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Banjo
Commander


financial_expert_silber time_bandit_bronze basefinder_silber jumpholefinder_silber

rpgchar urgestein_bronze

Playtime: 2010h
Webmissions: 154


Beiträge: 806
Wohnort: Wien

Beitrag Titel: comeback
Verfasst am: 02.07.09 19:23
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Funken sprühend schlitterte das unidentifizierte Objekt quer durch das Hangardeck direkt auf die dort abgestellten Kampfjäger zu. „Scheiße, meine Babys!“, entfuhr es dem Chief, „das Mistding kratzt nicht nur den Lack von meinem Hangar sondern demoliert mir auch noch die Kampfjäger.“ Und schon setzte er sich stampfend in Richtung Hangarschleuse in Bewegung.

„Ganz ruhig Chief. Schauen wir uns erstmal genauer an, was wir uns denn da genau geangelt haben...“ ertönte es mit tiefer Bassstimme hinter dem rundlichen verschwitzten Techniker in seinem knallorangen Overall und eine gewaltige Pranke hielt in vorsichtig, doch bestimmt zurück. „Könnte vielleicht ein Fall für unsere Jungs sein. Möchte nicht meinen besten Ingenieur an ein möglicherweise verstrahltes Stück Weltraumschrott verlieren.“

Mit „unsere Jungs“ meinte Jack Tingleton wohl das Squad aus vier gepanzerten Infanteristen, das sich bereits mit gezogenen Blastern in Formation dem Objekt näherte. Insgeheim bedauerte Jack noch heute seinen Abschied vom aktiven Dienst und Tage wie dieser machten ihm seinen Verlust besonders deutlich. Atemlos verfolgten der Chief und er wie die Infanteristen das Objekt umzingelten und dabei das nähere Umfeld sicherten.

„Okay. Das Ding dürfte sauber sein, Sir!“, krächzte die Stimme des Führungsoffiziers durchs Interkom, „keine ungewöhnlichen Strahlungswerte – zumindest nicht für Ewigkeit die es vermutlich da draußen rumgeschwebt ist. Moment, was...“

Plötzlich richtete sich die Aufmerksamkeit des Soldaten auf eine fünfte Person, die erst jetzt in das Sichtfeld von Stingelton geriet. Anders als die übrigen Mitglieder des Teams trug diese weder die vorschriftsmäßige Schutzrüstung noch irgendeine erkennbare Waffe.

Stingelton schmunzelte beim Anblick von Samantha Rows. Vom ersten Tag an Bord der „Poseidon Lady“ wusste er, dass sie Ärger bedeuten würde. Es bedurfte nicht erst eines Blickes auf ihre ID-Card um ihm klar zu machen, dass mit dieser Lady nicht gut Kirschen essen war. Bis zum heutigen Tage jedoch fragte er sich, was zum Geier eine Agentin der The Dragons auf seinem Schiff zu suchen hatte...

„Ma’am, wir müssen Sie bitten Abstand zu halten bis wir.. „- „Gehen Sie mir aus dem Weg Sergeant, wir dürfen keine Zeit verlieren!“, riss Rows forsche Anweisung Stingelton aus den Gedanken. Sollten sich doch die Infanteristen mir ihr herumärgern.

Suchend beugte sich Rows über das Objekt, das grob der Form eines Zylinders mit einer Seitenlänge von etwa sechs Fuß entsprach. Irgendwie hatte Stingelton den Eindruck, dass Rows nicht zum ersten Mal mit diesem Ding konfrontiert wurde. Ungeduldig gab sie den Soldaten Befehle und kurz drauf schwebte ein MED Liege in den Hangar.

Dass Rows nicht unbedingt der Typ Mensch war, der sich an Regeln hielt verwunderte Jack schon länger nicht mehr, aber dass sie sich nun einfach so aus dem Inventar seines Schiffes bediente war doch ein Schritt zu viel.

Erbost betrat nun auch er den Hangar, den feixenden Chief im Schlepptau. „Mein Hangar! Alleine die Reparatur der Andockschleuse wird mich eine Woche kosten, ganz zu Schweigen von einem neuen Anstrich für das gesamte Deck!“ Stampfend näherte sich Stingelton der kleinen Gruppe rund um das Objekt.

„Miss Rows, mir ist scheissegal, wer Sie sind und wessen Interessen Sie vertreten. Aber das ist MEIN Schiff und keine beliebige Selbstbedienungsbar in den Omikrons. Sie werden mich gefälligst fragen, bevor Sie sich Geräte leihen – ist das klar?“ – „Regen Sie sich ab und helfen Sie mir lieber.“ Stieß Rows völlig unbeeindruckt hervor. „Versuchen Sie das Stück Fels hier zu bewegen. Vielleicht ist ihre rohe Kraft doch mal für etwas nütze.“

Brummelnd bückte sich nun auch Jack und versuchte seine Finger in einen kleinen Spalt zu zwängen, den Rows bereits mit einem kleinen Lasermeißel in das Ding hinein gestanzt hatte. Ächzend versuche er, dass kleine viereckige Ding herauszubrechen. Plötzlich gab es mit einem kurzen Ruck nach und er landete hart auf seinem Hosenboden. „Verdammt!“, entfuhr es ihm und er richtete sich stöhnend wieder auf.

Verwundert starrte er auf die metallene Oberfläche, dich sich bis jetzt unter einer starken Schmutzkruste verborgen hatte. Viel konnte man noch nicht erkennen, aber einem alten Veteranen wie Stingelton war sofort klar, worum es sich bei diesem Ding wirklich handelte. „Miss Rows, Sie werden mir verdammt viel zu erklären haben! Begleiten Sie mich in mein Quartier – sofort!“- „Nein,“ erhielt er postwendend zur Antwort, „Nicht bevor ich weiß, ob..“ – „Darum werden sich ab hier die Soldaten kümmern. Sergeant?“ er wandte sich kurz an den Offizier, “Sorgen Sie dafür, dass das Ding sofort auf die Krankenstation gebracht wird. Strengste Quarantäne!“ – „Ja, Sir.“
....

Eine Woche zuvor auf der Forschungsstation in Cambridge.

Stingelton genoss gerade einen guten Schluck texanischen Brandy in der Bar um sich nach der letzten Tour auch mal was Gutes zu gönnen. Zur Feier der erfolgreichen Ankunft hatte er der gesamten Crew der Poseidon Lady den heutigen Abend frei gegeben.

Jack Singleton war ein Mann in den besten Jahren. Etwas grobschlächtig in seiner Erscheinung vielleicht, aber aus seinen grünen Augen blitze einem ein wacher Verstand entgegen. Die Art wie er sich bewegte und auch der immer noch trainierte Körperbau ließen schnell an einen Veteranen der unzähligen Kriege in Sirius denken.

Anders aber als viele diese oft armseligen Überbleibsel eines längst vergessenen Konflikts verzichtete er jedoch auf militärische Kleidung und nervte auch nicht andere Gäste mit unerwünschten Anekdoten an Schlachten und Kriegszüge. Er bevorzugte bequeme, aber doch zweckmäßige Zivilkleidung der man ansah, dass es nicht die billigste Ware war.

Er erhob sich von seinem Platz in einer Ecke der Bar und steuerte auf deren Zentrum zu, direkt auf die Theke hin. „Noch einen!“, rief er dem Serviceroboter am Ende der Theke zu und warf dabei lässig einige Krediteinheiten in dessen Richtung.

„Zumindest motzen diese Blechdosen nicht rum, wenn man kein Trinkgeld gibt – nicht wahr Mister...?“ Verärgert wandte sich Jack zu dem Störenfried um. Wenn er etwas auf den Tod nicht ausstehen konnte, dann war es von der Seite angequatscht zu werden. Besonders wenn der Abend so viel versprechend begonnen hatte. „Lass mich in Ruhe, Mann. Ich möchte hier nur in Ruhe einen heben.“, machte er seine Meinung deutlich. „Ach, sind wir gleich beleidigt, weil ich etwas Konversation betreiben wollte? Sind wir etwa ein Roboterfreund?“

Plötzlich wurde es schlagartig still rund um Jack und sein Gegenüber. Ein kurzer Blick genügte ihm um festzustellen, dass dies nur einer der üblichen unerfreulichen Barstänkerer war, wie sie überall in den Spelunken in Sirius anzutreffen waren. Normalerweise kein Gegner für Stingelton der locker 30 Pfund mehr auf die Waage bringen mochte und ihn auch gut um eine Kopflänge überragte. Aber hier in einer Bar voller betrunkener Arbeiter, war der Verdacht ein Roboterfreund zu sein nicht gerade von Vorteil.

„Hören Sie, ich will keinen Stress, sondern nur ganz gemütlich tr..“ So schnell die Bewegung des Anderen war, Jack reagierte noch schneller. Er musste die Hand in der Tasche des Gegners nicht sehen um zu wissen, dass darin vermutlich eine Waffe verborgen war. Blitzschnell stieß er ihm seine Linke in den Magen und schickte eine gerade Rechte hinterher. Mit einem dumpfen Krächzen ging der Mann zu Boden.

So still es vor kurzem noch gewesen war, desto lauter setzte nun die Musik und die Gespräche der übrigen Gäste wieder ein. Der Roboter stellte ein Glas Brandy vor Jack hin und der trank es in einem Schluck aus. „Prügeleien machen mich auch immer durstig.“ Instinktiv versteifte Jack seinen Rücken um einen möglichen Schlag abzumildern. Hatte man denn hier niemals seine Ruhe? „Wenn Sie Ärger suchen, kommen Sie gerade rechtzeitig. Bin schon aufgewärmt.“, knurrte er den Neuankömmling durch seine Zähne an. - „Keine Sorge, Mister. Rohe Gewalt ist meine Sache nicht.“

Tatsächlich wirkte der Fremde nicht wie ein typischer Raufbold. Er trug hochwertige Kleidung und an seinen Fingern glänzten teure Ringe. Dennoch vermittelten Jack die Körperhaltung und geschmeidigen Bewegungen des Anderen den Eindruck eines Mannes, mit dem er sich nur ungern in einer Auseinandersetzung messen würde. Zu offensichtlich war die äußere Erscheinung eines neureichen Schnösels nur Fassade. „Was wollen Sie dann von mir?“ – „Nur einige Minuten Ihrer Zeit, ich hätte Ihnen ein Geschäft vorzuschlagen.“

„Danke, kein Interesse. Bin gerade erst aus den Omikrons zurück und meine Crew braucht Erholung und das Schiff eine Generalüberholung.“ – Der Mann beugte sich zu seinem Glas und betrachtete nachdenklich die bläuliche Flüssigkeit im Licht der Bar. „Bedauerlich, aber Javier meinte, Sie wären der Richtige für den Job.“ Verärgert packte Jack den Fremden am Kragen und zerrte ihn in eine Ecke der Bar zu dem Platz hin, den er zuvor belegt hatte. „Sind Sie verrückt geworden? Wenn uns jemand zuhört, sind wir beide schneller im Bau als Sie Korsaren sagen können!“ zischte ihn Jack mit schwer unterdrückten Zorn an.

Javier war der Deckname des womöglich mächtigsten Schmugglers südlich von Hamburg. Sein Einfluss erstreckte sich auf quasi alle wichtigen Planeten und Raumbasen im Sektor. Wer ebenfalls einen Hang zu „nicht ganz legalen“ Geschäften hatte und nicht plötzlich spurlos verschwinden wollte war gut beraten, sich mit Javier gut zu stellen.

Natürlich war das nur ein Deckname – niemand wusste, wer der Mann wirklich war, aber es gab Gerüchte, dass er ausgezeichnete Kontakte zu Korsaren und Ausgestoßenen unterhielt. Darüber hinaus sicherten ihm hohe „nützliche Aufwendungen“ an diverse Regierungen aller Kolonien einen halbwegs problemlosen Betrieb seiner Geschäfte.

„Ich bin mir der Gefahr durchaus bewusst, aber wenn Sie erstmal erfahren haben worum es denn geht, werden Sie das Risiko durchaus als angemessen empfinden.“ „Da bin ich aber mal gespannt, was Sie anzubieten haben. Egal was es ist, Sie werden auf alle Fälle ein nettes Sümmchen springen lassen müssen um meiner Crew den verdienten Urlaub auszureden.“

Überzeugt, endlich die gesunde Raffgier eines altgedienten Schmugglers geweckt zu haben entspannte sich der Fremde sichtlich. „Nun Jack – ich darf Sie doch hoffentlich so nennen? Es geht weniger darum was ich Ihnen zu bieten habe, als eher darum was es Ihnen wert ist diesen Datenkristall hier nicht in falsche Hände geraten zu lassen…“ Süffisant lächelnd beförderte er mit diesen Worten ein unscheinbares Stück Kristall zutage und schob ihn quer über den Tisch auf Jack zu. Unvermittelt erhob Jack sich von seinem Stuhl. „Ich denke wir beenden das Spielchen am besten hier und jetzt. Bevor Sie mir nicht sagen wer Sie sind und in wessen Auftrag Sie handeln, erachte ich diese Unterhaltung für beendet. Mr. … ?“– „Smith, nennen Sie mich doch einfach John Smith.“ Auch der Fremde hatte sich erhoben. „Für meine Freunde auch Smitty.“, antwortete er und reichte Jack seine Hand. – „Also gut Mr. Smith,“ ignorierte Jack die Geste Smiths und setzte sich wieder hin, „ist ja mal ein Anfang. Also, wer schickt Sie?“

Deutlich abgekühlt fuhr Smith fort: „Hmm... Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Nicht bevor Sie den Inhalt dieses Datenkristalls gesehen haben. Leider verlangt mein Auftraggeber das so.“ Zweifelnd hob Jack eine Braue und nahm den Kristall in seine Hand. „Sieht doch aus wie ein gewöhnlicher Datenkristall –oder?“ – „Ja, Jack. Standard Datenkristall der Epsilon Serie. Was ihn so besonders macht ist das DNS-Lock..“

DNS-Lock? Eiskalt durchfuhr es Jack. Nur militärische Geheimdienste oder sehr gut ausgerüstete Söldner konnten sich diese Verschlüsselungsmethode leisten. Nur durch die Eingabe der richtigen Gen Sequenz war der Inhalt einer derart geschützten Nachricht zu entschlüsseln. Dies war ganz sicher keine Standardnachricht von Javier oder einem seiner Schergen. Diese hatten etwas unauffälligere Möglichkeiten sich mit jemanden in Verbindung zu setzen. Ganz abgesehen davon, dass sie mittlerweile illegal waren…“Ich sehe Sie verstehen die Einzigartigkeit dieses netten Spielzeugs?“ holte ihn der Kommentar von Smith zurück in die Realität. „Ich habe den Auftrag erhalten, Ihnen diesen Kristall hier zu überlassen und mich morgen Abend erneut mit Ihnen zu treffen.“ – „In Ordnung Smith. Morgen Abend wieder hier an diesem Platz.“ antwortete Jack immer noch leicht abwesend. Dass Smith sich mittlerweile erhoben hatte bemerkte er gar nicht mehr. Mürrisch wandte dieser sich ab und verließ die Bar.

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"Wir bauen die tollsten elektronischen Geräte und wollen zum Mars fliegen, aber unser Zusammenleben können wir nicht vernünftig regulieren." Gordian Hense, FAZ 14.10.08
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