen Orten. Ein kleines Rummsen war zu vernehmen als die Andockröhre der Feinde auf die Oberfläche des Frachters traf. Ein kleines zischen ertönte und die Schleuse öffnete sich. Die Eindringlinge hatten sich also wirklich schon in das Bordsystem gehackt. Aber das war jetzt egal. Eine kleine Kugel flog durch die Öffnung, alles war still und Jo hörte nur das Piepsen dieses Objektes. Alle seine Sinne waren plötzlich auf dieses Ding gelenkt. Er sah zu Khorn, doch nur seine Mundbewegungen konnte er sehn denn er war wie Taub in diesem Moment. Er nahm die Hand hoch und formte sie so als würde er nach etwas greifen. Und es war auch wirklich so, er griff, doch nicht mit seiner Hand. Nein, er griff mit einer Kraft hinaus die so sonderbar wie bekannt für ihn war. Die Kugel bewegte sich zu ihm, alles schien still zu stehen. Und der Moment, den er gerade in Minuten erlebt waren eigentlich nur zwei Sekunden. Dann war die Kugel in seiner Hand und er schmiss sie sogleich in den Schlafraum, denn das war die einzige Tür im Schiff die gerade offen stand. Eigentlich wusste er nicht was das für ein Ding war, aber etwas in ihm sagte ihm, dass es gefährlich war. Es erklang ein Knall und ohne weiter drüber nachzudenken wendete er wieder seine Sinne zu Schleuse. Erst war sein Blick als ein Krieger mit einer Gelben Rüstung durch die Öffnung sprang. Viel Rost und Schrammen waren an ihn, und Bemalungen. Die Gestalt hatte eine Waffe in der Hand mit der sie wie irre auf alles Schoss was verdächtig vorkam. Da sprang Khorn mit einer großen Eisenstange in der Hand hervor und schmiss sich auf den Feind, der flog über eine Kiste und beide waren in einem brutalen Nahkampf verwickelt. Da kam Jo hervor und rannte auf die Andockschleuse zu. Mit einem Satz sprang er an die Decke und hielt sich an einem Griff fest, der dafür da war wenn einmal die Schwerkraft im Raumschiff ausfiel. Er drückte auf einen Knopf, die Schleuse schloss sich und die Andockröhre wurde vom Frachter weggesprengt. Damit hatten wohl die Angreifer nicht gerechnet. Als Jo zu Khorn blickte stand der mit der Eisenstange vor dem gelben Soldaten der zusammengekauert am Boden lag. Vor Zorn war sein Gesicht verzerrt und Schweis tropfte ihm vom Gesicht: „Er ist nicht tot“ sagte er „ich hab ihn nur eins über den Kopf gezogen. Er ist ohnmächtig.“ Jo sah den Angreifer an und dann meinte er ernst: „Wir sollten ihn gut fesseln, ich will nicht das er stirbt. Seine Rüstung legen wir ihm ab. Wenn alles wieder bereit ist nehmen wir Kurs auf den Kern der Galaxie, wenn er wieder wach ist soll er uns sagen was der Sitz der Republik ist. Vielleicht gibt es in dieser Galaxis auch noch einen friedlichen Planeten.

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Verfasst am: 08.05.05 21:33
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Der Stadtplanet

Wegen ihres Hyperraumantriebs kamen sie nur sehr langsam voran. Denn diese Art von Schiffen war nicht vor so lange Reisen ausgelegt. Erst in einer Woche würden sie bei Coruscant sein. Dem Stadtplaneten, dem Uhrsprung von allem. Jo Senk war gespannt die berüchtigten Kernwelten zu sehen. Dort, sagte man, waren die größten Planeten. Das Corellia System mit seinen gleichnamigen Planeten. Das wunderschöne Koornacht Cluster mit seinem farbenfrohen Schimmer, und der Deep Core. Sagenumwoben ist er, man spricht von einem weißen Loch. Natürlich das Gegenteil zum schwarzen Loch. Es war so weis das man nicht hineinblicken konnte. Und alle Fixsterne die sich in seiner Nähe befanden wurden von seinen überaus hellen Strahlen überleuchtet. So stand es auf jeden Fall in der Schiffsdatenbank die Jo gerade durchlas und Bilder betrachtete.
Nach drei Tagen kam der Mandalorianer wieder zu sich. Khorn befahl Jo sich um hin zu kümmern. Er nahm ihm den Helm ab und sah sein Gesicht an. Er sah Müde und ziemlich fertig aus, eine große Platzwunde klaffte an der linken Seite seiner Stirn. Das durch den Schlag verbogenen Metall hatte sich ein Stück in seine Schädelplatte gerammt. Doch die Wunde wurde schon von Khorn ausreichend verarztet. Es war schwierig die schwere Rüstung auszuziehen doch Jo schaffte es natürlich und setzte den Krieger in einen Stuhl im Frachtraum. Dort Band er ihn mit einer Neutralhandschelle und einigen dünnen Stahlseilen fest. Der Mandalorianer öffnete die Augen und musterte Jo und dann wollte er den Mund zum Reden öffnen doch Jo fuhr ihn an: „Schweig still Bastard! Du hast unseren Planeten überfallen und ein Masakka angerichtet! Sag mir deinen Namen und dann halt die Klappe!“ Der Gefesselte entgegnete ihn: „Mein Name ist Lanthan.“ Jo nahm das Stahlrohr zu Hand: „Noch ein Wort und ich töte dich!“
Und so kam es das Jo Wache hielt und Khorn flog. Jo verzehrte in seinem Wissendrang ein Datapat nach dem anderen und bald wusste er mehr über die Mandalorianer und ihre Geschichte. Und natürlich auch über ihre Beweggründe, warum sie Planeten überfallen und so einen Krieg führen. Und am nächsten Tag versuchte er ein Gespräch mit Lanthan zu führen.
„Und wie geht’s?“ Sagte Jo zu ihm. Lanthan sah ihn an und strich sich über die Stirn, er berührte seine Beule und Zischte: „Na ja, ich hab ziemlich Kopfweh. Habt ihr hier nicht irgendwas gegen Kopfschmerzen?“ „Wir haben dir schon alles gegeben was wir da haben. Hier hast du ne Suppe, falls du sie willst.“ Lanthan nickte zum Dank und schlürfte die Suppe aus der flachen Metallschüssel. „Sag mal, hast du schon an vielen Schlachten teilgenommen?“ Fragte Jo interessiert und sein Gegenüber antwortete sofort, mit einer fast schon stolzen Stimme: „Das kann man schon sagen. Die Mandalorianer haben schon viele Schlachten geschlagen. Vor allem gegen die Republik, aber jeder der unterdrücken will ist unser Feind.“ „Erzähl mir ein bisschen was von den Mandalorianern.“ „Ich bin nicht sehr gut ihm erzählen.“ Sagte Lanthan „Aber ich will’s versuchen. Also eigentlich war es ja Baron Sagossa der die Allianz der Mandalorianer gründete. Die Mandalorianer waren ja ein eigenes Volk. Zuerst wurde es von den Sith versklavt und dann weigerte sich die Republik den Mandalorianern zu helfen ihre Heimat wieder aufzubauen. Trotzdem besetzten sie ihre Welten, und so kam es dazu, dass es den ersten großen Aufstand gab und das Reich spaltete sich. Doch die Republik konnte nicht standhalten und war nicht bereit einen solchen Krieg weiter zu finanzieren. Sie zog ab, doch als die anderen Völker sahen, dass sie sich gegen die Besatzer wehren konnten Rebellierten sie. Und so kam es das Baron Sagossa alle rebellischen Völker vereinigte. Und sie zogen in den Krieg. Weequays, Quarren, Wookies, Falriks, Belenois und natürlich Mandalorianer.
Ich bin eigentlich nur ein Söldner, ein Mensch, der sich wegen der Bezahlung oder seines eigenen Willens. Ich war damals knapp bei Kasse, meine Freundin hat mich verlassen. So bin ich halt weggereist und der Job als Söldner hat mir grade so gepasst. Denn ich bin kein Freund der Republik. Und wo wir schon dabei sind, ich bin auch kein Freund von Coruscant. Und es passt mir nicht das wir dorthin fliegen. Obwohl man in Coruscant gut untertauchen kann.“ Jo sah ihn grimmig an: „Es ist mir egal was dir passt und was dir nicht passt. Khorn und ich tun das was uns passt! Schlaf jetzt, du brauchst es sowieso!“ Chronicless sengte langsam schüttelnd den Kopf. Jo ging aus dem Frachtraum in den Schlafraum und legte sich, nachdem er noch ein bisschen in den Datapats gelesen hatte, schlafen.
Die restlichen Tage vergingen ohne großen Krawall. Nach vier Tagen entfesselte Jo sogar Lanthan und lies sich etwas beibringen. Vor allem sein Geschick mit dem Katana wollte Jo unbedingt verbessern. Khorn beobachte die beiden wie sie Kartenspielen am Tisch saßen. Im gefiel da gar nicht, aber anscheinend gefiel es Jo. Und er wusste nicht wie Jo solche Meinungsschwankungen haben kann.
Doch Jo wusste es. Er fühlte in Lanthan keinen Feind, aber auch keine Freund. Denn seine Gefühle waren sehr vernebelt. Doch oberflächlich konnte ihn Jo gut einschätzen. Und er vertraute Lanthan. Denn er wusste das die Mandalorianer ein Recht zum Kriegführen hatten. Doch nebenbei wusste er auch, dass dieser Krieg ein Gemetzel und eine einzige Plünderung ist.
Jo wusste nicht was jetzt geschehen würde, er konnte nichts voraussehen. Er hatte keine Erfahrung mit der Welt die vor ihm lag. Seine Zukunft war so ungewiss. Doch eines wusste er, die Republik hatte ihren Hauptsitz auf Coruscant und sie müsste von der Bedrohung der Mandalorianer wissen. Und außerdem war der Rat der Jedi auf Coruscant, der Rat der Jedi. Ein Traum von Jo, denn in den Büchern die er als Kind gelesen hatte wurde immer von Jedis erzählt und ihre großartigen Taten.
Am siebten Tag nach ihrer Abreise kam Leutnant Khorn in den Schlafraum gestürmt und rüttelte an Lanthan (Der jetzt auch in den normalen Betten schlafen durfte). „Wacht auf! Verdammt wacht auf!“ Jo rieb sich die Augen: „Was ist den jetzt schon wieder los?“ „Wir sind da ihr Schlafmützen, wir sind da!“
Als Jo aus dem breiten Fenster des Frachters sah klappte sein Kinnladen herunter. Der Blick auf die schier unendliche Skyline des riesigen Stadtplaneten war atemberaubend. So etwas hatte er noch nie gesehen und er fand die Häuser in Morosian schon groß, doch diese waren Kilometer hoch. Alle Gebäude waren in einem glänzenden Silber gehalten und sie glänzten im Sonnenlicht des Nachmittags. Überall flitzten Gleiter und Raumschiffe durch die Gegend es war ein Betrieb wie er es noch nie erlebt hat und Khorn tat sich schwer das Schiff durchzulenken.
Der ganze Planet war wirklich eine Stadt selbst weit draußen sah Jo nur Metall, dies waren die großen Sauerstoffkraftwerke die die künstliche Atmosphäre erzeugten. Dann flogen sie über ein noch viel größeres Gebäude, das Gebäude des Kanzlers und der Republik. Ein riesiger Komplex und ein Stück daneben war die noch viel größere Kuppel des Senatsgebäudes zu sehen, dort finden immer die großen Versammlungen statt. In diesen treffen sich alle Wesen die im Bund mit der Republik sind. Khorn sprach etwas in das Komlink des Raumschiffes doch Jo hörte gar nicht hin und bestaunte noch weiter die Umgebung.
Mit einem kleinen Ruck setzte das Schiff auf einer der Unzähligen Landeplattformen auf. Es war ein ziviler Raumhafen bei dem man keine Gebühren zahlen musste, den er war auch für Flüchtlingen und Einwanderer mit wenig Geld gedacht.

“So Leute, hier sind wie also. Lanthan du ziehst deine Rüstung aus, ich glaube nicht, dass die Republikaner große Lust auf Mandalorianer haben. Jo du verhältst dich einfach ruhig und lässt mich das ganze machen. Wir brauchen eine Audienz beim Senat und beim Kanzler um die Republik vor den Mandalorianern zu warnen.“ Erklärte Khorn steif und erst, doch Lanthan war nicht so ganz mit diesem Plan einverstanden: „Ich werde nicht zulassen das ihr meine Leute verratet!“ „Eure Leute haben euch selbst schon verraten! Wie du uns erzählt hast wurdest du von deiner Armee verstoßen, also sei still und hör zu. Du solltest auf solche Leute verzichten und lieber den Trauen die dich brauchen!“ Lanthan sah etwas betrübt drein doch er fand sich damit ab. Auch Jo bestätigte mit einem Kopfnicken und alle begaben sich nach draußen und schnappten zum ersten mal wieder frische Luft, auch wenn diese nicht gerade die beste war.
Heftiger Wind blies über die mindestens zwei Kilometer in der Luft schwebende Landeplatzform. Mit viel Mühe gingen sie entlang und wenn sie runterblickten wurde ihnen fast schlecht: „Wir brauchen dringend eine Audienz bei den Großköpfen der Republik!“ Schrie Khorn und versuchte den Umgebungslärm von Coruscant zu übertönen „Das hast du schon mal gesagt…“ sagte Jo „Aber wen meinst du mit Großköpfen?“ „Ja die Senatoren und den Kanzler, die die ganze Zeit in ihren riesigen Häusern sitzen und über Kriege lachen die in der Welt geschehen! Achtzig Prozent davon werden sowieso von irgendwelchen Kriminellen bestochen. Zehn sind Kriminelle und der Rest der einigermaßen Gerecht ist geht hoffnungslos unter. Die Republik wird an ihren Grenzen bedroht und zerstört sich gleichzeitig innerlich. Auch wenn ich schon mein ganzes Leben lang auf Chulak festgessen habe, habe ich die Geschichte der Republik und die Ereignisse was um uns geschehen stark mitverfolgt. Ich weis durchaus Bescheid was hier läuft und wenn ich nicht weiter komm haben wir ja noch unseren lieben Mandalorianer der uns weiterhelfen wird.“ Khorn sah dabei zu Lanthan und der brachte nur ein grimmiges Lächeln über sein Gesicht.
Sie ging ans Ende der Plattform wo ein Transporter stand. Wie eine Art Bus sah er aus und als sie einsteigen wollten fragte der Fahrer sie nach ihren Fahrkarten. Khorn blickte mit einem komischen Grimmasse zu Lanthan und der blickte nicht minder komisch zurück. Dann nahm Lanthan das Wort: „Hörn sie mal. Das ist eine Landebucht für Flüchtlinge und andere Außenweltler. Glauben sie wirklich wir landen hier nur weil die Dockkosten so gering sind? Wir kommen gerade von einem Planeten der am Arsch der Galaxis liegt! Kennen sie Fonder? Da liegt dieses System und da kann man garantiert keine Fahrkarten für die Busunternehmen auf Coruscant kaufen! Und jetzt legen sie einen Gang ein und bringen uns zur Republikanischen Botschaft!“ Dem Fahrer rinn Schweiß über sein Gesicht: „Ähm, nun ja das mit der Republikanischen Botschaft ist nicht so leicht. Da werden solche wie sie nicht einfach rein gelassen.“ „Solche wie wir? Soll mal so eine wie ich ihnen ins Gesicht schlagen! Halten sie einfach den Mund und bringen sie uns zu Botschaft!“ Der Fahrer zitterte und sagte kein Wort mehr. Wie alle an ihm vorbei gelaufen waren sagte Lanthan noch zu ihm: „Und wischen sie sich mal den Schweiß vom Gesicht, ich glaub das Busfahrern tut ihnen nicht gut.“ Jo setzte sich neben Khorn und Lanthan musste sich neben eine alten Dame setzten. Niemand sah aus dem Fenster, die meisten waren in ihre Gedanken versunken. Jo konnte das gar nicht verstehen, für ihn war die Fahrt atemberaubend. Es ging durch Tunnels und enge Häuserschluchten. Dann mal im Steilflug bergab und mit doppelter Geschwindigkeit wieder nach oben. Khorn unterhielt sich nicht mit Jo und auch der wollte nicht das Gespräch suchen. Lieber bestaunte er noch weiter die Häuserfassaden. Die Dame, die neben dem Mandalorianer saß, sah ihn an und sprach: „Bei der Macht junger Spund, sie sehn aber ganz schön fertig aus. Bestimmt sind sie so einer der keinen Job bekommen hat und jetzt in der Sauerstofffabrik arbeiten muss. Hab ich Recht?“ Lanthan sah lächelnd auf sie herab: „Nicht ganz meine Dame, ich wurde gerade von meinen eigenen Leuten, von meinem eigen Raumschiff und meiner eigenen Flotte verbannt. Nachdem ich sie einen Planeten angreifen lies, auf dem es keinerlei Kriegsbeute oder sonst irgendwelche Schätze gibt. Ich bin nämlich ein großer Krieger.“ Er zwinkerte der Alten zu und die sah ihn mit offenem Mund an und konnte kaum noch Atmen. Und wie Khorn und Jo das hörten drehten sie sich um und starrten ihn grimmig an. Doch der Mandalorianer musste nur lachen. Da ergriff Khorn das Wort: „Hörn sie bitte nicht auf diesen Spinner, ich kenne ihn schon lange und mit Verlaub. Er ist manchmal etwas seltsam. Er erzählt immer gerne Geschichte.“ Lanthan meinte darauf: „Ja ich bin ziemlich seltsam, denn mein Vater war Mandalorianer und ich erzähle gerne von ihm und gebe mich als er aus.“ Und wieder klappte der Kinnladen der Frau herunter und sie stieg gleich an der nächsten Haltestelle aus. Und Khorn sagte zu Lanthan: „Was sollte das denn eben? Ich hab gedacht ich müsste meinen Blaster ziehen und dir ins Gesicht schießen!“ Sein gegenüber grinste hämisch: „Nun ich hab der Dame nur die Wahrheit gesagt nachdem sie ihre Fehlerkenntnis geäußert hatte. Ich lüge nun mal nicht gerne.“

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Ein versperrter Eingang

„Nächste Halt, Vorhof der republikanischen Botschaft“ drang es aus dem Lautsprecher des Transporters. „So wir sind da…“ sagte Khorn „Verhaltet euch ruhig ich will nicht, dass gleich die gesamte Aufmerksamkeit auf uns gezogen wird!“ „Vielleicht wäre es gut wenn wir ein bisschen Aufmerksamkeit hätten.“ Fügte Chronicless hinzu. Doch niemand entgegnete ihm und sie stiegen aus. Und wieder einmal brachte der Planet sie zum Staunen. Sie stand auf dem Vorhof der Republikanischen Botschaft. Wenn man das Vorhof nennen darf denn er war ungefähr drei Kilometer lang und einen Breit. Links und Rechts zogen sich riesige Silberne Fassaden nach oben die im grellen Sonnenlicht schimmerten. Und am Ende des langen Platzes war die Botschaft, ein mächtiges Gebäude das Spitz noch rund einen Kilometer in die Höhe stieg. Sie konnten sich kaum bewegen und blickten nur um sich. Selbst Lanthan war erstaunt, zwar war er schon fast überall gewesen aber Coruscant brachte ihm immer wieder neue Faszination. Ein Droide kam auf ihm zugestolpert: „Kann ich ihnen helfen. Ich bin nicht darauf programmiert Mimiken zu entziffern aber an ihrer Haltung kann ich erkennen das sie irgendwie ratlos sind.“ Nach einigen Sekunden war Khorn der einzige der dem Roboter Beachtung schenkte: „Joa… nun… wir…, ja wir brauchen eine Audienz bei einen hohen Tier der Republik.“ „Oh, da kann ich ihnen leider nicht weiterhelfen. Der Senat besteht ausschließlich nur aus humanoiden oder außerirdischen Rassen. Korrigieren sie mich wenn ich falsch liege, aber Tiere und noch dazu hohe Tiere habe ich ihm Senat noch nie gesehen. Oh nein, ich glaube bei mir hat der Wartungsdienst vergessen die Programmierung Up zu daten. Bitte entschuldigen sie mich das kann zu schweren Systemfehlern kommen. Wahrscheinlich ist mein Sicherheitbolzen auch defekt und ich verrichte gar nicht die Arbeit die ich eigentlich verrichten soll. Oh nein, oh nein, oh nein…“ In sich hineinredend rannte der Droide auf seinen staksigen Beinen davon. Lanthan klatschte sich mit der Hand an den Kopf und sie kämpften sich durch die Menschenmassen die auf dem Platz waren.
Einige Demonstrierten sogar, einige viele. Jo konnte jedoch nicht heraus hören gegen was sie Demonstrierten. Nur aus den Schildern konnte er es erkennen, auf denen stand so viel wie: Tretet den Mandalorianer in der Arsch! , Wir wollen keine Staatsgewalt die ihre Gewalt nur gegen ihr Volk einsetzt und nicht gegen ihre Feinde! Oder: „Wo bleiben die Hüter des Friedens? Wo sind die Jedi wenn man sie braucht?“
Das erfreute Jo nicht gerade den jetzt erkannte er erst die im Momente Lage in der Galaxis. Und ihm viel auch das Schicksal von Chulak wieder ein. Wo war die Republik und hat ihnen geholfen? Wo war ihre Streitmacht um gegen die Mandalorianer zu kämpfen? Und wo waren die Jedi? So viel wird von ihnen erzählt und sehen tut man von ihnen nichts, sie sitzen nur in ihren Tempeln und meditieren den ganzen Tag. Und plötzlich legte sich ein Schatten über Jo’s Augen und er dachte an die Sith, die dunklen Jedi. Sie waren wohl viel eifriger als die normalen Jedi. Auch wenn man von ihnen nichts merkte formieren sie sich bestimmt schon lange und lassen den Rest der Welt in dem Glauben das die Mandalorianer ihr einziger Feind sei. Und ja, die Sith formierten sich. Auf die unwahrscheinlichste Weise, doch das wusste Jo in dieser Zeit noch nicht. Denn die Sith formieren sich nicht wie früher immer, in den unbekannten Regionen, um dort eine große Streitmacht aufzubauen und dann anzugreifen. Wieder und wieder und wieder. Nein, sie formieren sich ganz woanders. Sie formieren sich im Kern. Im Kern ihres Feindes. Wo heute noch erleuchtete Jedis sind und gute Taten in der Welt vollbringen stehen bald dunkle Seelen mit dem Wunsch alle Macht an sich zu reißen. Denn die Sith haben dazugelernt. Sie haben die dunkle Kunst der Täuschung und Tarnung gelernt. Personen gegeneinander Auszuspielen war ihre neue Disziplin. Verdeckt immer mehr auf ihre Seite ziehen und dann mit einer Übermacht den Kern angreifen und die Fesseln nach außen hin sprengen.
Nach einer Stunde Fußmarsch waren sie nun vor den Toren der Botschaft und traten die Treppen hoch. Es war sehr anstrengend die die Treppen waren mehr als hundert Meter lang. Das einzige was Jo herausbrachte war: „Warum müssen die Leute von Coruscant immer in so großen Dimensionen bauen.“ Doch auch die Treppen meisterten sie. Sie stolperten Förmlich durch die Pendeltür und gingen zu einer der vielen Besucherstellen. Und wie immer wies Khorn die beiden anderen zurück und bat darum ihn Reden zu lassen: „Hallo werte Dame, ich bin hier um mit dem Senator von Fondor zu sprechen. Es geht um einen Planeten des Systems: Chulak. Er wurde von einer Flotte Mandalorianer überfallen.“ Die Frau starrte ihn mit gestresster Mine an und redete schnell aber wie ein Wasserfall: „Was? Was wollen sie bei mir? Sie können doch nicht einfach zu einem Senator! Was wollen sie überhaupt von ihm? Mandalorianer? Was? So wie sie aussehen können sie hier nicht einfach durch! Schauen sie sich doch mal an! Fonder? Es gibt gar keinen Senator für Fondor!“ Da brüllte Lanthan und es hörte sich nach einem ziemlich harten Fluch, jedoch in einer anderen Sprache, an. Und er schlug die Hände auf den Tresen und lehnte sich darauf sodass das Holz, aus dem er gemacht war, knirschte. Seine Gesicht war so von Zorn verzerrt das jeder der ihn sah zurückschreckte und er schrie: „Es gibt keinen Senator für das System Fonder? Was glaub diese verdammte Republik eigentlich zu sein! Was tun diese Penner eigentlich den ganzen Tag? Und was tun sie den ganzen Tag! Sie haben ja nicht mal einen Hauch Information! Also, wenn sie nicht wollen das ich hier noch viel mehr ausraste und Anfang um mich zu schießen. Dann geben sie mir schleunigst richtige Auskunft über die derzeitige Lage des Senats!“ Die Frau sah ängstlich drein und aus heiterem Himmer standen vier Sicherheitdroiden hinter Lanthan, Khorn und Jo. Sie wurden gepackt und als Lanthan eine den Arm raus riss stürmten noch zwei herbei. Sie wurden am Fuß der langen Treppe wieder losgelassen und Lanthan rannte fluchend davon.
Jo und Khorn saßen eine Weile schweigend auf der Treppe. Bis Jo das schweigen brach: „Ein Satz mit X: Das war wohl nix.“ Und in diesem Moment flitze ein Speederbike vorbei und eine verhüllte Gestalt backte den Jungen und düste sogleich wieder in den Himmel empor. Khorn wusste gar nicht wie ihm geschieht und blickte ihnen hinterher. Er sah nur noch wie das Speederbike mit hoher Geschwindigkeit hinter den Wolkenkratzern verschwand.

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Verfasst am: 08.05.05 21:34
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Dunkle Gassen

Khorn rannte wie ein wahnsinniger Umher. Er fühlte sich in dieser riesigen, unendlich scheinenden Welt verloren. Als er zu den Sicherheitsbehörden ging wurde er nur abgewiesen und da machte er sich alleine auf die Suche. Er dachte das er wohl im Untergrund nach Jo suchen müsste, dort wo sich die meisten Kriminellen herumtreiben. Mit einen Transporter gelang er auf die Untersten Ebenen von Coruscant. Dort drängten sich finstere Gestalten über die alten Straßen. Doch nirgends konnte Khorn Jo finden, wie auch. Der Planet war riesig. Es ist vollkommen aussichtslos weiter zu suchen. Er setzte sich auf einen Frachtkontainer der in der nähe stand und weinte, ja er weinte um Jo denn er hatte alles verloren und jetzt auch noch das letzte was er lieb gewonnen hatte. Er weis nicht wo er jetzt Anfangen oder aufhören soll und so ging er einfach weiter. Er schlenderte einfach durch die Gassen bis es Dunkel wurde und noch viel grimmigere Wesen sich dort bewegten. Und er weinte und weinte, jetzt war wohl alles aus.
Da saß er nun, in der Cantina zum wilden Weequay. Lanthan, immer noch zornig über den Vorfall auf dem Vorhof trank er ein Ale nach dem anderen. Und als ihm Schwummrig vor den Augen wurde bewegte er sich langsam nach Außen. Es war schon dunkel geworden und er schlenderte durch die unbeleuchteten Gassen. Er blieb kurz stehen und rieb sich die Augen, vor ihm lief etwas, nein es rannte förmlich. Wie ein Schatten der finsterer war als die sowieso schon nächtliche Umgebung. Lanthan konzentrierte seinen Blick auf die Gestalt und was sah er da. Sie trug Jo bei sich! Lanthan stand da und überlegte. War es Khorn? Aber er konnte sich nicht erinnern das dieser ein so dunkles Gewand an hatte und trotz das er viel Alkohol im Blut hatte war er sich in seiner Entscheidung so sicher, das er seinen Blaster zog und mit dem Worten: „Bleib stehn du Hund!“ Abdrückte. Jetzt erschien ihm etwas was er schon so lange nicht mehr sah, eine blutrote Leuchtende klinge wurde plötzlich aktiviert und in Sekundenschnell war der Blasterschuss abgewehrt. Er flog zurück auf Lanthan und der schmiss sich gerade noch hinter eine Deckung. Der Schwarze lies Jo sanft auf den Boden fallen und rannte mit der klinge fest in der rechten Hand auf Lanthan zu der immer noch hinter seiner Verschanzung kauerte. Die Gestalt sprang unnatürlich weit hoch und als sie wieder aufkam holte sie zu einem Schlag aus. Doch bevor sie diesen ausführen konnte traf Khorns Faust sie direkt ins Gesicht. Die Gesalt stürzte und schlug mit ihrem Schwert ins Leere. Lanthan schießt mit seiner Waffe auf sie ein doch vergeblich, der Schwerträger wärt alle Schüsse Problemlos und war auch schnell wieder auf den Beinen. Mit einem Machtstoße beförderte er Khorn in den nächsten Kistenstapel und mit einer unsichtbaren Kraft zog er Lanthan an sich heran. Jetzt holte er wieder aus um Lanthan mit einem Schnellen schlag den Kopf abzuschlagen. Doch auch dazu sollte es nicht kommen denn Jo schoss ihn mit Khorns Blaster ins Gesicht.
Lanthan viel zurück und lag nur noch da und blickte in den Wolkenbedeckten Himmel. Er hatte ihn der Bar erfahren dass auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt ist, von einem alten Bekannten, Nalas Brendo. Er war ein ehemaliger Mandalorianer und sagte ihm das jemand was gegen ihn hätte. Doch nicht nur gegen Lanthan sondern auch gegen Bomber. Ziemlich gefährliche Leute waren hinter ihm her und sie würden alle einen hohen Preis auf Lanthans Kopf bekommen. Aber was ist wenn er Jo ausliefern würde? Würde er dann vielleicht Geld bekommen und sich dann bei seinen Feinden freikaufen können? Er dachte nicht weiter drüber nach und schnappte sich Jo und rannte davon. Jo verstand überhaupt nicht was geschah und Khorn war immer noch von seinem Sturz in die Kisten bewusstlos.
Die schwärze vor seinen Augen ging langsam dahin und er blickte nach oben. Eine Kiste war auf sein Gesicht gefallen, die hatte ihn wohl bewusstlos geschlagen. Mit Mühe räumte er alles beiseite und stand auf. Er sah von weiten noch Lanthan mit Jo als Gefangenen davonrennen. Er hob sein Blastergewehr auf und lud es nach. Voller Furcht und doch zu einem Entschlossen spurtete er los. Er müsste die Beiden erreichen bevor sie irgendwo vom Planeten flohen. Khorn rannte in die Dunkelheit.
Jetzt erkannte er erst was er getan hatte. Er hatte das vertrauen zu Khorn gebrochen und das vertrauen zu Jo verloren. Er begriff jetzt erst welche Zuneigung er für die Entwickelt hatte, vor allem erinnerte er sich an die fahrt im Frachter. An die Zeit, als er sich sehr lange mit Jo unterhielt und viel über ihn erfuhr. Als er ihm was beibrachte und als er Jo erklärte wie es um die Galaxis so stand. Und er konnte ihm sogar von den Jedi berichten. Ein Thema was Jo immer und überall interessierte. Er wusste gar nicht in welche Richtung er rannte und schließlich blieb er stehen, dann verließ ihn seine Kraft und er viel auf die Knie und blickte in den Himmel. Dann sah er zu Jo und der stammelte: „Was tust du? Wieso tust du das?“ Ein komisches Gefühl durchstieg seinem Körper und er ließ Jo sanft über seine Knie auf die Straße gleiten. Kein Wesen weit und breit war zu sehen, nur eine Gestalt trat plötzlich in das fahle Licht der Leuchtreklamen die in die kleine Seitengasse leuchteten. Es war Khorn, und er hatte ein Gesicht aufgesetzt wie Lanthan wohl noch nie gesehen hatte. So voll Zorn und Wutentbrannt. Und so entschlossen, entschlossen zu töten. „Hier endet deine Verräterei, wenn dich ergibst werde ich dich töten, wenn du mit mir Kämpfst werde ich dich töten. Und wenn du fliest krieg ich dich irgendwann noch.“ Sagte er und Lanthan sah ihn an und mit zitternder Stimme sprach er zu ihm: „Nein, lass es sein. Ich will ihn nicht töten. Bitte hör mich an!“ Doch ihm wurde keine Beachtung geschenkt: „Ich werde keine deiner Bitten nachkommen Lanthan du Verräter. Du arbeitest doch schon länger mit diesen dunklen Typen zusammen und jetzt halt den Mund und empfang dein Ende!“ Schießend rannte er auf Lanthan zu und der wich aus. Jo blieb auf der Straße liegen bis Khorn über ihn hinweg gespurtet war und dann kroch er hinter ein paar Müllcontainern.
Er wollte nicht eingreifen, warum auch? Es war vollkommen sinnlos. Was sollte er tun. Die beiden waren genau so wie auf dem Frachter ineinander verschlungen und schlugen sich blutig. Lanthan hatte starke unberechenbare Fäuste doch irgendwie war er geschwächt und konnte es mit der Wut von Khorn nicht aufnehmen. Und so verpasste Khorn Lanthan eine harte Rechte und er flog gegen eine Wand. Dann packte der ehemalige Leutnant Lanthan an der Gurgel und drückte ihn gegen die Mauer.
Jo lugte aus seiner Deckung hervor. Da sah er eine dritte Person zu den beiden Kämpfern hinzukommen. Sie schlich sich von hinten an Khorn und packte ihn, mit einem Trick beförderte diesen über seinen Rücken auf dem Boden. Lanthan schrie: „Bomber!“ Der zog eine Blasterpistole aus seinem linken Hohlster und zielte damit auf dem verdutzten am Boden liegenden Khorn.
Jo stand voll aus und rannte zu den drein. Und wieder schien dieser Moment für ihn in Minuten abzulaufen und er konnte genau sehen und hören wie Bomber langsam den Abzug mit dem Zeigefinger nach hinten drückte. Jo hörte keine Umgebungsgeräusche mehr und nur ein Klicken das vom Blaster aus zu vernehmen war, war zu hören. Darauf folgte ein funken und ein roter Strahl wich aus dem Lauf der Waffe. Direkt in Khorns Gesicht der keine Zeit zum Aufschreien hatte. Jo viel auf die Knie und erst jetzt hörte er den Laut des Mündungsfeuers. „Nein!“ sagte er zu sich selbst.
Lanthan blickte auf das was von Khorns Gesicht noch übrig war und dann viel sein Blick in das hämische Gesicht von Bomber: „Lanthan mein Freund. Wir haben ganz schöne Probleme. Dein Persönliches hier hab ich ja schon für dich beseitigt. War ein Gefallen unter Freunden, aber jetzt bist du mir einen schuldig. Schon gehört das Kopfgeld auf uns ausgesetzt ist? Doch keine Sorgen, kein Problem bleibt bei mir ohne Lösung! Und der, der da am Boden kniet ist unsere Lösung!“ Sie wendeten sich zu Jo „Mit dem werden wir unser Kopfgeld bezahlen! Denn ich kenn ein paar Leute die uns ziemlich viel dafür bezahlen werden. Sind zwar ziemlich finster drauf und haben ein paar irre Pläne im Kopf, aber sie zahlen gut. Der Betrag ist so hoch das wir uns dann vom dem was uns noch übrig bleibt noch ein schickes Leben machen können. Aber noch was, wir könnten auch unsere Schulden bei den Mandalorianern begleichen.“ Lanthan dachte nach, er liebte die Mandalorianer. Es war seine Heimat und sein Leben war der Krieg. Das war die Tradition der Mandalorianer, so war es in seiner Familie schon. Dies konnte er nicht einfach tun und er erinnerte sich an seine alten Zeiten. Ohne noch länger darüber nachzudenken willigte er ein: „Ja, das ist der Plan. Ich halte zwar nicht viel von diesen Gestalten aber es ist wohl der einzige Ausweg aus unserer Momentanen Lage.“ „Ja und guck mal her. Ich habe alles dabei. Ein paar Energiehandschellen für unseren kleinen Kameraden und ab geht’s.“
Jo ging einfach mit nachdem sie ihm die Handschellen angelegt hatten. Niemand hielt sie auf und jeder lief, sie nicht beachtend, an ihnen vorbei.
Jo Senk war wieder an einem Punkt angelangt. An so einem, wo er sein Leben verfluchte und alle die ihm so viel Leid angetan haben. Er verstand nicht warum das alles geschehen musste. Doch er ließ es über sich ergehen, immer in der Hoffnung, dass irgendwann ein Lichter Moment kommen würde.

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Verfasst am: 08.05.05 21:36
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Hallen aus Silber

„Sag mal Lanthan hast du zugelegt oder so? Du läufst ja wie ein Wampa!“ Schrie Bomber ihn an und Lanthan schenkte ihn nur einen grimmigen Blick. Er musste Jo tragen der über seinen Rücken lag. Lanthan wusste nicht wo es hinging aber er folgte einfach nur stur Bombers Weg. „Es ist nicht mehr weit bis zur Landestation, da treffe ich mich mit ihnen.“ Sagte Bomber und Lanthan versuchte ihm trotz der Anstrengung etwas zu fragen: „Was? Du hast dich schon mit ihnen getroffen? Woher wusstest du eigentlich das Jo hier ist und vor allem ich?“ „Ganz einfach ich bin gefolgt. Nachdem ich unseren kleinen Flitzer auf Vordermann gebracht hatte hab ich die letzten Reste aus ihm rausgeholt und bin einfach mal nach Coruscant geflogen. Dort hab ich dann die Getroffen.“ „Die?“ „Na diese dunklen Gestalten. Wie soll ich sie nennen. Ich glaube Sith sind das.“ „Sith! Du bist doch wahnsinnig! Ich hab noch nie einen von denen gesehen! Das sind bestimmt wieder nur irgendwelche wahnsinnige Sektenanhänger.“ „Ne glaub mir, die sind echt. So Dunkel wie die sind, ich hab Angst bekommen wie ich die gesehen hab.“ Lanthan sah etwas beunruhigt zu Bomber herüber, doch dieser beachtete ihn wenig.
Nach kurzer Zeit tropfte es vom Himmel und wenige Sekunden später regnete es in Strömen. Lanthan erkannte kaum was vor ihm lag, doch er spürte, dass Jo wohl in Ohnmacht gefallen sein musste. Plötzlich blieb Bomber abrupt wie erstart stehen und gleich darauf blitze aus dem dunkeln etwas. Eine gleißend gründe Lichtklinge erschien vor den beiden Entführern und eine Gestalt die in eine dunkelbraune Robe gehüllt war trat hervor. Sie sprach: „Ich würde euch raten jetzt stehen zu bleiben und dieses Kind mir zu übergeben oder hier endet euer Leben.“ Bomber sah zu Lanthan und der wusste das er unter seinem blauen Helm eine wohl fragend, schräge Grimasse zog, und Bomber antwortete dem Fremden hämisch: „Da lach ich ja, bist du so ein Jedi? Der mit seinem Lichtschwert lustig schwingt? Gegen solche Schwächlinge sind die Mandalorianer schon oft angetreten, aus dem Weg Gesindel!“ Der vermeintliche Jedi zögerte nicht lang und hob seine Hand. Bomber viel wie vom Schlag getroffen zurück und der Lichtschwertträger ging langsam auf Lanthan zu: „Du wirst mir den Jungen geben…“ sagte er „Leg ihn hier auf dem Boden.“ Lanthan war benebelt, er fühlte nichts mehr. Nur noch der Wille Jo Senk auf den Boden zu legen und ihn damit dem Jedi auszuliefern. Und er tat, wie ihm der Jedi befahl. Jo war immer noch bewusstlos doch Lanthan wie wahnsinnig. Er rannte einfach ohne Worte in die Dunkelheit hinein und als sich der Jedi – Ritter in die Richtung, wo Bomber lag, wandte. War dieser schon lange auf und davon. Der Ritter nahm Jo wie einen Sack auf den Rücken und spazierte langsam und bedacht in die verregnete Nacht davon.
Jo wachte in einem wunderschön eingerichteten Zimmer auf. Groß war es nicht, aber sehr gemütlich. Die Wände waren Silbern und dies erinnerte ihn an Traders Paradies auf Chulak. Ein rotbrauner Schrank und ein moderner Glastisch waren die einzigen Möbel die sich in dem Zimmer befanden. Sonst standen noch viele Pflanzen herum. Die Luft war sehr feucht und dick, trotzdem konnte Jo gut atmen. Die Tür ging auf und Jo zuckte leicht zusammen, ein großer stämmiger Mann trat herein. Er trug eine braune Robe, was sich darunter befand konnte Jo nicht erkennen da die Robe seinen ganzen Körper verhüllte. Trotz das der Mann ihm Fremd war spürte Jo das er ihn nichts tun würde, er strahlte eine beruhigende Aura ab und Jo war zufrieden das er bei ihm war.
„Guten Nachmittag, ich bin Meister Peleson.“ Stellte er sich vor „Und wie heißt du wenn ich fragen darf?“ Jo musterte ihn, es war wirklich nichts Gefährliches an ihm „Mein Name ist Jo Senk und fragen sie besser nicht was passiert ist, im Moment hab ich wirklich keine Kraft das alles zu erzählen.“ „Nun das hat ja auch noch Zeit, wie geht es dir?“ Jo sah aus dem Fenster, Nebelschwaden hingen in den tiefen Häuserschluchten, es war Morgen und dennoch flogen die Raumschiffe hin und her. So wie es eben gewöhnlich auf Coruscant war, betrieb bei Tag und Nacht. „Mir geht’s gut, ich bin nur ein bisschen Müde. Wenn man die ganze Zeit beschossen, entführt und rumgeschubst wird, dann macht einen das langsam irre.“ Peleson sah ihn Mitleidig an: „Das kann ich verstehen…“ „Moment mal…“ unterbrach in Jo „Sie haben doch Meister Peleson gesagt! Heißt das sie… sie sind ein Jedi – Ritter?“ Peleson schmunzelte: „Dazu hast du aber jetzt lange gebraucht, für die Begeisterung die du für Jedi hast.“ Wieder mustere Jo ihn, doch diesmal fragend: „Ich habe eine Begeisterung für Jedi?“ „Das hab ich eben so gespürt…“ „Moment mal! Wühlt ihr in meinen Gedanken herum?“ „So kann man das nicht sagen, deine Gedanken sind ganz schön verschlossen. Das war eigentlich auch schon das einzige was ich lesen konnte. Und ich bin erstaunt, wenige Wesen sind von Jedi begeistert oder angetan.“ Erleichtert lies sich Jo wieder in sein Kissen fallen: „Na dann ist ja alles gut. Lasst das jedoch in Zukunft!“ Peleson stand von seinem Stuhl auf der vor dem Glastisch stand und den Jo erst bemerkt hatte als sich der Jedi – Meister hinsetzte: „Gut, dann lass ich dich noch ein bisschen allein und werde später noch mal bei dir vorbeikommen. Ich habe nämlich noch einige Fragen an dich.“
„Nun Meister Peleson, ihr habt also einen Jungen aufgegabelt und möchtet ihn uns vorstellen?“ Durchdringend war seine Stimme und scharf war sein Blick. Er war alt, doch unendlich weise. Er wusste alles was in Peleson vorging, Aufregung, Angst. „Warum hast du Angst vor unseren Entscheidungen über den Jungen?“ Sagte er und Meister Peleson antwortete zögernd: „Ich weis es nicht, meine Gefühle bei dem Jungen sind ungewiss und dennoch will ich ihn vorstellen. Wie ich in den Straßen umherging spürte ich es plötzlich. Es war eindeutig eine Erschütterung der Macht und das Schicksal sagte mir das ich diesen Jungen retten sollte. Er ist stark in der Macht.“ „Und das wisst ihr einfach so?“ Meinte der Alte und dann mischte sich der kleine Jedi rechts neben ihn ein: „Ihr wisst das es in diesem Jedi Tempel oft zu Anomalien kommen kann, und ich möchte fast sagen das ihr mit eurer Erfahrung noch nicht den Unterschied zwischen eine Erschütterung der Macht oder einer Zufälligen Anomalie in diesen Räumen.“ Peleson war sehr nervös und er zitterte in seiner Stimme: „Ich bin mir sicher das ich dies unterscheiden konnte, schon auf der Straße spürte ich die Erschütterung und als ich in seiner unmittelbaren Nähe war spürte ich es noch stärker. Bitte, ich möchte ihn euch vorstellen.“ Die Jedi sahen sich an und mit einem leichtem Kopfnicken bestätigte der Alte: „Bring ihn zu uns.“

Während dessen trafen sich Lanthan und Bomber in einer kleinen Bar auf Coruscant. Sie waren auseinander getrieben worden und haben sich nun wieder gefunden. Bomber fing sofort wieder von seinem neuen Plan an, er hatte die Räumlichkeiten in denen Jo untergebracht war untersucht: „Er schläft in einem kleinen Zimmer im unteren Teil des Jedi – Tempels. Zweihundertachtundachtzigster glaub ich, dort lauern wir ihn einfach im schlaf auf und nehmen ihn mit.“ Meinte Bomber, doch Lanthan war wie immer skeptisch: „Und dann sollen wir ihn zu den Sith bringen, oder wer auch immer das sein mag. Ich weis nicht, ich trau dem ganzen nicht so Recht. Wir kommen ja schließlich in die Gefahr das wir gegen einen Jedi antreten müssen oder von den diesen dunklen Gestalten reingelegt werden. Das ist ein hoher Preis und für diesen Preis töten ein Mann mit genügend Skrupellosigkeit auch.“ „Ja aber was willst du sonst tun? Früher oder später schnappen sie sich den Jungen doch noch. Dann ist es doch besser wenn wir das übernehmen oder?“ Lanthan war immer noch beunruhigt und musste dauernd über Jo und Khorn nachdenken, doch er hatte seine Entscheidung getroffen. Er wollte wieder zu den Mandalorianern und das war auch gut so. Sie gingen in ihr Appartement und bereiteten sich vor. Und als sie sich schlafen legten blickte Bomber zu Lanthan herüber, ein hämisches Grinsen aufgelegt: „Morgen geht der Tanz los.“
Schön früh hatte Meister Peleson ihn abgeholt, mit den Worten „Los aufstehen, der Rat der Jedi will dich sehn“ weckte er ihn und natürlich war Jo hellauf begeistert. Der Rat der Jedi, schon allein die Vorstellung vor all den großen Meistern zu stehen war für ihn fantastisch. Doch was wollten sie dort überhaupt? War er ein Potenzieller Jedi? Das geht doch irgendwie alles zu schnell „Meister Peleson“ fragte er „Was tun wir jetzt eigentlich?“ Wie ein Opa der seinem Enkel eine Überraschung bereit hatte lächelte Peleson ihn an: „Ich werde dich dem Rat der Jedi vorstellen. Ich spüre etwas wenn ich in deiner Nähe bin, eine Harmonie. Ich kann es dir nicht verschweigen, aber ich vermute das die Macht in dir stark ist.“ Skeptisch meinte Jo darauf: „Ich bin stark in der Macht?“ „Ja, das bist du. Es wird jedoch schwierig sein den Rat davon das du ein Padawan werden kannst. Du bist nämlich schon ziemlich alt, eigentlich schon zu alt für eine Ausbildung.“ Auch wenn Jo sich ein Jedidasein schon immer wünschte wurde er doch grimmig: „Wo werde ich da überhaupt gefragt ob ich diesem Verein beitreten will?“ „Diese Entscheidung ist allein dir und dem Schicksal vorbehalten, deswegen werde ich nicht mit Worten oder Taten dazwischenfunken. Wenn du erst einmal ein Padawan bist hast du viele Möglichkeiten. Nur wenige werden später zum Jedi ausgebildet und nur wenige bestehen den harten Weg. Doch manche suchen sich ihre Aufgabe anderweitig und agieren als Diplomaten im Senat oder werden Teil der Bibliothekgruppe. Du musst kein Jedi werden und wie schon gesagt, das der Rat dich erlaubt hat viel mit Glück zu tun.“ Jo meinte: „Ich dachte Jedi glauben nicht an Glück? Alles ist vorbestimmt? So steht es in den Büchern!“ Und Peleson lächelte wieder: „Du kennst ja schon einiges über uns. Ich wollte das ganze nur etwas einfacher ausdrücken aber wie ich hören kann ist das bei dir wohl nur wenig von Nöten.“ Sie bestiegen einen Fahrstuhl und der führte sie sehr schnell vielen Stockwerken nach oben. Als sie ankamen traten sie hinaus. Es war der oberste Stock, das Stockwerk des Rates der Jedi. Meister Peleson schritt aus dem Fahrstuhl, seine Schritte waren lautlos. Jo verschränkte seine Arme hinter dem Rücken. Er verfolgte die Architektur des Gebäudes und war erstaunt mit welcher Kunst und Zierde es versehen war. Als sie eine kurzen gang durchschritten hatten, kamen sie zu einer relativ kleinen Tür. Zwei Leute von normaler Größe würden jedoch hindurchpassen. Peleson kniete sich vor Jo nieder und legte seine rechte Hand auf seine Schulter, er sagte mit weiser und belehrender Stimme: „So jetzt kommst du zum Rat der Jedi. Sie sind alle sehr weise, die Weisesten unter den Jedi. Verschließe deine Gefühle nicht vor ihnen.“ Jo nickte nur bedächtig und dann öffnete sich die Tür und sie traten hinein.
Jetzt war Jo tatsächlich in den Hallen des Rat der Jedi. Als Jo den Raum betrat hatte er das Gefühl als würde ihm ein frischer Wind entgegen blasen, doch er fühlte keine Berührung auf seiner Haut. Jo wollte sich am Hinterkopf kratzen doch des Anstandes wegen tat er das nicht. Der Raum war nicht groß, er war kreisrund und zwölf Sessel standen in einem Fast schließenden Kreis an der Wand des Raumes und hinter ihnen befanden sich große Fenster von denen man die gesamte Stadt sehen konnte. Die Sessel waren silbern nur die Polster waren Weinrot, wobei noch ein leichter Braunton in ihnen enthalten war. Darauf saßen die Jedi Meister, zwei Sessel waren lehr. Nur wenig Menschen waren es, doch das störte Jo nicht weiter. Ein Meister meldete sich zu Wort: „Das ist der Junge den du uns vorstellen willst Meister Peleson? Er sieht ziemlich alt aus.“ Der Jedi – Meister war ein Visquis, seine Tentakel hingen ihn vor seinem Mund. Er sprach mit komischem Akzent und sein Mund war wie ein Schnabel. Peleson war sichtlich nervös: „Ja, er ist alt. Doch ich möchte das ihr ihn prüft.“ „Was ihr möchtet und was wir tun liegt weit auseinander“ Sagte eine Frau die ganz in weis gekleidet war, selbst ihr Haar war weis. Trotzdem war sie wunderschön.. „Er legt Bitten an den Tag ohne dass ihr darüber nachdenkt was ihr bittet. Nennt mir einen Grund warum wir ihn prüfen sollten?“ Meinte die alte Frau auf dem dritten Stuhl von rechts. Sie stand auf und ging auf Jo zu, die Kapuze ihres braunen Mantels verdeckte ihre Augen. Ihre grauen Haare waren zu zwei Zöpfen geflochten die ihr vom Gesicht hingen. „Ich bin Meisterin Kreia, ich bin nicht mehr lange hier auf Coruscant weil ich bald nach Dantoine reise.“ Sie strahlte ein feurige Wärme aus. Doch Jo antwortete mit Mut: „Ich bin Jo Senk, durch viele Missgeschicke der Galaxis bin ich hier hergekommen. Ich weis nicht ob mich die Macht geleitet hat, ich sehe diesen Rat zum ersten Mal und ich bin froh ihn zu sehen. Geborgen fühl ich mich hier und zu Hause. Ich habe alles verloren was man besitzen kann, meine Familie ist Opfer von Killern geworden und meine Heimat wurde von Mandalorianern erobert und ausgeraubt. Ich werde gejagt und von meinen Freunden verraten. Mehr kann ich selber nicht dazu sagen, da sich alles wie ein Schleier vor mich legt und ich nicht mehr hindurchblicken vermag.“ „Du hast Angst und hegst hast gegen diese Mandalorianer. Du hegst gegen viele Hass, auch gegen diese Killer die deine Familie getötet haben. Du kennst den Kodex der Jedi, das spüre ich. Du hast dich in deiner Jugend viel mit ihren Lehren und Weisheiten beschäftigt und trotzdem lässt du die Aspekte der dunklen Seite in dein Herz dringen. Sag du mir, wieso sollen wir dich ausbilden?“ Das sagte eine widerliche Gestalt zu Jo, sie ähnelte einem Dunkel. Zwei Hörner links und rechts und das Gesicht dunkelrot. Die Zähne waren nicht hinter einer Haut verborgen, man sah sie immer. Und sie waren spitz, wie die von einem Raubtier um seine Beute zu reisen. Doch sprach er sanft und weise. Alles hörte sich klug an und Jo fühlte sich von ihm durchschaut. Jo sprach mit zittriger Stimme: „Ich weis es nicht. Ich wollte schon immer ein Jedi werden, um die Galaxis von all dem zu befreien was sie befallen hat.“ Die alte Frau kniete vor Jo nieder und legte ihre Hand auf seinen Kopf, erst jetzt bemerkte er wie groß sie eigentlich war. Und sie sprach: „Du willst ein Jedi werden um Heldentaten zu vollbringen? Um die Galaxis zu retten? Sie zu befreien? Wie? Durch Krieg den du über ihre Feinde bringst? Durch Hass den du ihre Feinde entgegen bringst? Nein mein Junge, dies sind nicht die Lehren der Jedi. Dies sind die Lehren eines pubertären Jungen der Heldentaten vollbringen will! Du bist zu alt für die Ausbildung. Zu alt und voller Hass. Angst und ungestümheit verweigern den Eintritt der Macht in dein Herz!“ Sie wendete sich ab und setzte sich auf ihren Sessel. Peleson legte seine Hand auf seine Schulter, es war beruhigend und hielt Jo davon ab irgendetwas Falsches zu sagen. Doch Meister Peleson wollte nicht nachgeben: „Seht ihr es nicht? Er ist stark in der Macht, sehr stark. Er muss noch viel lernen doch er hat schon Bekanntschaft mit der Macht gemacht!“ Peleson sagte das in einem sehr aufbrausenden Ton und die Jedi sahen ihn scharf an, doch eine Junge Frau die im Rat saß erhob auch ihre Stimme: „Wir sehen viel Meister! Erinnert ihr euch warum ihr nicht hier in diesem Rat sitzt! Es war euer versagen als Lehrer!“ Während sie das sagte kam ein kleines grünes Wesen langsamen Schrittes durch die Tür in den Rat getreten und es sagte: „Aber, Meisterin Vash. Wieso seid ihr so aufbrausend fehlt die Gelassenheit ihn euch? Setzt euch!“ Er ging an Jo und Peleson vorbei und beachtet sie nicht weiter. Es war still bis er seinen Platz erreicht hatte, dann musterte er alle: „Nun gut. Ich kenn euer Gespräch und habe alles gehört. Ihr seid euch nicht einig darüber ob er geprüft werden soll? Wobei die, die dafür sind, nicht das Wort erheben und die, die dagegen sind, zu viel reden. Ihr alle kennt meine Meinung über Schüler die zu spät in die Ausbildung gerufen wurden und dann versagt haben und den Pfad zu Dunkelheit gewählt haben. Doch frag ich mich, wieso sollen wir ihn nicht prüfen? Er wird die Anforderungen nicht erfüllen wenn er nicht bereit ist. Ich will ihn Prüfen aber nur wenn alle einverstanden sind.“ Peleson sah sich schweigend um, da nahm Meisterin Kreia das Wort: „Bitte Meister Peleson, lasst uns mit dem jungen Jo Senk allein.“ Ohne ein Wort zu sagen verbeugte sich Peleson und ging hinaus. Langsam und einem leisen Zischen ging die Tür zu. Jo fühlte sich gar nicht gut. Er war allein auf sich gestellt, in einem Raum voller Gedanken lesenden Jedis.
„So mein Junger Senk, ich bin Meister Voya,“ sagte der kleine grüne Jedi „du willst wahrlich ein Jedi werden. Doch du solltest dir darüber im Klaren sein das dies ein schwieriger Pfad ist den du zu beschreiten hast. Du wirst verzweifeln und innerlich sterben, wenn du nicht geeignet bist.“ Jetzt sprach ein Jedi mit kurzen blonden Haaren zu ihm, er sah so jung aus wie sonst kein anderer. Und selbst auf Jo machte er einen schönen Eindruck, jedoch sah man dem Meister an das er von Weisheit nur so strotze. Ungefähr so wie ein Uhralter Mann der viel herumgekommen ist: „Du fragst dich warum ich so Jung erscheine? Ich komme vom Planete Verion, wir lieben die Schönheit. Ich habe gelernt mit der Macht äußerlich Jung zu bleiben.“ Jo fragte neugierig: „Warum vergeudet ihr eure Macht für so etwas?“ Er schlug sich innerlich gegen den Kopf „Sagmahl musste das jetzt sein Herr Senk?“ dachte er „So kommst du nie gut an bei den Jedi!“ Der junge Meister lächelte: „Eine wahrlich gute Frage, das habe ich mich nie selber gefragt. Ich nehme es wohl als Selbstverständlichkeit hin die Macht zu meinem gewohnten Vorteil zu nutzen.“ Es ging noch ewig so weiter, die Jedis stellten Jo sehr viele Fragen. Dann stellten sie ihn auf die Probe, er sollte mit der Macht hinausgreifen und ein einfaches Bilderrätsel lösen. Es war anstrengend und Jo fühlte sich ausgelaugt.
Sie waren mit ihm fertig, ohne etwas zu sagen schickten sie ihn hinaus und Jo ging so sofort auf sein Zimmer im Jedi Tempel. Peleson sah er für den heutigen Tag nicht mehr, Jo dachte auch gar nicht mehr an ihn. Er wollte nur schlafen und den Tag hinter sich bringen, doch war er ständig in Gedanken an den Jedi Rat. Was war das heute? So hatte er sich das wirklich nicht vorgestellt, er kam sich vollkommen bescheuert vor. Während er noch fest in Gedanken war schlief er spät ein. Er träumte von nichts, er war leer.
Die Nacht war klar und keine Wolke war am Himmel. Der Gleiter den sie gemietet hatten war extrem leise, so konnten sie bestimmt einfach an das Zimmer von Jo heran fliegen. Lanthan entsicherte seine Waffen. Seine eine Blasterpistole hatte er auf Betäubung gestellt und seine andere auf töten. Bomber war voll und ganz auf den Jedi – Tempel konzentriert der vor ihnen im Dunkeln lag. Er war viereckig und an Jedem Eck befand sich ein massiver Turm, doch der Turm der in der Mitte hervorragte überstieg alle Höhen die sich auf Coruscant befanden. „Da in dem Rechten ist Jo’s Zimmer, hundertunddritter Stock.“ Meinte Bomber. Lanthan antworte ihm nicht, er war vollkommen in Gedanken versunken.
Sie hielten schwebend neben dem Fenster von Jo an. Jetzt sicherte Bomber den Gleiter an die Wand des Turmes. Hinter dem Fenster schlief Jo tief und fest, nicht ahnend was auf ihn zukommen würde. Bomber holte den Glassschneider und mit einem beherzten Hopser war er auf dem Fensterbrett des Zimmers. Da dachte Lanthan an Jo und an das was er ihn beigebracht hatte. Und auch an das was er von Jo gelernt hatte, Jo hatte ihn wieder Achtung vor dem Leben gegeben. Da entschloss sich Lanthan, irgendwie müsste er das ganze zu Ende bringen. Das Kopfgeld das auf ihn abgesetzt ist, der Pakt mit Bomber und die Freundschaft mit Jo müsste er retten. Er zog seinen Blaster den er auf töten gestellt hatte, doch er wollte Bomber nicht in den Rücken schießen. Er war ein Mandalorianer! Und er schoss ins Fenster Links von Bomber, dieses zerberstet sogleich und sein Feind drehte sich um. Er schrie und schoss auf Lanthan, der rollte sich ab. Bomber traf die Triebwerke und nur mit einem Sprung konnte sich Lanthan retten, denn der Gleiter stürzte in die Tiefe. Er schlug Bomber die Waffe aus der Hand und zog eine Klinge. Doch auch sein Gegenüber ging in den Nahkampf über, es war ein Mandalorianischer Kampf. Ein Kampfstil der nicht grausamer sein konnte. Lanthan bekam die Oberhand. Er stieß Bomber von sich und der konnte sich gerade noch mit einer Hand an dem Fensterbrett festhalten. Lanthan näherte sich ihm, doch Bomber war nicht dumm: „Du wirst nicht davon kommen! Du verfluchter Verräter an den Mandalorianern!“ Mit diesen Worten zog er eine Waffe und schoss Lanthan in die rechte Hälfte seiner Brust. Vor schmerz brüllend trat Lanthan auf die Hand mit der sich Bomber festhielt. Mit einem krachen zerbersteten seine Finger, denn Lanthan kämpfe mit einer massiven Rüstung die eine Legierung aus Duralstahl hatte und Bomber war eher flink und trug eine dünne Lederrüstung. So stürzte Bomber, ein listiger und großer Mandalorianer Krieger, in die Tiefen der Häuserschluchten von Coruscant. Sein Ende hätte anders sein können doch seine Arroganz besiegelte sein Schicksal.
Lanthan wendete sich an Jo und riss ihn aus dem Bett. Er fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten ehe Peleson Jo’s Zimmer erreichte. Lanthan war wahnsinnig und wusste nicht was er tat: „Ich lass dich nicht bei diesen Jedi’s! Jo du kommst mit mir!“ Als sie den Raumhafen des Jedi – Tempels erreicht hatten waren ihnen die Sicherheitsleute und Meister Peleson schon dicht auf den Fersen. Bomber hatte ein Raumschiff zu ihrer Flucht bereitgestellt und auf das hielt Lanthan zu. Er öffnete die Luke und wollte einsteigen, die Jedi hatten sie fast erreicht. Lanthan kniete vor Jo nieder und nahm ihn in den Arm: „Es tut mir alles so Leid,“ Sagte er Jo sagte nichts „Ich muss weg, ich hab etwas zu erledigen wo ich dich nicht mit reinziehen will. Leb wohl, vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder.“ Er wendete sich ab und stieg in das Raumschiff ohne noch einmal zurück zu blicken. Mit lautem Getöse flog er davon.

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Die Dummheiten wechseln, doch die Dummheit bleibt.

-Erich Kästner

Ich zeichne einen Kreis wo r=0 ist.

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